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Inglourious Basterds by Quentin Tarantino

Forenübersicht » Filmrezensionen (Kinofilme) » Inglourious Basterds by Quentin Tarantino


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CrystalFey
User
10.02.2009 13:15
Kommentare: 12
Forenbeiträge: 20

Inglourious Basterds by Quentin Tarantino

Hallo,
der Teaser zum Teaser von Quentin Tarantino’s „Inglourious Basterds“ ist draußen xD
also nur was für eingefleischte Fans…

Link funktioniert nicht mehr

Gruß
Crystal.F
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20.01.2018 13:48



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ActionArnie
User
12.02.2009 11:49
Kommentare: 166
Forenbeiträge: 55

Dein Link funktioniert nicht mehr, hier ist der richtige Trailer:

 movies.yahoo.com/premieres/11990378/standardformat/

Jiha freu ich mich drauf. Bin mal gespannt ob das ganze nicht wieder für einen großen Skandal in Deutschland sorgt.
 psychoproductions.de
DerFonz
User
13.02.2009 22:11
Kommentare: 0
Forenbeiträge: 2

???

Wieso sollte es für nen Skandal sorgen?
Wenn du einen Film machen willst, dann mach ihn. Warte nicht auf einen Geldzuschuss, warte nicht auf die perfekten Verhältnisse, mach ihn einfach!
g3m1n1
User
21.02.2009 16:46
Kommentare: 20
Forenbeiträge: 66


Skandal ? Ganz einfach und eigentlich auch zu Recht.

Es ist eine Unverschämtheit, dass jeder Film sich immer und absolut
gegen deutsche Soldaten richtet. Hier wird verallgemeinert, pauschalisiert,
und sich in den Himmel gelobt. An der Front standen Männer die zu Hause
Frau und Kind hatten, und keine blutrünstigen Monster.

Aber was soll man dazu sagen ? Sieger-Ethik
Kloppen wir am besten noch einmal mehr auf Deutschland rum.
Deutschland hat noch nicht oft genug gesehen, wie es fertig gemacht
wird in irgendwelchen Filmchen. Und wer bezahlt das alles ? Weinstein ?
Klingelts ???

Ich mochte Tarantino bisher. Aber ich glaube das kann mit diesem
Film ruck zuck gekippt werden.

Ich habe einfach keinen Bock mehr, ständig die "bösen bösen Nazis" zu sehen
wie sie von den "ach so lieben und überlegenen ( HA HA HA ! )" Alliierten
einen auf den Deckel kriegen.

Und dann auch noch ne Szene von Mr. Eli "Ich zeige geschmacklos viel
Gewalt und Blut und bin ein guter Filmemacher, wäre aber lieber Männermodel", ROTH wie
er genüsslich einem deutschen den Schädel einschlägt ? Was soll denn der Unfug ?

Diese großkotzige Art geht mir richtig auf die Nerven.
Bei WEINSTEIN zieht das...is klar. Die Engländer werden auch ihren
Spaß dran haben und wohl auch jeder Rasta-dreadlock-deutsche.

Jedem das seine, aber für mich ist das eine Frechheit.
alfred
User
24.02.2009 00:09
Kommentare: 72
Forenbeiträge: 39

ich bin weiß gott auch niemand der die alliierten ausschließlich als gut bzw. helden ansieht.
dennoch kommentiere ich mal deinen beitrag :

Hier wird verallgemeinert, pauschalisiert,
und sich in den Himmel gelobt.
haben das nicht genau die vor ca. 75 Jahren getan, deren Ruf deinem Empfinden nach durch den Film verschmutzt wird ? stichwörter wie "deutschland über alles", "alle juden sind böse" usw. sollten hierzu ausreichen.

An der Front standen Männer die zu Hause
Frau und Kind hatten, und keine blutrünstigen Monster.
An der Front standen Mörder. Auch die Terroristen vom 11. September hatten Familie..

Deutschland hat noch nicht oft genug gesehen, wie es fertig gemacht
wird in irgendwelchen Filmchen.
Ja ich frag mich auch, was haben die Deutschen eig verbrochen, dass ein bestimmer Teil deutscher Geschichte so oft aufgearbeitet wird um nicht vergessen zu werden und um aus der Geschichte zu lernen.. und noch dazu wird dieser zeitraum immer sehr negativ wertend über deutschland dargestellt. seltsam, seltsam..

