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Kommentare zu Was ist für Euch das Wichtigste, was eine gute Internetseite einer Amateurfilmgruppe haben muss? (Umfrage)

Was ist für Euch das Wichtigste, was eine gute Internetseite einer Amateurfilmgruppe haben muss?

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DamonHawke
User
23.04.2008 19:01
Kommentare: 139
Forenbeiträge: 109

Hmmm

Ich finde, der (zumindest für mich) wichtigste Pnukt fehlt in dieser Auswahl:
Interessante Inhalte! Was nützt ein "Boah-Leck"-Design, wenn auf der Website nur Grütze präsentiert wird. Lieber eine simple Seite mit Spitzeninfos über Projekte, Tutorials, Making-Ofs, Drehtipps, etc., als mit vielen schönen Grafiken gesagt: Inhalte folgen in Kürze.
 Team Feuerfeder
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jens_K
User
27.04.2008 21:38
Kommentare: 87
Forenbeiträge: 29

Generell muss eine gute Homepage auch einen perfekten html-code besitzen - was bei 95% leider nicht der Fall ist.
Der User merkts nur manchmal, google da schon öfters.
 jenskuerschner.de
 diehuetteimwald.de
goredevil
ehem. User
28.04.2008 09:45
Kommentare: 464
Forenbeiträge: 64

Also ich bin der Meinung, dass ein Filmemacher nichts mit Web- oder Grafikdesign zu tun haben muss. Er sollte einfach nur Talent haben, Filme zu machen und die Fähigkeit besitzen, sich weiter zu entwickeln. Ich denke nicht, dass die Regisseure dieser Welt gut im Webdesign sind. Das ist auch nicht ihre Aufgabe. Deshalb stellt sich diese Frage nicht, wie gut eine Filmseite sein sollte. Es sei denn, man hat seine Leute oder man hat's gelernt und Freude dran, Webseiten zu gestalten.
Cmdr_Striker
User
28.04.2008 09:45
Kommentare: 26
Forenbeiträge: 4

Ich stimme DamonHawke (wie so oft) zu: Wenn der Inhalt stimmt, kann die Seite auch in schwarz/weiß daherkommen. Schöne Grafik ist dann ein extra-Schmankerl und immer erfreulich natürlich, aber nicht das wichtigste. Die Aktualität hingegen ist eine zweischneidige Sache: Ist der Film noch im Entstehen und man setzt dennoch eine Seite auf, sollte diese immer aktuell sein. Wenn der Film hingegen fertig ist, gibt es ja nichts mehr zu erzählen, Aktualität ist daher nur bedingt ein Kriterium für eine gute Seite.
mp
User
28.04.2008 16:53
Kommentare: 92
Forenbeiträge: 141

Unglückliche Optionen

Na ja, "interessante" Inhalte nützen aber auch nix, wenn sie bescheiden verpackt sind. Oder in so grellen Farben präsentiert werden, dass einem beim Lesen die Augen weh tun. Wer liest sie denn dann?

Außerdem finde ich, dass innerhalb der etwas unglücklich gewählten Optionen auch die Begriffspaarungen modern/hervorragend und schlicht/übersichtlich unpassend zusammengestellt sind. Es gibt ja auch Seiten, die zwar ein hervorragendes aber nicht modernes Design haben (vielleicht passt gerade das ja zu den Inhalten) oder übersichtlich aber nicht schlicht sind...

Meiner Meinung nach ist es so (genau wie beim Film), dass das Design den Inhalt präsentieren und stützen sollte. Die einen legen etwas mehr Wert auf Optik, die anderen mehr auf Content. Aber erst die Harmonie zwischen beiden macht's. Goredevils Argumentation kann ich daher nicht so ganz folgen, zumal Film ja mindestens genauso visuell geprägt ist wie Web- bzw. Graphikdesign (wobei Filmemacher und Regisseur bei mir auch nicht zwingend dasselbe ist...). Aber die Frage, wie gut eine eigene (Film oder Gruppen-)Website sein sollte, muss man sich als Kreativer auf jeden Fall stellen!

