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Kommentare zu Wie viel Euro gibt ihr für Filmdrehs (Spielfilmlänge) aus? /oder wie viel steht euch zur verfügung? (Umfrage)

Wie viel Euro gibt ihr für Filmdrehs (Spielfilmlänge) aus? /oder wie viel steht euch zur verfügung?

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DamonHawke
User
08.06.2008 12:39
Kommentare: 139
Forenbeiträge: 109

Huuu, sehr pauschal gefragt. Könnte man die Frage nicht umformulieren in: Wieviel habt ihr für euren letzten Film ausgegeben?

In dem Fall wäre meine Antwort 5000-7000 Euro, wobei da auch zahlreiche Erstanschaffungen wie Software, Mikro, Steadycam und Licht mit reinspielen. Standardbudget ist das (leider) nicht...
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Christian
ehem. User
09.06.2008 16:18
Kommentare: 155
Forenbeiträge: 189

ja ich denk mal die sachen, die man sowieso schon hat, sollen da nicht mit reinzählen. also sind wohl eher nur requisiten gemeint, maske usw.
ist nur die frage, ob die jährlichen neuerungen, wie software-update oder mal wieder ein neuer scheinwerfer da reinzählen, da man das zwar für den neuen film kauft, aber vielleicht auch noch für den übernächsten benutzt...
ich hab jetzt 100-200€ gewählt, obwohl wir uns gerade für den neuen film hardware im wert von ca. 2000€ gekauft haben. die werden wir aber nicht nur für diesen film benutzen, deshalb hab ich die nicht mit einbezogen.
kickit
User
09.06.2008 17:05
Kommentare: 728
Forenbeiträge: 550

Christian, ich denke es bezieht sich schon nur auf Verbrauchsmaterial wie Kassetten oder Exklusive Kostüme, die für diesen Film gebraucht werden etc.. .,

Anderes aufzuzählen wäre ja Quatsch, weil dann ja auch Spritkosten, Zahnbürste, Heizkosten etc. dazukommen müssten...

Soft/Hardware ist ja in den meisten Fällen fürs Leben und nicht exklusiv für einen Film. Es sei denn du brauchst für einen Film besondere Software, aber dann leihst du sie entweder, was wieder unter Verbrauchsmaterial fallen würde, oder du benutzt sie auch bei weiteren Filmen.

Naja, letztlich ist es ja auch egal was andere ausgeben. Für meinen letzten Film wurden ca. 70 Euro ausgegeben (Kassetten, Farbe, Rohlinge, exklusive Requisiten)  -  Würde ich meine Hard/Software dazuzählen, hätte mich der Film über 4000 Euro gekostet. Aber ich wills ja nicht übertreiben

"!"

ps.: Viel Spannender ist die Frage: Wo bleiben die Millionen?
Nette Frage eigentlich....
Jay
Administrator
09.06.2008 23:44
Kommentare: 907
Forenbeiträge: 1734

ich denk die umfrage ist ein bisschen schwierig, weil die wenigsten filme in spielfilmlänge produzieren...
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Ufracameron
User
10.06.2008 07:26
Kommentare: 5
Forenbeiträge: 20

Das stimmt. Vor allem, weil hier ja sehr viel unterschiedliche Gruppen und Einzelkämpfer agieren. Da fließen je nach Erfahrung schon mal hohe vier- bis fünfstellige Summen. Und ja, auch das sind immer noch Amateurproduktionen, weil die Hauptbeteiligten allesamt noch "normale" Berufe ausüben.

Je länger man sowas macht, um so höher werden halt auch die Ansprüche. Und um so höher das Budget. Da musst Du Sachen anmieten (evtl. Dedos etc., Wohnungen) und die Mannschaft soll ja auch mal verpflegt werden. Manche behördliche Genehmigungen kosten auch Geld (nicht alle, da ist man auf den good will des jeweiligen Amtes angewiesen...).  Ruckzuck ist man da mal 10 000 Euronen los. Selbst für einen 20-Minuten-Film...
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Willi_Wenger
User
10.06.2008 12:55
Kommentare: 24
Forenbeiträge: 12

Budget

Ja, was gibt man denn so aus für ein Projekt. Was rechnet man hinein. Ich denke auch, vorhandenes Equipment sollte man da nicht einbeziehen.

In unserem Fall arbeiten wir gerade an einem Comedyfilm mit dem Titel Prinz Blechleber. Laufzeit von mindestens 90 Minuten ist geplant. Man muss noch erwähnen, daß der Film komplett vor Green-Screen gefilmt wurde und sämtliche Hintergründe nachträglich am PC zugemischt werden. Die Kulissen werden per 3D-Software generiert.

