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Memories - Ein Film für das Vergessen

Genre: Science-Fiction

Produktion: Incident-X piX
Drehort: Wiesensteig, Geislingen/Steige (beides BW)
Produktionsjahr: 2007
Dauer: 94 min
Sprache: deutsch
Empfohlen*: ab 6 Jahren
Website: http://www.incident-x.de
Eingestellt von: Genesis

Inhalt

Im Jahr 2018 ist es den Einwohner rund um die große Stadt möglich, durch die Erfindung eines Brillenherstellers ihre täglichen Erinnerungen durch ein spezielles Chip-System in ihrem Gehirn zu speichern und sie in einem PC-Zentrum zu archivieren bzw. zu löschen.
Die Firma, die diese Dienste anbietet, heißt Sorina-Senses, einstmals eine kleine Firma, die Brillen und Hörgeräte herstellte.

"MEMORIES" erzählt jetzt vor dem Hintergrund dieser kontroversen Möglichkeit der Menschen, ihr Leben umzugestalten, das Schicksal sechs verschiedener Menschen, die alle ihre ganz eigenen Erfahrungen mit dem neuen System machen.

In erster Linie geht es dabei weniger um die technische Seite der Geschichte als um die psychologische Seite der Menschen. In bewährter Sci-Fi-Tradition wollen wir in "MEMORIES" - natürlich immer nur in dem Maße, wie es die Möglichkeiten eines Amateurfilms eben zulassen - den Einfluss einer kleinen technischen Revolution auf den einzelnen Menschen betrachten.

Die Charaktere, die in "MEMORIES" vorkommen, haben dabei jeweils eine ganz unterschiedliche Einstellung zum Löschen von Erinnerungen.

So ist Sam Ratings, dessen Mutter mit Nachnamen Somerset heißt und deretwegen er erst Polizist wurde, eigentlich ein Gegner des Systems, verfällt diesem aber nach einem Fehler vollkommen.

Dieses Problem hat Julia "Sunkid" Buehl nicht. Sie ist ein toughes junges Mädchen, gerade erst achtzehn geworden und mit einem schönen Cabrio ausgestattet. Kein Wunder also, dass sie das Löschen von Erinnerungen strikt ablehnt.
Aber sie wird sehr schnell sehen, dass auch in ihrem Leben nicht immer alles sonnig sein kann.

Noch nie sonnig hingegen war es in Derek Dargos Leben. Er hat den Eindruck, aufgrund eines schlimmen Erlebnisses nie wirklich Geschmack am Leben gefunden zu haben. Ein kurzer Gang zu Sorina-Senses soll as aber ändern.

Auch nur einen kurzen Gang zu Sorina-Senses tat Donald Ferguson, Sams Kollege bei der Mordkommission. Nur schade, dass er die falsche Erinnerung löschte und das Leben eines anderen Menschen damit vernichtete.

"Garage Girl", die eigentlich Joan Grass heißt, ist die verbitterste Gegnerin von Sorina-Senses und deren Lösch-System. Aus Protest gegen den Konzern und die zunehmende Vertechnisierung des Alltags lebt sie in einer Garage, immer provokant und bissig.

Travis ist da ganz anders. Er löscht hin und wieder immer öfter Erinnerungen, z.B. an Streitereien mit seinem besten Freund Jim. Travis kommt damit ganz gut zurecht, solang er das GEfühl hat, seinen Konsum bei Sorina-Senses noch kontrollieren zu können.

Jim hingegen ist wiederum ein erbitterter Gegner des Systems mit dem Erinnerungslöschen. Daher kommt es zwischen ihm und seinem besten Freund Travis hin und wieder zu Meinungsverschiedenheiten.

Hintergrund

Wen's inetressiert:
Externer Thread über die die Premiere am 30. Juli 2007 im Gloria-Kino-Center Geislingen (www.gloria-geislingen.de):

 www.amateurfilm-forum.de/thread.php?sid=&postid=108244#post108244

Im Frühjahr 2006, während wir noch an der Post-Pro unserer Streifens "Helicon" saßen, zeigte mir mein Bruder eine Lurzgeschichte namens "Lest we forget", in der es um zwei Freunde namens Corey und Morgan geht.
Sie leben in einer Stadt in der Zukunft, in der es möglich ist, seine Erinnerungen durch einen Chip im Gehirn zu speichern und zu löschen.
Anhand kleiner Konflikte zwischen den Freunden untersucht der Autor in dieser packenden Kurzgeschichte die Eigenschaften von Freundschaft und entwirft eine Dystopie (also ein negatives Zukunftsbild).
Diese Kurzgeschichte gilt als Science-Fiction.

