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Kommentare zu Wie geht ihr mit GEMA-Gebühren in euren Filmen um? (Umfrage)

Wie geht ihr mit GEMA-Gebühren in euren Filmen um?

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moviebrat
User
12.08.2006 11:20
Kommentare: 45
Forenbeiträge: 138

Die Umfrage ist leider etwas missverständlich... Für unsere Filme wurde die Musik zwar eigens geschrieben, da aber der Komponist Gema-Mitglied ist, bin ich dennoch verpflichtet, die Gebühren abzuführen -- und zwar ein paar Cent je produzierte DVD (auch wenn ich diese nur verschenke), die wir auch zahlen, schließlich sind Film und Musik bei der Gema angemeldet. Es kommt ja letzten Endes dem Komponisten zugute. Und wenn der Film angemeldet ist, dann führen auch Filmfestivals einen Pauschalbetrag ab, von dem irgendwann, wenn auch nur ein Bruchteil, an den Komponisten ausgeschüttet werden.

Die Aufführungsrechte für Kino, etc. sparen wir uns allerdings, das käme zu teuer, sind derzeit - glaube ich - 38 Euro netto je angefangene Minute Musik. Da kommen schnell ein paar Hundert Euro zusammen.

Aber man selbst braucht ja praktisch so gut wie nie die Aufführungsrechte, da man ja in den seltensten Fällen Veranstalter einer Vorführung ist, das sind ja dann die Festivals.

Ansonsten behandelt die Umfrage natürlich nicht das größere Problem von "geklauter" Musik, das ja nicht in der Gema-Gebühr liegt, sondern in der Verletzung von Urheber- und Leistungsschutzrechten. Die Nutzungsrechte machen die Sache mit der Musik ja schließlich so brutal teuer, liegen ja schnell im fünf- bis sechsstelligen Bereich, sofern man überhaupt die Nutzungsrechte bekommt.

Die Gema-Gebühr von 38 Euro je angefangen Minute bleibt da am Ende vergleichsweise niedrig. Der Gema ist es ja wurscht, ob das ein Stück von einem drittklassigen Komponisten oder von Robbie Williams ist. Sie geht ja grundsätzlich davon aus, dass du dir die Nutzungsrechte eingeholt hast.

Vielmehr sollte man also fragen, ob man das Risiko der Urheberrechtsverletzung eingeht, ob man sich die Nutzungsrechte kauft oder ob man ebene eigene Musik hat...
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