Geplant war vielleicht ein Budget von vielleicht 1000 Euro + Sponsorengelder. Rechnet man nun Hard- und Software zusammen die speziell für das Projekt gekauft wurden + Requisiten, zweite Kamera, Leuchten, Green-Screen-Stoffe, Kassetten, Masken, Make Up, Klamotten, Verpflegung, Miete und Nebenkosten sind es inzwischen mindestens 4000 bis 5000 Euro, die zu verschiedensten Anteilen von den Hauptbeteiligen getragen werden. Wir haben nicht mehr genau nachgerechnet um uns nicht selber zu quälen. Es kann auch mehr sein...

Niemals hätten wir den Film gedreht wenn wir im Vorfeld gewußt hätten, was hier finanziell auf uns zu kommt. Da wir aber von dem Film mehr und mehr überzeugt waren opferte jeder gerne andere geplante Anschaffungen und steckte Geld in das Projekt um es in der geplanten Form durchziehen zu können. Das eigene private Einkommen und Sponsoreneinnahmen setzten Grenzen, ansonsten würden sicher viele viel mehr für ein Filmprojekt ausgeben.
Willi Wenger (Dingolstadt Comedy)
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 machtnix-film.de
 meinvideofilm.de
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Ufracameron
User
10.06.2008 13:37
Kommentare: 5
Forenbeiträge: 20

Vorhandenes Equipment ist auf gar keinen Fall mit einzubeziehen.

Neu oder speziell für das Projekt angeschafftes Equipment aber schon. Verbrauchsmaterialien wie Gaffer-Band, Tapes etc., Catering für Cast und Crew (und wenn's einfach nur Brez'n, Leberkäsbrötchen oder Gummibären sind), Mieten für Räume, Gebühren für Drehgenehmigungen.
Falls Gagen gezahlt werden müssen (soll ja bei manchen Filmern vorkommen die klar auch. Plus Unterbringungskosten. Oder / und Fahrtgeld.

Hinterher dann alle Kosten für die PR (Plakate, Flyer, Aufsteller, evtl. Anzeigen in Zeitungen oder Szeneblättern) und was für die Post Production sonst noch so anfällt.

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goredevil
ehem. User
10.06.2008 17:20
Kommentare: 464
Forenbeiträge: 64

Also mein Hauptdarsteller bezahlt die Anfahrtkosten von 50 € selber und ich ca. 8 € fürs holen und bringen  vom Bhf. Sonst kost uns das Filme machen nix. Da wär das Geld auch zu schade...Qualität lässt sich nicht immer mit viel Geld produzieren.
Sebastian
User
11.06.2008 17:00
Kommentare: 55
Forenbeiträge: 144

stimmt, wir haben uns eine neue kamera gekauft. explizit für den kommenden film werden wir locations mieten müssen. das dürfte einiges kosten. aber das kann man alles pauschal nicht sagen.
kassettenpreise kennt auch jeder, der ab und an bei mediamarkt ist. drei stück solltens schon sein

kostüm und maske wird denke ich für unsere ansprüche sogar unter 50€ machbar sein
"Wenn man einmal die vielschichtigen Probleme erkannt hat, die mit dem Entstehen eines Filmes verbunden sind, mit so vielen Leuten, die alle etwas anderes tun, dann weiss man, das es ein absolutes Wunder ist, wenn ein guter Film zustande kommt."
J.Lemmon
mp
User
11.06.2008 19:31
Kommentare: 92
Forenbeiträge: 141

Na ja, wir geben das aus, was uns zur Verfügung steht

Bezieht sich die Frage auf die Kosten der "eigentlichen" Filmdrehs, d.h. der Dreharbeiten, die Produktionskosten oder die Projektkosten (z.B. inkl. Investitionen, Aufführungs-, Werbebudget, DVD-Produktion usw...)? Und wie Jay schon anmerkte: Was heißt Spielfilmlänge?

Davon ausgehend, dass mit der Umfrage Produktionskosten für Filme etwa in der Größenordnung 60+ min gemeint sind, finde ich die Umfrageergebnisse extrem erstaunlich. Zum einen, weil es hier nur sehr wenige gibt, die das produzieren, zum anderen, weil bei den meisten dabei dann doch ziemlich viel Film für ziemlich wenig Geld herauskommen würde...

Wenn ich nur mal "Catering" als Beispiel nehme (selbst wenn sich jeder was mitbringt, gehört das doch zu den Filmausgaben; nur dass eben jeder einzelne dafür aufkommt): Angenommen, ich bräuchte für eine Produktionswoche nur 1,50 EUR pro Person und Tag, wäre ich bei 10 Leuten schon über 100 Euro. Und hab noch gar nichts gekauft, womit ich produzieren kann (außer der besseren Laune der Beteiligten ). Kein Gaffer, keine MiniDV-Kassetten, kein Ausstattungsmaterial. Qualität lässt sich zwar nicht immer mit Geld produzieren, aber Geld macht es doch wesentlich einfacher. Daher kann ich es nicht so ganz glauben, dass mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer einen Feature Film für unter 300 Euro produzieren können...
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