Mein Bruder meinte dann, diese GEschichte könnten wir doch verfilmen, aber im Sommer sieht es da bei uns immer ein wenig knapp aus mit der Zeit, da wir im Zeltlager, in der Gruppenstunde und in der Ferienfreizeit jedes Jahr die Kamera mitnehmen und filmen, woraus dann immer lange Filme hervorgehen.

Im Herbst schließlich begannen wir, nach einer neuen Filmidee zu suchen. Wir kamen dann auf "Lest we forget" zurück und beschlossen, dieser kurzen Geshcichte noch einige Zusätze zu geben. So wird im Film am Anfang in einem Prolog z.B. die Zuerfindung des Konzerns Sorina-Senses erläutert (In Kirtley Geschichte gibt es keinen Konzern, die Menschen haben die Möglichkeit einfach, es wird nicht erläutert, woher sie sie haben oder wer sie entwickelt hat).
Außerdem haben wir zu den ursprünglich zwei Hauptpersonen in Kirtleys Geschichte noch vier hinzuerfunden nebst zahlreichen Nebenrollen.

Einflüsse:
Sowohl an den Bildern als auch an der Art, wie der Film die Geschichte erzählt, wird man vermutlich ziemlich stark erkennen können, dass es einige Hollywood-Filme gab, die uns in beeinflussen.

An allerster Stelle möchte ich hier die beiden wohlbekannten Blockbuster "Sieben" und "Sin City" nennen.
Im Juli hatte ich mir Sin City auf DVD gekauft und ihn mir angeschaut und wie Millionen anderer Zuschauer hat er mich fasziniert wie selten ein Film zuvor. Diese unglaubliche Atmosphäre, die grellen Farben, die Frivolität, die Crime-Lastigkeit, all das ergab einen ungeheuer spannenden und sinnlichen Film. Ein wenig von dieser Stimmung und dem in der Erzählweise vorkommenden Rhythmus wollen wir auch versuchen, in "MEMORIES" umzusetzen. Alles halt eben im Amateurfilm-Maßstab. ^^

Bei Sieben finde ich die Charaktere der beiden Polizisten so spannend. Sams Charakter (den ich selbst spielen möchte) ist dem von Morgan Freeman in Sieben nachempfunden. Eine kleine Hommage an Morgan Freemans Rolle ist zudem in Sams Nachnamen mütterlicherseits enthalten (nur für die ganz eingefleischten Kenner von Sieben^^)
Sieben ist einfach ein düsterer Thriller mit einer ganz untergründigen Botschaft.
Diese Film Noir Stimmung wollen wir zumindest versuchen zu erzeugen.
Wir haben außerdem noch einige andere Hommagen an Lieblingsfilme von uns eingestreut und hoffen, dass man auch als "fremder" Zuschauer einigermaßen viele mitbekommt.

Ich will noch einmal betonen, dass es uns bei diesem kleinen Amateurfilmprojekt vor allem um die MEnschen geht. Einen Sci-Fi-Film mit zig Greenscreenszenen, vollgespickt mit Stock-Footage und einem Drehbuch, in dem 99% aller Shots VFX-Shots sind, wird es nicht geben.
Es wird GS-Szenen geben, aber in einem Maße, dass wir es noch hinbekommen.
Wir hatten in den letzten eineinhalb Jahren viele Gelegenheiten, unser Potential auszuloten und zu wissen, was wir NOCH NICHT drehen können. Mal schaun, obs was hilft^^

Credits

Crew:
Neben dem bereits bekannten Schauspieler-Team aus "Helicon" freu ich mich sehr, dass eine ganze Reihe neuer Schauspielerinnen bei "MEMORIES" mit von der Partie ist.^^
Der erste Drehtag war bereits ein voller Erfolg und bescherte hervorragende, einfach echte Bilder.

Zudem haben wir auch ein größeres Team hinter der Cam am Richtmic, am Scheinwerfer, eben überall, wo man einen Mitarbeiter gebrauchen kann^^.

Da wir mittlerweile auch mit wesentlich mehr Equipment ausgestattet sind als noch bei Helicon, wird von technischer Seite sicher diesmal auch mehr gehn ^^

Ich bin so froh darüber, dass so viele Leute mitmachen. Da merkt man erst wie schön Filme drehen ist.

Wie bereits auf dem Filmplakat zu lesen ist, konnten wir Chumber, Forenuser hier und seines Zeichens begandeter Filmmusikkomponist, für unser Projekt gewinnen. Er wird einige Tracks beisteuern.
Auch dafür schon jetzt merci ^^

Insgesamt sind an Memories ca. 30 bis 40 Schauspieler beteiligt im Alter von 7 bis 56 Jahren. Das Durchschnittsalter liegt zwischen 13 und 17 Jahren.




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2960 Besucher, Einstellungsdatum: 17.09.2007 22:31, letzte Bearbeitung: 18.09.2007 16:55

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