Diese großkotzige Art geht mir richtig auf die Nerven.
die ignorante Art, das Rumgeopfere und das Vergessen geht mir auf die Nerveb. Wobei Kritik am Vorgehen der Alliierten teilw. angebracht ist, unbestritten !
VISIT MY BLOG http://hommage.webs.com/index.htm
g3m1n1
User
24.02.2009 00:34
Kommentare: 20
Forenbeiträge: 66

...
"haben das nicht genau die vor ca. 75 Jahren getan, deren Ruf deinem Empfinden nach durch den Film verschmutzt wird ? stichwörter wie "deutschland über alles", "alle juden sind böse" usw. sollten hierzu ausreichen."
...

Ja, sicherlich gab es solche Leute. Nur wird immer nur eine Seite der Medaille gezeigt.
Es gab auch Menschen jüdischer Abstammung, welche sich gewünscht haben ( vor dem
Krieg ), dass deutsche Kinder an Giftgas sterben und "wie Püppchen" zu Boden fallen.
Und "Deutschland über alles" ist im Kontext der Hymne absolut legitim. Was heutzutage
hineininterpretiert wird, hat nichts mit der Wahrheit zu tun. Interessant ist hierbei
die französische Nationalhymne ( oder fast auch jede x beliebige andere ), die noch
viel viel "härtere" Dinge aufweisen lyrisch

...
"An der Front standen Mörder. Auch die Terroristen vom 11. September hatten Familie.."
...

Das sehe ich anders. Für mich ist ein Soldat kein Mörder. Das ganze Thema muss um es zu klären
ganz einfach ethisch angesehen werden. Menschen können Mörder sein, Soldaten sind Menschen.
Soldaten KÖNNEN Mörder sein, sind es aber nicht zwangsläufig.
Wenn ein 25 jähriger zu jener Zeit, verheiratet und 1 Kind, eingezogen wird...welche Wahl hat
er dann ? Geht er nicht, wird er vom Regime erschossen. Ergo, er sieht seine Familie nie wieder.
Geht er an die Front, liegt es an ihm, ob er seine Familie wieder sieht. Ein Dilemma. Wenn nun
der sogenannte "Feind" vor ihm steht, und er abdrückt bevor der "Feind" schießt, ist er dann
ein Mörder ? Wenn er nicht schießt und sich erschiessen lässt, ist das dann die bessere
Entscheidung gewesen im Hinblick auf seine Situation ?
Das Thema ist viel zu komplex um es mit einem einfachen "An der Front standen Mörder"
zu unterzeichnen. An der Front standen ganz normale Männer. Einige von ihnen vollgepumpt
mit Propaganda. Aber bei Gott nicht alle. Und bei Gott auch nicht die Mehrheit. Siehe Diktatur.

...
"Ja ich frag mich auch, was haben die Deutschen eig verbrochen, dass ein bestimmer Teil deutscher Geschichte so oft aufgearbeitet wird um nicht vergessen zu werden und um aus der Geschichte zu lernen.. und noch dazu wird dieser zeitraum immer sehr negativ wertend über deutschland dargestellt. seltsam, seltsam.."
...

Mathematisch : Mao und Stalin überwiegen Hitler bei weitem ! Hört man davon ?
Was wäre schlimm dran, diese Geschichte zu vergessen ? Bzw. nicht vergessen, sondern sie
als Geschichte anzusehen und nicht als Schuld oder Erbsünde ? Und naja, in wiefern sollte
daraus gelernt werden ? So wie es nun aussieht, hat das Land nicht daraus gelernt. Falsche
soziale Politik und eine Arschkriecherei die beispiellos ist, treiben die Leute an den Rande des
Wahnsinns. Parallelgesellschaften, Einwanderung von unterschichten, Sozialkassen sinken,
Geld wird überall verschenkt, ... wohin führt das ? Nationalsozialismus.
Ich denke, wenn Deutschland etwas mehr Charakter hätte, dann hätten die Politiker
wirklich aus der Geschichte gelernt. Niemand lässt sich ewig treten, ohne aufzustehen und
um sich zu schlagen. Und das ist das Problem. Die Maßnahmen die als "nötig" erachtet werden,
bewirken im Umkehrschluss genau das Gegenteil. Oder wie man so schön sagt... Politik ist
wie eine Kugel. Bewegt man sich zu weit links, kommt man rechts wieder raus. ( wobei links
und rechts normale Richtungen sind...ich meine eher die extremen Richtungen ).

