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Welches Seitenverhältnis nutzt ihr für eure Filme am liebsten?

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freezer
Moderator
17.03.2008 18:10
Kommentare: 522
Forenbeiträge: 557

goredevil, Fernsehserien haben das 4:3 Format nur genutzt, weil die Masse der Fernseher 4:3-Format hatte. Mittlerweile ist das anders und fast alle neuen Serien bzw. neuen Staffeln nutzen das 16:9 Format.

Bez. 10.000 BC - Du hast noch nicht ganz verstanden, wie fürs Kino gedreht wird - da nimmt man keine 4:3 Kamera und beschneidet das Bild oben und unten - 1:2.35 ist da ein natives Format, gedreht wird mit anamorphen Linsen, die ein verzerrtes Bild aufzeichnen und somit die volle Filmauflösung nutzen - bei der Wiedergabe im Kino wird ebenfalls über eine anamorphe Linse am Projektor wieder das richtige Format erreicht.
Weite Aufnahmen werden entsprechend auch mit Weitwinkelobjektiven gedreht, bei den Consumerkameras hast Du das Problem, daß diese nicht sonderlich weitwinkelig sind, wodurch sich Breitformate auch viel schwerer realisieren lassen.
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screen
User
17.03.2008 19:07
Kommentare: 161
Forenbeiträge: 297

Eine interessante Argumentation

Hallo,

Was mich bei dem ganzen Thema interessiert ist:
Mit welchem Format sollte ich filmen? Oder gibt es eine Regel wie die Formate genutzt werden?


freezer
Moderator
17.03.2008 19:17
Kommentare: 522
Forenbeiträge: 557

Screen - lies doch mal den Beitrag von moviebrat auf Seite 1 dieses Threads.
Robert Niessner - 8020 Graz - Austria
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screen
User
17.03.2008 19:33
Kommentare: 161
Forenbeiträge: 297

Hab die Beiträge schon gelesen

Also ich meinte ob es vielleicht eine Faustregel gibt, an die ihr euch haltet, den schließlich wählt sich jeder sein Format nach seinem Geschmack aus.
Aber vielleicht verfolgen manche User ein bestimmtes System. Moviebrat schrieb was sicher empfehlens Wert wäre, aber es gibt ja auch sicher handfeste Hintergründe für die Wechselnden Formate.



goredevil
ehem. User
18.03.2008 18:50
Kommentare: 464
Forenbeiträge: 64

Schon amüsant, dass sich so Viele den Kopf übers Bildformat zerbrechen. Ich finde, die Story und Schauspielerei ist immer noch das Wichtigste an einem Film. Scheinbar ist den Meisten hier die Technik wichtiger als alles Andere
HetH
VIP
18.03.2008 19:12
Kommentare: 242
Forenbeiträge: 206

Naja sagen wir doch einfach so, wir gehen mal davon aus das die Story, die Figuren und alles andere schon super sind und jetzt grübeln wir in welchem format wir das ganze am Ende dem geneigten Zuschauer präsentieren wollen, dann ist diese Diskussion ja wieder völlig legitim. Dank HDV bin ich eh bereits auf 16:9 festgelegt und fühle mich in diesem Format auch sehr wohl. Früher hatte ich so meine Bauchschmerzen damit und habe lieber immer in 4:3 gefilmt, um mir mehr "Futter" für die Nachbearbeitung aufzuheben und dann lieber nachträglich Kaschbalken gesetzt. Je mehr man sich aber mit der Filmerei beschäftigt, desto besser gelingt einem auch das Framing seiner shots und man gewöhnt sich auch an das Breitbild Format. Inzwischen bin ich sogar recht angenehm vom extremen Widescreen Format 2,35:1 angetan, es ist eine Herausforderung so zu filmen, das das Abkaschen dieses Frmat später glückt und nicht falsch aussieht, aber die Ästhetik mag mir wohl gefallen. Wobei ich auch klar sagen würde das sowas im Amateurfilm/Independent Sektor dann schon eher Geschmackssache ist, denn wirklich filmen tun wir alle ja nur in der maximalen 16:9 Ratio und nicht mehr. Drehe ich aber einen reinrassigen Action-Film finde ich dieses Breitbild-Format von 2,35:1 aber durchaus sehr ansprechend, solange es entsprechend gefilmt wurde das mir deswegen nichts wichtiges entgeht.
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ActionArnie
User
18.03.2008 19:15
Kommentare: 166
Forenbeiträge: 55

@Goredevil:
Dann kannst du genauso ins Theater gehen oder Bücher lesen. Bei Filmen geht es doch gerade darum, das alles in Bilder zu übersetzen, und da ist die Technik natürlich enorm wichtig. Klar, auch Schauspiel und Story sind 2 wichtige Eckpfeiler, Story ist das Grundgerüst, aber man muss sich eben immer bewusst sein, dass man Filme macht, da geht es um das Visuelle. In einem perfekten Film muss alles stimmen, Technik und Story und Schauspiel und vieles mehr.
 psychoproductions.de
JoeFX
User
18.03.2008 22:20
Kommentare: 130
Forenbeiträge: 65

@goredevil: Wenn es sich in diesem Thread alles um die bildseitenverhältnisse dreht, dann sollte man darüber diskutieren und nicht über die anderen Leistungen, das ist eine andere Sache. Jeder hat seine Meinung, und "Briefkastenschlitzschauer" gibt es im Amateurfilm- Bereich zur genüge. bestes beispiel: jack rooker. 2,21:1 glaub ich. SIeht klasse aus. Wenn man ein 4:3 Bild kürzen will, muss man das miteinkalkulieren, wenn nicht, ist es klar dass es extrem mies aussieht. wenn es funktioniert, kann man noch ein bisschen spielen, wenn etwas ins Bild ragt (mikro, ect.)
Lichtenberger Filmproduktion | www.lightmountain.at | fb.com/lmpfilm/
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