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Glossar

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DV

Ist die Abkürzung für Digital Video und beschreibt einerseits den Standard für ein neues Bandsystem (wie HI 8 oder VHS) als auch eine neue Komprimierungs und Dekomprimierungsmethode für Videodaten mit Ton (wie MJPEG   oder MPEG) Es gibt dabei zwei Kasettenformate: Das im Consumerbereich angesiedelte MiniDV mit Spielzeiten bis zu 1 Stunde und das für den Profibereich gedachte DV Format   mit Bandlängen bis zu (momentan) 3 Stunden. Die beiden Formate sind untereinander kompatibel. Zusätzlich sehen einige Consumergeräte einen Longplaymode vor. Das von den CCD-Wandlern gelieferte Pal-RGB-Signal wird durch eine 4:2:0  Abtastung  in den YUV-Farbraum  übertragen (bei NTSC   findet eine 4:1:1 Abtastung Abtastung  im Glossar erklärt" width=12 height=11 border=0> statt). Durch eine MJPEG-ähnliche Kompression   wird das Signal dann mit einer festen Kompression   von 5:1 auf eine Datenrate   von 3,125 MB/sec komprimiert. Durch den zusätzlichen übertragenen Ton (entweder eine Stereospur mit 16 Bit-Auflösung oder zwei Stereospuren mit 12 Bit) und weitere Steuerinformationen (Timecode) ensteht eine Datenrate   von ca. 3,5 MB/sec, welche selbst aktuelle EIDE Festplatten problemlos bewältigen können. Dadurch wird sich dieses Format   in der PC-gestützten Videonachbearbeitung mit großer Wahrscheinlichkeit als Standard durchsetzen. Die Bildqualität des Verfahrens wird auch von vielen Profis als "Betacamähnlich" eingestuft, und so ist es nicht verwunderlich, daß mittlerweile viele Fernsehreportagen auf DV produziert werden.
hinzugefügt von Jay



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