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Glossar

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Interlacing

Das Zeilensprungverfahren (engl. Interlace) ist eine Methode zur Aufnahme von Bewegtbildern, der Übertragung von Bewegtbildern und der Darstellung von Bildern auf sequenziellen Darstellungsgeräten (Bildröhren, Laser-Projektoren). Das Verfahren findet Verwendung bei Fernsehgeräten (dort noch üblich) und Computerbildschirmen (dort mittlerweile eher unüblich). Dabei bilden zwei Halbbilder (engl. Fields) erst ein vollständiges Bild mit voller vertikaler Auflösung. Beim Bildaufbau des 2:1-Zeilensprungverfahrens (vollständiger Name) wird jeweils eine Zeile übersprungen, daher der Name. Die übersprungenen Zeilen wurden beim vorhergehenden und werden beim nächsten Aufbau dargestellt.

Der Vorteil des Verfahrens besteht in der Verdopplung der Bildwiederholfrequenz bei gleicher vertikaler Auflösung. Der Nachteil ist ein erhöhtes Flimmern des Bildes an dünnen waagerechten Linien und anderen feinen Strukturen, Artefakte an langsam bewegten Objekten sowie Inhomogenitäten der Darstellung von strukturarmen Flächen.

Das Zeilensprungverfahren wird in der Computertechnik auf Grund großer Fortschritte bei Monitoren und Grafikkarten (Zeilenfrequenzen von 95...135 kHz sind üblich) kaum noch verwendet. Analoges Fernsehen verwendet auf Grund der notwendigen Kompatiblität das Verfahren immer noch, weiterhin wird das Verfahren auch für Röhrenfernseher verwendet, weil es die notwendige Zeilenfrequenz halbiert.
hinzugefügt von Jay



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