Lieber Besucher,

leider sind die Besucherzahlen auf Grund der immer größer werdenden Konkurrenz der Videoportale in der letzten Zeit so stark rückläufig, dass der aktive Betrieb von achsensprung.net eingestellt werden musste. Das Portal bleibt bis auf Weiteres online, eine aktive Teilnahme ist jedoch nicht mehr möglich.
Wir bedanken uns für eure Treue in 10 Jahren "Amateurfilm Magazin" bzw. später "achsensprung.net".

Kommentare zu Evil Puppets (Film)

« Zurück zur Filmseite
27 Kommentare (davon 21 mit Bewertung)
Durchschnittsbewertung: 8.71 Punkte
Bisher keine Bewertung von Dir.
Kommentar / Bewertung abgeben

 Seite 1 2 3

Zum Seitenende springen
Jay
Administrator
06.09.2008 19:57
Kommentare: 907
Forenbeiträge: 1734

Bewertung:
8 / 10 Punkte
chic geworden!
gewohnte heth-qualität. schöne scharfe hd bilder, teilweise echt gelungene kameraeinstellungen, nette farbkorrektur, schöne effekte, stimmen gut verständlich, ambient schön gesetzt, musik gut, meistens gut geschauspielert, tolle hässliche puppen aufgetrieben.


meine kritikpunkte:
- wackelkamera in ruhigen szenen wirkt leider eher unprofessionell als wie ein gewollter stil
- die musik am anfang beim weg zur wohnung bis zur haustür finde ich unpassend, weil eine spannung aufgebaut wird, die sich weder als begründet herausstellt, noch wird sie erwartet. er besucht ja nur seine freundin
- farbkorrektur finde ich teilweise zu gut gemeint (glow / farbverlauf), sieht zu anfang etwas nach geträumtem western aus. vor allem auch wegen der künstlichen unschärfe.
- logikfehler, bei denen der zuschauer sich fragt: warum macht der das jetzt (nicht?). darüber ärgert man sich ja schon bei hollywoodfilmen, aber selbst macht mans auch selten besser ich hab mich z.b. gefragt warum er nicht kurz rausgeht oder das fenster aufmacht, wenn er keinen handyempfang hat. und wenn eine tür neben mir zufällt, wo ich doch noch immer nach der verschollenen freundin suche, dann lass ich die doch nicht einfach links liegen, sondern seh nach wer dahinter steckt. und wieso kann er plötzlich tanja anrufen, wenn er vorher kein signal hatte. vor allem: wenn ich gerade sterbe, ruf ich doch den notarzt und nicht die tanja?


insgesamt finde ich das teil gut!

 wildweiss.com - Agentur für Unternehmenskommunikation
 wildproject.net - Projekte online verwalten
 achsensprung.net
Anzeige
21.11.2017 07:29



Ihre Werbung hier?
FreddyJBrown
User
07.09.2008 12:55
Kommentare: 328
Forenbeiträge: 49

Bewertung:
8 / 10 Punkte
Der Film hat meine Erwartungen übertroffen.
Klar, viele Sachen sind von anderen Horror-Filmen zusammengeklaut, aber mal ehrlich: Welcher Horror heutzutage tut das nicht?

Die Story hat mich aber im End-Effekt doch sehr überrascht, da sie vom Gesamten doch recht originell wirkt. Atmosphäre und Musik haben daran nicht ganz Unschuld, sie machen den Film richtig spannend.
Einziges Manko wäre da vllt noch die Ruhe, die der Protagonist die ganze Zeit hält.

Story: 8/10
Umsetzung: 7/10
Atmosphäre: 9/10
Licht: 9/10 (für die Verhältnisse toll gelöst!)
Musik: 9/10
Schauspiel: 7/10
Technik: 8/10
Sound: 6/10
Thrill-Effect: 8/10
----------------
Insgesamt: 8/10
FrederikBraun-Online.de
Christian
ehem. User
07.09.2008 16:06
Kommentare: 155
Forenbeiträge: 189

Bewertung:
9 / 10 Punkte
Farbkorrektur und Unschärfeeffekt
stimmige Musikauswahl
gut gespielt
Olli
User
09.09.2008 08:51
Kommentare: 334
Forenbeiträge: 152

Bewertung:
7 / 10 Punkte
Ich fand den Film ganz in Ordnung.

Ich hab an einigen Stellen echt Gänsehaut bekommen.

    
Spoiler (zum Lesen anklicken)

    z.B. wo die Puppe ihren Kopf in Schumis Richtung dreht


Auch der ausgezeichnete Score hat viel dazu beigetragen.

Die Farbkorrektur war gut, aber wie schon gesagt teilweise etwas übertrieben.
Was klasse war, war das Arbeiten mit dem Licht.

Was ich nicht so gut fand, dass war der Einsatz der Puppen. Dafür dass sie im Titel vorkommen, hätte ich mir mehr Aktionen dieser gewünscht.

