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X-Men Origins: Wolverin

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Jeff_Kay
User
04.05.2009 23:27
Kommentare: 0
Forenbeiträge: 4

X-Men Origins: Wolverin

OK, hier war sicherlich kein Meisterwerk zu erwarten, aber nach X-Men 1 und 2 hatte ich wenigstens auf solide Hollywood-Unterhaltung gehofft. Aber ich würde leider enttäuscht.

Mein Hauptkritikpunkt an diesem Film ist das Drehbuch. Es eckt an so vielen Enden und Stellen dass es wirklich nicht mehr lustig ist. Manche Szenen sind einfach durch und durch konfus. Die Motivation der Charaktere ist unklar, Figuren treten auf und ab ohne erkennbaren Grund, und an Klischees wird auch nicht gespart.

Was da auf mich zu kommt hätte mir schon bei den ersten 5 Minuten klarwerden sollen, als der Junge Wolverine seinen Vater verliehrt, aus Wut darüber seinen Onkel tödlich verletzt und der ihm ins Ohr flüstert: "In Wahrheit bin ich dein Vater .... ugh ... *tot", gefolgt von einem langem "Neeeeeeeeeeeeein" in die Overhead-Kamera.

Ehrlich, spart euch lieber das Geld.
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Thorti
User
14.12.2010 03:04
Kommentare: 0
Forenbeiträge: 3

Das X-Men Universum ist wieder da. Diesmal sollen Spin Offs das Franchise wieder aufleben lassen. Mit „Wolverine“ soll die neue Welle losgelöst werden.

Wolverine avancierte sich in der Trilogie zu einer beliebten Figur und es war nur eine Frage der Zeit, bis er seine eigene Geschichte erfährt. Nun kamen die Drehbuchautoren David Benioff („Troja“) und Skip Woods („Hitman“) zu dieser Ehre und leider holten sie nicht alles aus der Geschichte und der Figur. Sie verschenken viel Potenzial und die Ideen sind nicht neu (Ausnahme der Endkampf beim Kraftwerk). Einzig der Härtegrad der Dialoge wären eine Erwähnung, die aber nur einen Tropfen auf dem heißen Stein wäre. Auch die Geschichte selbst wurde zu sehr auf die Verbindung Logan-Stryker gelegt und ist eine Beinahe Kopie des Konfliktes aus „X-Men 2“ und entmystifiziert den Antagonisten vollkommen.

Mit Regisseur Gavin Hood ist der Regie Posten vollkommen fehl besetzt. Er schafft es nicht wie sein Kollege Marc Forster in „James Bond – Ein Quantum Trost“ sich in das Action Genre zu integrieren. Er konzentriert sich mehr auf die Charakterisierung der Figuren, doch da diesen der letzte Feinschliff fehlt, führen seine Bemühungen ins Leere.
Es fehltihm auch einfach die Fähigkeit, die Bryan Singer auszeichnete: Die Balance zwischen Action und Story zu schaffen.

Hugh Jackman ist Wolverine. Keine Frage. Mehr aber auch nicht. Jedenfalls wird das Drehbuch der Figur nicht gerecht und das kann auch einen Hugh Jackman nicht unbeeindruckt lassen. Der restliche Cast ist wirklich lesenswert. Über Liev Schreiber („Defiance“), Will I Am (Black Eyed Peas Sänger), Dominic Monaghan („Lost“ „Herr der Ringe“) bis hin zu Ryan Reynolds („Blade Trinity“). Aber ihre Figuren bleiben blass und rücken in den Hintergrund.

Enttäuschend war ebenfalls die Arbeit von Harry Gregson Williams, denn von dem Komponisten ist man besseres gewöhnt, wie die Beispiele von „Königreich der Himmel“ und „Chroniken von Narnia“ belegen. Einfallslose und typische Scores. Vieles wird einfach nur recycelt.


Fazit: Hier wurde einfach zu viel Potenzial nicht ausgenutzt. Vom Drehbuch angefangen über den Regisseur bis hin zum Soundtrack und macht das Spin Off zum schlechtesten Film des Franchise.


6,5/10
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