Aktualität finde ich sogar sehr wichtig, schließlich wurde in der Umfrage nach Websites für Amateurgruppen und nicht nach Filmseiten gefragt. Sonst würde ich Cmdr_Striker recht geben. Aber gerade bei Amateurgruppen frage zumindest ich mich öfter mal, ob die eigentlich noch produzieren, oder gerade alles auf Eis liegt, oder was weiß ich was. Wenn dann die letzten News schon 10 Monate alt sind, wirft das auch auf eine gute Homepage ein nicht gerade optimales Licht...
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goredevil
ehem. User
28.04.2008 19:35
Kommentare: 464
Forenbeiträge: 64

...sagte der Grafik- und Webdesigner herablassend :-P

Auer, das hat jetzt aber gesessen :-/
Nicht jeder studiert Web- oder Grafikdesign oder hat seine Leute für die "Drecksarbeit" (will damit nicht sagen, dass Webdesign Drecksarbeit ist, sondern für Filmemacher wenig relevante und eher nervige Mussarbeit darstellt, um sich und seine Werke nach außen hin zu präsentieren - also nicht missverstehen).
Regisseur allein ist nicht unbedingt Filmemacher = richtig. Es waren ja auch nur Beispiele.
Viele hier sind ja Author, Kameramann, Regisseur, Cutter, Komponist, Darsteller, Produzent und "Vermarkter" in einem.
Ich nenne dieses Allround-Talent der Einfachheit halber mal Filmemacher. Okay? Wir können natürlich aufdröseln, was ein Filmemacher ist. Das kannst du sicher sehr gut. Wahrscheinlich interessiert das Thema nur niemand.
Die Präsentation nach außen (bezgl. Projekte und/oder Filmgroup) ist durchaus wichtig. Hier sind sicher viele Filmer, die gern eine tolle Internet-Präsenz hätten.
Dafür braucht man aber Geld, Interesse und Talent/Ausbildung.
So geht es auch mir. So denke ich auch, dass ein großer Teil der Filmemacher hier, sich lieber auf ihr Hobby - das Filme drehen usw. beschränken. Die Website ist da zweitrangig. Bis jetzt ist es ja nur ein schönes Hobby.

Vollkommen richtig. Natürlich ist die Aktualität der Seite sehr wichtig. Gar keine Frage.
Wie gesagt, wenn man professionell Filme macht, hat man ja seine Leute fürs Webdesign.
Sicher haben viele auch keinen Bock, neben dem Beruf, der evtl. Familie, dem Filme machen und seiner Freizeit, seine kostbare Zeit auch noch für den Webseiten-Bau zu verschwenden.

In dem Sinne...uns allen einen schönen Abend
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mp
User
28.04.2008 23:36
Kommentare: 92
Forenbeiträge: 141

Orginal von goredevil:
...sagte der Grafik- und Webdesigner herablassend :-P
Auer, das hat jetzt aber gesessen :-/
...Okay? Wir können natürlich aufdröseln, was ein Filmemacher ist. Das kannst du sicher sehr gut. Wahrscheinlich interessiert das Thema nur niemand.
...Dafür braucht man aber Geld, Interesse und Talent/Ausbildung.
...Wie gesagt, wenn man professionell Filme macht, hat man ja seine Leute fürs Webdesign.
Sicher haben viele auch keinen Bock, neben dem Beruf, der evtl. Familie, dem Filme machen und seiner Freizeit, seine kostbare Zeit auch noch für den Webseiten-Bau zu verschwenden.

Gar nichts "hat gesessen". Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht so ganz, ob man sich durch meinen Beitrag angegriffen gefühlt haben könnte bzw. in welchem Ton ich die Antwort aufzufassen habe, also gehe ich darauf mal nicht weiter ein. Nur noch eines: Wenn ein Filemacher Webdesign als lästiges bzw. "nerviges Muss" betrachtet, sollte er sich überlegen, weshalb er es überhaupt macht. Das Ergebnis wird nämlich das gleiche sein wie wenn man gezwungen wird, einen Film zu drehen, den man nicht machen will...
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Cmdr_Striker
User
29.04.2008 11:27
Kommentare: 26
Forenbeiträge: 4

mp hat, meiner Ansicht nach, einen sehr gut überlegten Beitrag zu dieser Diskussion geliefert. Speziell die Bemerkung, daß in der Umfrage nach Filmgruppen-Seiten und nicht nach Filmseiten gefragt war, ist hilfreich, denn das hatte ich übersehen. Die Seite einer Amateurgruppe sollte in der Tat aktuell sein oder zumindest so aktuell, daß sich die Frage gar nicht erst stellt, "ob die eigentlich noch produzieren" (ich denke hier an einen Hinweis wie "wir machen drei Jahre Pause").

