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Watchmen

Forenübersicht » Filmrezensionen (Kinofilme) » Watchmen

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benschworld
User
08.03.2009 16:04
Kommentare: 12
Forenbeiträge: 6

Watchmen

War am Donnerstag zu Watchmen im Kino. Ich würd sagen das der recht gut gelungen ist, wobei mir da etwas zu viel Textszenen drin waren. Von ca. 2:10h die der Film lief, kam es mir so vor als ob da 1:50h nur gelabert wird. Aber wenn mal nicht gelabert wurde, gab es sehr gute Actionszenen, in denen man stark erkannt hat das Regisseur Zack Snyder ("300") am Werk war.
Da ich die Handlung des Films davor nicht gelesen hatte, wusste ich nach anderthalb Stunden nicht, wo der Film hinlenkt, bzw. hätte nur schwer die Handlung wiedergeben können, was meine Kinobegleitung ebenfalls meinte. Für dieses Polit-Action-Drama, oder was das sein sollte, würde ich 8 von 10 Pkt vergeben.
 www.benschworld.de
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Aftermathfreak
User
09.03.2009 20:21
Kommentare: 218
Forenbeiträge: 59

Der Film ist genial, mehr kann ich dazu nicht sagen...
Watchmen ist keine Sek. langweilig.

10/10
 myspace.com/horrorpassau
 myspace.com/undergroundsplatter

h-s-p
User
11.03.2009 10:20
Kommentare: 13
Forenbeiträge: 25

kurz und knapp: ein kleiner Epos der besonderen Art!

tolle story, tolle charaktere, geile effekte, schön erzählt, klasse drehbuch, geile musik...

ein visuelles Meisterwerk eines (teilw.) brutalen Neo-Noir Krimis, bei dem die action keinesweges zu kurz kommt!!!

hat meine erwartungen weit über troffen!

10/10 Punkten
"Das ist der unbequemste Sarg, in dem ich je gelegen habe!" (Martin Landau als Bela Lugosi in "Ed Wood")
CrystalFey
User
20.05.2009 14:36
Kommentare: 12
Forenbeiträge: 20

Hallo,
kann euch nur recht geben, Watchmen hat mir auch sehr gut gefallen. Vor allem freut es mich, dass sie keinen Zweiteiler gemacht haben. Filmisch gesehen war der Film wie das Comic einfach ein Epos. Leider hat er mich nicht wirklich ansprechen können, so dass er einige Hänger hatte, wo es einfach nicht weiter gehen wollte. Jedoch kann ich diese Hänger gerne in kauf nehmen, da das Ende echt ein Geniestreich war.
Ich war dazu im Kino, stell ihn mir jedoch besser für einen DVD Abend mit Freunden vor, da er sich halt etwas zieht und man so auch zwischen durch reden kann.

Punkte 9/10
Thorti
User
14.12.2010 03:06
Kommentare: 0
Forenbeiträge: 3

Menschen sehnen nach Gerechtigkeit. Doch wie sollte man Gerechtigkeit definieren? Es existieren so viele individuelle und widersprüchliche Formen. Abgestimmt auf die Empfindungen der einzelnen. Gerechtigkeit ist demnach ungerecht. Besonders Superhelden verfallen in diesen Sumpf des Widerspruchs und werden zu unkonventionellen Handlungen verleitet. Denn Superhelden sind auch nur Menschen.

Genau darauf legte der Comic von Alan Moore und somit auch die dazugehörige Comicverfilmung von Zack Snyder („300“) sein Hauptaugenmerk.
Ich habe den Comic nicht gelesen und kann deshalb nur das Drehbuch des Autorenduos David Hayter und Alex Tse beurteilen. Sie entwickelten vor allem einen Film, der sich eben vordergründig mit den Figuren beschäftigt und webten für den Fan mehr als geniale Actionsequenzen ein. Die Story zeugt von ein wenig Komplexität und kann zum Ende hin mit mehreren, mehr als gelungenen Wendungen aufwarten, die den Zuschauer sehr zum Nachdenken anregen.
Im Gegensatz dazu stehen die Actionsequenzen, die größtenteils aus sehr harten Kampfszenen bestehen, wo Snyder auch mal die Grenze des guten Geschmacks ein wenig überschreitet und den Zuschauer sehr drastische Bilder offenbart, bei denen man schon schlucken musste.
Der Plot besteht aus einer wohl dosierten Mischung aus Drama, Action und ein wenig Humor, der sowohl auf dem ironischen Verhalten einiger Charaktere und zum anderen auf Situationskomik beruht.

Regisseur Zack Snyder hat nun endgültig bewiesen, dass er zu einem Visionär herangewachsen ist. Er setzt dem Film seinen unverkennbaren Stil auf und schafft es gleichzeitig sehr nah bei der Story zu sein, sprich die Inszenierung schwebt nicht über dem Plot. Seine Filme kann man als Erlebnis bezeichnen und besonders bei zwei Dingen bemerkt der aufmerksame Zuschauer den Wiedererkennungswert. Zum einen die berühmte Slow Motion und zum anderen seine doch recht außergewöhnlich inszenierten Sexszenen, die wirklich immer für eine Überraschung gut sind.

Dass der Cast aus unverbrauchten Gesichtern, sprich aus noch recht unbekannten Schauspielern besteht, ist wohltuend und steigert das Filmerlebnis immens. Denn vor allem unbekannte Schauspieler schaffen es den Zuschauer mehr zu begeistern, als die „Profis“.

Eine mehr als gute Entscheidung Snyders war es, mit seinem Team aus dem Film „300“ wieder zusammen zu arbeiten. Kameramann Larry Fong versteht es wieder prächtig, die Dynamik und die Stimmung dieser Geschichte überwältigend enzufangen.
Hinter den Erwartungen zurück blieb, zum Leidwesen, Komponist Tyler Bates, dessen Score weder Hand noch Fuß hatte. Dagegen zeigte sich die Songauswahl des Soundtrack als charakteristisch und außergewöhnlich („99 Lufballons“ von Nena , um nur ein Beispiel zu nennen).


Fazit: Eine durchweg hervorragende Comicverfilmung mit einem guten Drehbuch, einem visionären Regisseur, tollen unverbrauchten Schauspielern, einer gelungen Bildkomposition und einem teils guten teils schlechten Soundtrack.

9/10
SamHawaii
User
28.12.2010 21:20
Kommentare: 10
Forenbeiträge: 10

Genialer Film, gerade weil er so dialoglastig ist, was ja im Comicverfilmungsgenre eher unüblich ist, grade bei Superhelden.

Ich find echt keinen Teil überflüssig, und das ende ist echt genial, auch wenn die Comicvorlage etwas mehr in die Tiefe geht wie ich finde (nicht bei den charakteren, sondern eher bei den kleinen Details der alternativen Realität, z.B. die "Knotenköpfe", die es statt der Punk-Bewegung gibt, oder auch die Tatsache, dass aufgrund der echten Superhelden Superheldencomics nicht erfolgreich waren und statt dessen von Piratencomics abgelöst wurden.
www.chillmeister-productions.de
www.elwood-lombardo.de.vu

www.myspace.com/bruellmucke
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