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Creative Commons (Kostenlose Musik!)
07.06.2005Ich weiß, der Titel ist etwas reißerisch - aber wenn ich nur Creative Commons geschrieben hätte, hätte kein Schwein darauf geklickt.

Jeder Indie-Filmemacher kennt das: Der Film braucht Musik. Doch woher nehmen? Einige scheren sich überhaupt nichts und nehmen Musik von aktuellen Pop-CDs - und fragen weder den Komponisten noch zahlen sie Gema-Gebühren (was wiederum rechtliche Schwierigkeiten einbringen könnte). Andere befragen befreundete Bands oder spielen selbst was ein. Der Möglichkeiten gibt es viele - und nicht alle sind für den Regisseur zufriedenstellend.

Eine weitere Möglichkeit, die vor allem für Filmemacher interessant sein dürfte, die ihre Filme nicht kommerziell verwerten können (was ja, wie ich annehme, bei den meisten von uns hier der Fall ist), ist das relativ neue Creative Commons - Some Rights Reserved. Bei den Independent Days in Karlsruhe war darüber ein sehr interessanter Vortrag. Die Vortragende hat gemeint, dass nur 3 Prozent aller geschaffenen Kunst kommerziell verwertet werden. D.h. dass quasi 97 Prozent aller Kunstwerke (Film, Musik, Skripten, etc.) brach liegen. Creative Commons (kurz CC) soll es nun ermöglichen, dass auch diese Kunst an die Öffentlichkeit kommt.

Nehmen wir einmal einen Musiker, der einen Song geschrieben hat. Den möchte er nun zur Verfügung stellen. Er geht auf die Creative Commons-Site und findet dort verschiedene Bausteine bzw. Lizensen vor.

Der Musiker möchte auf jeden Fall, dass sein Name genannt wird. Er kann auch wählen, ob z.B. ein anderer Musiker seinen Song verändern kann oder nicht - und er bestimmt auch, ob man das Ganze für ein kommerzielles Projekt verwenden darf oder nicht. (Meistens wohl eher nicht, aber, wie gesagt - bei unseren Projekten geht es ja größtenteils nicht ums Geld).

Nun nehmen wir an, dass ein Filmemacher Musik für sein Werk sucht. Er findet im Netz das Lied des obangeführten Musikers, ist mit den Bedingungen (die er im Netz sieht, wie eben die nicht-kommerzielle Nutzung) einverstanden - und kann das Lied - ohne vorher groß noch einmal nachzufragen - verwenden.

Das Ganze hört sich in der Tat recht nett an - doch natürlich ergeben sich da noch einige Fragen, die beim Vortrag nicht so richtig geklärt werden konnten. Es fehlte erstens die Zeit, zweitens auch die rechtliche Erfahrung (wie gesagt, das System ist relativ jung).

Das Hauptproblem, wie die Vortragende es erläuterte, ist im Unterschied zwischen US- und EU-Auffassung zu finden. In den USA, von wo ja das CC-System kommt, kann ein Künstler all seine Rechte an einem Kunstwerk abtreten. In Europa bleibt es weiterhin das geistige Eigentum des Künstlers. Auch wurde folgender theoretischer Fall aufgeworfen: Was ist, wenn ein Künstler, der bei der Gema ist, einen seiner Songs unter das CC stellen und somit nicht kommerziell verwerten will? Derzeit arbeitet die Gema noch an einem Regelwerk, welches das CC berücksichtigen soll.

Wie gesagt, das Ganze ist relativ frisch - und ich habe mich noch nicht so hineingetigert, als dass ich sattelfest wäre. Aber für einige Filmemacher ist das sicher eine interessante Alternative. Also, sucht und lest nach - vielleicht findet Ihr etwas Passendes für Euch.

Weiterführende Links:
 creativecommons.org/ - (engl.)
 commoncontent.org/ - Content-Sammlung (engl.)
 www.creativecommons.at - (dt.)
 de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons - dt. Erklärung im Wikipedia
07.06.2005 von HomeMovieCorner | 0 Kommentare

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