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Ex Drummer

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Aftermathfreak
User
16.04.2008 15:15
Kommentare: 218
Forenbeiträge: 59

Ex Drummer

Der Film basiert auf dem für unverfilmbar gehaltenen Roman des skandalumwitterten Autors Herman Brusselmann.

Regie: Koen Mortier

Inhalt:
Dries, erfolgreicher Autor und Musiker, steht vor der Herausforderung seines Lebend: Für drei abgewrackte Existenzen aus der belgischen Provinz soll er den Schlagzeuger für einen einzigen Gig einer Punkrock-Band geben. Fasziniert von Dreck und Elend, willigt Dries ein und wird zum
Mitglied der "Feminists".

Fortan ist er immer dabei. Im Proberaum auf dem Bauernhof von Jans Eltern, wo die Mutter den kranken Vater per Zwangsjacke ans Bett fesselt, im Apartment vom Frauen misshandelnden Sänger Koen und in dem Loch, in dem Ivans Frau vor sich hindämmert und das schreiende Baby mit Haschisch ruhig stellt.

Dries ist ein Beobachter, der die Verkommenheit der Welt in sich hineinsaugt und abends heimkert in seine Designer-Wohnung hoch über den Dächern von Oostende, wo ihn seine hübsche Frau erwartet. Jedesmal steigt Dries hinunter in den Sündenpfuhl, kommentiert, manipuliert, intrigiert...
Die Katastrophe ist unaufhaltsam und endet in einem grausamen Blutbad.

Meine Kommentar:
Was für ein toller und cooler Film!
Unbedingt ansehn!  

Erschienen ist Ex Drummer auf DVD in der Kino Kontrovers-Reihe von Legend.
Freigegeben von der FSK ab 16 Jahren - Man glaubt es kaum   




  
 myspace.com/horrorpassau
 myspace.com/undergroundsplatter

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screen
User
16.04.2008 18:26
Kommentare: 161
Forenbeiträge: 297

Oh man ich komm nicht rein


Ruhn
User
16.04.2008 22:53
Kommentare: 236
Forenbeiträge: 295

Ja, der Film war schon hammer. am besten fand ich, glaub ich, das intro, in dem die kerle "rückwärts" fahrrad fahren. Das sah schon richtig geil aus. Der Rest war dann größtenteils nicht mehr ganz so kunstvoll (abgesehen von dem Gang durch die Eingeweide der Frau von dem Mann mit dem etwas überproportionalen Glied ), aber auch gut. Der Soundtrack hat mir auch gefallen.
Aber das allerbeste war definitiv das Making-Of. Ich schaue mir selten Making-Ofs an; finde ich meist nicht so spannend, aber das hier war wirklich sehenswert. Wie der Regisseur von den finanziellen Problemen vor dem Dreh erzählt, wie sich die Schauspieler wirklich ausnahmslos über die Unfähigkeit, schlechte Behandlung und den Alkoholkonsums des Regisseurs am Set auslassen, wie sie einen Schauspieler, der sein Geld seit ein paar Tagen (die Schauspieler bekamen jeden Abend Bares) nicht bekommen hatte, durch die Polizei suchen lassen mussten.
Auf jeden Fall extrem krass, wie fein der Film nachher doch noch geworden ist.
Wenn man schon auf der Welt sein müsse, gefragt habe einen ja keiner, könne man auch versuchen, etwas zustande zu bringen. [Die Vermessung der Welt]
 www.oeypen.de
ludovico
User
25.02.2010 14:31
Kommentare: 37
Forenbeiträge: 12

Das Making-Of ist ein Fake. Nur mal so nebenbei.
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