Naja, wie dem auch sei... Mich trifft keine Schuld. Meine Eltern und großeltern auch nicht.
Ergo... ich habe auch keine Lust mir anzuhören dass deutschland in irgend einer weise
heutzutage für irgendetwas schuld ist. Aus diesem Grund stört es auch, immer und immer
wieder das gleiche im TV zu sehen. Es ist ganz einfach so, dass ich Filme nicht mag, in denen
die eine Richtung als das pure böse dargestellt wird, obwohl es nicht so ist / war. Aber
wie das bei den Amies so ist.... es muss immer einen Helden geben

Wie wärs mit einem britischen Mr. Dresden-Churchill-Helden ? Oder einen
Hieroshima-Atomverseuchungs-Helden ? Oder einem Mao-Zig-Millionen-Helden ?  Oder einem
Bush-Ölkrieg Helden ? Oder einem Türken-Armenien-Genozid Helden ? usw. usf.
du weißt was ich meine oder

Es kommt natürlich auch immer darauf an, wie Filme gemacht wurden.
Klar mag ich auch Filme über den WW2.

Was mir z.B. gefällt : Brücke von Arnheim, Stalingrad, So weit die Füße tragen, das Boot, ...etc.

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20.01.2018 13:48



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DerFonz
User
24.02.2009 09:33
Kommentare: 0
Forenbeiträge: 2

... hatte ursprünglich was anderes geschrieben, aber um es kürzer zu machen und wieder etwas mehr zurück zum ursprungs thread zu kommen:

ich gebe g3m1n1 zu 100% recht und sehe es ganauso.

man könnte ja mit einigen leuten hingehen und ein gemeinschaftsprojekt machen in dem mal die geschichte anderer länder so richtig schön breit getreten wird und totgeschwiegene tatsachen aufgetischt werden und zwar in feinster hollywood manier ))


achtung: etwas ironie ist schon dabei .. aber nicht unbedingt alles
Wenn du einen Film machen willst, dann mach ihn. Warte nicht auf einen Geldzuschuss, warte nicht auf die perfekten Verhältnisse, mach ihn einfach!
Challenger
User
28.02.2009 13:51
Kommentare: 9
Forenbeiträge: 13

Also ich glaube nicht, dass es in dem Film um die Wiederaufbereitung der alten deutschen Geschichte geht. Wer die Filme von Tarantino kennt, weiß, dass es sich meist um Einzelschicksale handelt. Ich denke nicht, dass er den Film gemacht hat, um Deutschland erneut durch den Dreck zu ziehen.
JT
User
03.03.2009 13:54
Kommentare: 2
Forenbeiträge: 2



Orginal von Challenger:
um Deutschland erneut durch den Dreck zu ziehen.



Ich finde, ein Land dass 6 Millionen Juden ermordet & die halbe Welt mit Krieg überzogen hat, kann sich ruhig mal ein Jahrhundert dafür "durch den Dreck ziehen lassen"... War ja nicht so, dass die Nazis bloß ein paar Bonbons geklaut haben.

Die "Männer von der Front", die "zuhause Frau & Kind" hatten, haben ne ganze Menge Menschenleben auf dem Gewissen, haben ein Gewaltregime gestützt, das keinerlei Anstand hatte, haben gemordet, geplündert und vergewaltigt (und komm mir bloß nicht mit der "ehrbaren Wehrmacht"... Lies mal nach, wie die sich in Italien aufgeführt haben!). Dass das nicht die Mehrheit war, ist selbstverständlich richtig. Aber es waren auch nicht verschwindend Wenige.

Aja, und an den netten Typen, der keine "bösen bösen Nazis" mehr sehen will - genau das waren sie aber. Nix Heldentum & Vaterland, sondern blöde Wichser, die in ihrer Verblendung glaubten, sie dürften andere demütigen und abschlachten.

Was Du da noch für Argumente bringst ("Stalin & Mao") - nur weil es noch andere Menschenschlächter gibt, darf man den Eigenen vergessen? Natürlich wäre es wünschenswert viel Aufarbeitung zu Stalin- & Mao-Verbrechen zu betreiben. Aber nur weil die ausbleibt, die Nazi-Aufarbeitung einstellen? Logik??? IQ?????

Naja, aber die Diskussion hier ist eh für die Katz, Tarantino dreht da sicher kein neues "Schindlers Liste".
Ich weiß nicht wo ich hin soll...
CrystalFey
User
03.03.2009 14:19
Kommentare: 12
Forenbeiträge: 20

Ich versteh nicht, wie man sich in so was reinsteigern kann. IB wird ein Exploitation Film klar rennen da Nazis rum, dass ist auch in Ordnung so. Da diese als Stile Mittel eingesetzt werden. Nazis verkörpern dank der Propaganda der USA das absolut Böse. Somit kann man weck vom Realen Geschichtlichen Ablauf und rein in eine Geschichte mit Nazis als Bösen Wolf.

Im Grunde ist es doch immer das Gleiche, es gibt die Guten und es gibt die Bösen und meiner Meinung nach sind Nazis nichts anderes als schwarze Ritter, Piraten, Aliens, Indianer, Russen oder Terroristen.

Gruß
Crystal F
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