Goredevils leicht überhitzte Bemerkungen haben aber auch ihr Wahres. Tatsächlich glaube ich auch, daß Talente im Filmemachen nicht immer mit Talenten im Webdesign einhergehen, das ist wohl eine banale Erkenntnis. Und wenn eine Gruppe keinen fähigen Webdesigner hat oder sich beschaffe kann, dann muss man natürlich auch nichts etwas mühselig herstellen, wenn man keine Lust dazu hat.

Im letzteren Fall jedoch möchte ich argumentieren, daß eine schlechte Webseite keinesfalls besser ist als keine Webseite. Wenn man nichts übersichtliches/aktuelles/"schön" desigtes hinbekommt / hinbekommen will, dann sollte man besser davon absehen, irgendwas ins Netz zu stellen. Die Form der Seite prägt in jeder Hinsicht meine erste Wahrnehmung des Films. Ein qualitativ hochwertiger, anspruchsvoller Film, der auf einer trashigen Seite präsentiert wird, passt einfach nicht zusammen. Allerdings gibt es ja dankenswerterweise genug Präsentationsformen wie zum Beispiel hier das AFM, so daß niemand gezwungen wird, unbedingt eine Seite für seinen Film zusammenzustellen. Wenn er das aber nun tut, dann bitte so, daß man von dem Besuch auch etwas hat, sonst kann es gleich unterbleiben.
goredevil
ehem. User
29.04.2008 13:28
Kommentare: 464
Forenbeiträge: 64

Sicher ist das Afm und auch youtube (wobei ich beide natürlich keineswegs vergleichen möchte) eine gute Präsentationsplattform für die eigenen Schaffenswerke. Dennoch muss schon jeder selbst entscheiden, ob für ihn eine persönliche Website mit welchem Design auch immer in Frage kommt. Eine www.was weiß ich.de - Seite ist natürlich immer schicker als die gewöhnliche HP.
Es gibt dort ja auch viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Vielen Hobbyfilmern reicht aber ihre HP.
Ihnen ist ihr Hobby noch nicht so wichtig, um die Ergebnisse auf einer kostenpflichtigen Website zu präsentieren. Sie wollen aber auch nicht auf eine totale Internetpräsenz verzichten.
Sollte ich mal eine Website für meine Filmgroup einrichten wollen, die ich natürlich gern hätte aber für uns noch nicht so wichtig ist, engagiere ich gern einen von euch Webdesignern dafür (und das meine ich respektvoll). Für mich wäre es nur eine Last. Dazu kommt, dass ich zu Hause nur Analog-Internet-Anschluss hab. DSL ist noch nicht verfügbar. Die ständigen Aktualisierungen sind natürlich auch zeitraubend, aber da muss man sich halt selber mal in den Hintern treten.
mp
User
29.04.2008 14:06
Kommentare: 92
Forenbeiträge: 141

Orginal von Cmdr_Striker:
Tatsächlich glaube ich auch, daß Talente im Filmemachen nicht immer mit Talenten im Webdesign einhergehen, das ist wohl eine banale Erkenntnis. Und wenn eine Gruppe keinen fähigen Webdesigner hat oder sich beschaffe kann, dann muss man natürlich auch nichts etwas mühselig herstellen, wenn man keine Lust dazu hat.

Ich habe ja auch nicht behauptet, dass "Talente im Filmemachen immer mit Talenten im Webdesign einhergehen", sondern lediglich gesagt, dass Film und Web beide stark visuell geprägt sind. Und daraus resultiert genau das:
Orginal von Cmdr_Striker:
Wenn man nichts übersichtliches/aktuelles/"schön" desigtes hinbekommt / hinbekommen will, dann sollte man besser davon absehen, irgendwas ins Netz zu stellen.

Vielleicht noch mal klarer:
Wenn jemand eine Website mit mäßigem Design sieht, wieso sollte er dann einen Film mit sehr gutem Design dahinter vermuten? Fragt euch doch mal, wie ihr die Websites von anderen betrachtet. Und ganz wichtig: Diese wie auch alle anderen von mir in diesem Thread aufgeworfenen Fragen zielen weder auf einen bestimmten Macher noch auf eine bestimmte Homepage ab. Nur noch mal zur Sicherheit...
HEXENSABBAT – ab 08.03.13 im Kino |  Teaser anschauen
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