Ich würd dem Film 7/10 geben =) ( und da das hier das afm ist, tu ich es auch )
Roy
User
09.09.2008 22:52
Kommentare: 14
Forenbeiträge: 3

Keine Bewertung
Gute Stimmung

Kompliment,
die Stimmung des Streifens ist echt gut gelungen und der Plot ist auch spannend. Ich fand Kinderpuppen und Spielzeug in Horrorfilmen schon immer ein gutes Mittel um verstörende Situationen zu erzeugen. Es wurde auch schön sparsam mit den Bewegungen der Puppen gearbeitet und die Feuerzeugbeleuchtung war einfach nur genial.

Die Qualität ist insgesammt spitze und ich finde auch die verwackelte Kamera nicht störend. Ich hab nur nicht verstanden warum der Hauptdarsteller nicht auf den Schatten oder die zuschlagende Tür reagiert. Schliesslich könnte doch seine Freundin dahinter stecken. Ansonsten hat er recht glaubhaft gespielt.

Die Anschlussfehler (Feuerzeug, Schlüssel, Schraubenzieher) sind zu vernachlässigen aber ich finde an manchen Stellen den Weichzeichner und die extreme Farbgebung (vorm Bad mal blau mal grün) etwas verwirrend.

Bei solchen Filmen würde mich interessieren wie lange die Draharbeiten und die Post-Produktion gedauert haben. Vielleicht hab ichs auch überlesen.

greetz
Roy
HetH
VIP
10.09.2008 00:28
Kommentare: 242
Forenbeiträge: 206

Keine Bewertung
Besten Dank. Ich denke mal die meisten Infos die dich dazu interessieren stehen bereits schon unter "Hintergrund" in der Filmbeschreibung hier auf der Seite. Wenn sonst noch was von Interesse ist, einfach noch mal melden.
 www.hethfilms.de
Anzeige
21.11.2017 07:29



Ihre Werbung hier?
VPMedien
ehem. User
15.09.2008 17:17
Kommentare: 7
Forenbeiträge: 0

Bewertung:
8 / 10 Punkte
nicht schlecht...

... das muss ich zugeben. Dieser Beitrag macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Die meisten Kritikpunkte sind erwähnt worden. Und wenn ihr diese jetzt noch abstellen würdet. Dann hättet einen fast perfekten Film produziert.

Hoffe, ich sehe bald wieder was von euch!
freezer
Moderator
15.09.2008 19:06
Kommentare: 522
Forenbeiträge: 557

Bewertung:
8 / 10 Punkte
Meine Kritik aus dem AFF

(Skala von 1 bis 10)

Kameraführung: 8
Licht: 5
Farbkorrektur: 7
Postpro: 7
Ton: 6
Musik: 10
Soundeffekte: 9
Story/Logik/Umsetzung: 7
Unterhaltungswert: 8
Schauspiel/Dialog/Gestik: 7

Gesamt: 8 von 10

Der Film hat mir von der Umsetzung her gut gefallen, finde auch die Idee dahinter spannend. Daß ausgeleuchtet wurde ist natürlich ein Pluspunkt, lediglich das Wie hat mich nicht so ganz zufriedengestellt - es fehlt noch an der Konsistenz, Lichtlogik und Lichtführung, wobei ich auch Zugeständnisse an das Equipment mache - mit Bauleuchten hat man es nicht immer leicht. Der Einsatz von den Farbfolien wirkt auf mich so: Hurra, wir haben Farbfolien - rauf damit - auch hier fehlt mir der Feinschliff, es gibt halt doch viele Farbnuancen und es muß nicht immer die volle Ladung sein. Jedenfalls ihr seid auf dem richtigen Weg und wenn ihr nicht so weit von mir weg wärt, dann hätten wir schon längst mal gemeinsam gedreht und ich euch den Kurzfilm ausgeleuchtet! Aber vielleicht kriegen wir da noch gemeinsam was auf die Reihe.

Hier nun meine (manchmal auch rein subjektiven) Kritikpunkte:
* SMS am Standl - klingt wie reingesetzt und nicht an den O-Ton angepasst

* Kameraführung am Breznstandl - diese komisch verwackelte dritte Einstellung anfangs (wo er bezahlt); der Sprung von der Totalen in die Halbtotale mit zuviel Kopfluft, der schnelle Schwenk vom Essen auf das Gesicht - wirkt alles wie in Eile runtergekurbelt, dann der Achsensprung auf das Handy, beim Autoeinsteigen wieder viel Kopfluft, dann schöner Perspektivenshot auf das Auto und dann plötzlich der Perspektivensprung - fand ich nicht so gelungen. Bei der Anfahrt zum Haus wieder ein Achssprung als er reinfährt, das Aussteigen ist wiederum schön!

* Lensblur - sorry Heiko, aber ich weiß das kannst Du besser - der wirkt oft richtig aufgesetzt und fake - da sind Dir wohl die Einstellungswerte im AFX durchgallopiert. Beispiel: vor dem Haus - in einer Totalen hast Du nie solch einen starken Blur und schon gar nicht auf diese Art - v.a. links neben der Tür die Mauer wirkt total daneben. Was ich nicht verstehe: bei den CloseUps, wo es eigentlich logisch wäre, hast Du keinen Blur gefaket, dabei wäre grad da die Wirkung glaubwürdiger und besser.
Die Kameraeinstellungen wechseln für mich nicht nachvollziehbar zwischen Dutch Angle und normal - gabs da ein Konzept oder war das aus dem Bauch heraus? Wenn dann hätte ich versucht es komplett durchzuziehen.

* Farbkorrekturen: v.a. anfangs im Freien finde ich die Farbkorrektur überzogen

* dann der erste Monolog - Stimme ist im Verhältnis zur Musik zu leise abgemischt, Rauschen ist auch recht deutlich zu hören - war das das Kameramikro, oder habt ihr das Rode verwendet? Mit Kompressor beim nächsten Mal der Stimme mehr Präsenz geben

* als er ins Zimmer mit der Puppe geht (3:31) - Achssprung - der Overshoulder hätte rechts kommen müssen

* Blur im Wohnzimmer (4:12 und 4:14) args - da mußt Du aber wohl zugeben, daß das ziemlich daneben gegangen ist wieso ist draußen im Freien wieder alles scharf und ebenso der Wandschrank, während die Couch links hinter der Stehlampe in der selben Schärfeebene liegen müßte aber total unscharf ist
Bei der Nahen auf Patrick dann ist die Schalousie im Hintergrund scharf, aber die Wand rechts von ihm unscharf - so funktioniert Tiefenschärfe aber nicht

* Lichtstativ am Dachboden rechts im Bild - aber das wisst ihr sicher selbst

* Licht aus dem Bad (7:22) - schöne Stimmung, aber dann beim Shot wo er ins Bad reingeht kommt plötzlich das Licht von links was den Wechsel aufdringlich und inkonsistent macht.

* Ton im Bad rauscht wie Sau (oder war das gewollt das Rauschen vom Fernseher nebenan?)

* Rauschen vom Fernseher klang mir zuwenig nach echtem weißen Rauschen - aber das kommt vielleicht von der Kompression fürs Web?

* nach dem Fernseher ist plötzlich unmotiviert grünes Licht im Gang und Bad - zumindest ergibt sich für mich aus der Handlung kein Grund für den Wechsel?

* Einstellungssprung (9:09) durch den Schnitt von der Halbnahe vom Kopf auf die Halbnahe Oberkörper, hattest wohl Probleme vom Footage her einen Schnitt passend zu setzen, oder?

* 11:37 Hilferufe von Patrick finde ich ehrlich gesagt schlecht gespielt, die Verzweiflung kommt für mich nicht so richtig rüber

Spoiler (zum Lesen anklicken)
* das Messer bohrt sich ja in seinen Buch, soweit ich das anhand der Perspektive abschätzen kann - Blut tritt aus dem Mund ausschließlich bei Lungenverletzungen - fragt mal einen Arzt oder Sani


* dein Auftritt Heiko - nun ja, das ist wohl der Grund warum wir beide besser hinter den Kulissen arbeiten und nicht vor der Kamera

Bei all den Kritikpunkten muß ich nochmals wiederholen, daß mir das Gesamtergebnis gut gefällt und ich auch den Plottwist genossen habe. Danke!

(Heiko ist auf einige der Punkte im AFF bereits eingegangen, vermutlich wird er hier seine Antworten auch nochmal reinposten).
Robert Niessner - 8020 Graz - Austria
 LOOM -Produktionsleitung / Licht / Postpro
 JENSEITS Doppel-DVD jetzt bestellen -  Soundtrack bestellen
Justin
User
14.10.2008 15:43
Kommentare: 50
Forenbeiträge: 3

Bewertung:
9 / 10 Punkte
Da ich bisher von euren Filmen immer begeistert war, ist meine Erwartungshaltung immer sehr hoch wenn ich HETHFILMS lese.

Auch dieser Kurzstreifen ist technisch und vor allem musikalisch perfekt!  Und Patrick Schumacher ist ohnehin der beste Amateur Schauspieler!

Einzig den Filmtitel hättet ihr anders wählen sollen, da ich so schon die ganze Zeit an "Böse Puppen" gedacht habe und in jeder Szene genau hinschaute ob sich eine Puppe bewegt. Mit einem anderen Titel wäre die Überraschung am Ende vielleicht etwas größer gewesen.
 justin-johnson.de
brainbug2001
ehem. User
10.11.2008 17:40
Kommentare: 10
Forenbeiträge: 0

Bewertung:
9 / 10 Punkte
Der Horror im Bremer Einfamilienhaus

Ein wirklich toller Film, bei dessen Betrachtung ich schon ins Grübeln kam, ob man ihn noch dem Amateurbereich zuordnen kann. Besonders erfreut hat mich die Musik, die absolut stimmig ist und der ganze Atmo die nötige Untermalung gibt. Auch von Schauspielerseite gelungen. Jedoch hatte ich aufgrund des Titel auf mehr Aktion bei den puppets (Stichwort Stop Motion) gehoft.
Zum Seitenanfang springen
 Seite 1 2 3

Kommentar / Bewertung abgeben
Alle Funktionen dieser Seite

Ihre Werbung hier »