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Ist "Press Play" so schwer zu verstehen?

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actorius
User
18.06.2009 22:16
Kommentare: 12
Forenbeiträge: 17

Ist "Press Play" so schwer zu verstehen?

Hallo,

vor einiger Zeit habe ich den anderthalb-Minutigen Kurzfilm "Press Play" gedreht, aus lange weile. Ich persönlich finde den entgültigen Spot sehr gelungen, aber bisher hat keiner kapiert worum es eigentlich geht, was ziemlich enttäuschend ist. Ich wollte jetzt noch mal hier fragen was die Handlung meines Werkes so kompliziert macht.

Hier http://papafiot.de.tl/Press-Play.htm könnt ihr den Spot anschauen, darunter steht die Handlung, die ich im nachhinein noch hinzufügen musste.

MfG...
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d-tox
User
19.06.2009 17:34
Kommentare: 19
Forenbeiträge: 17

Ja...nee du ich kann da leider auch keine  tiefgründige Botschaft oder Aussage erkennen.Vielleicht denke ich auch zuviel und du möchtest einfach auf die Sinnlosigkeit mancher Handbücher aufmerksam machen,welche meistens Papierverschwendung sind und um ein vielfaches größer und schwerer sind als das eigentliche Produkt, und die kleinsten Bedienelemente auf 2 Seiten in Funktionsweise überaus detailliert und meist unverständlich erläutert werden,sodaß man am Ende gar nichts mehr rafft und einfach mal Play drückt?
Ich weß es nicht,aber gut gefilmt!
freezer
Moderator
19.06.2009 18:42
Kommentare: 522
Forenbeiträge: 557

Ich habe mir Deinen Spot nun angeschaut und muß sagen, daß mir auch nicht klar wurde, was Du damit aussagen wolltest - selbst nach dem Lesen des Textes finde ich nicht, dass die Kernaussage herauskommt.

Was sieht man als unvoreingenommener Zuschauer?

0:00 - 0:22
alles schwarz bis auf ein seitlich beleuchtetes, starr wirkendes Gesicht, leicht seitlich gedreht, Augen blicken etwas nach unten

0:23 - 0:30
praktische gleiche Aufnahme, nur Gesicht frontal

0:31 - 0:37
gleiches Gesicht, andere Beleuchtung, grüner Streifen schräg im Vordergrund

0:37 - 0:42
ein aufgeschlagenes Buch im Anschnitt, liegt verkehrtrum

0:43 - 0:47
aufgeschlagenes Buch, jemand blättert darin

0:48 - 0:55
Gesicht im Anschnitt, Augen blick runter und dann auf

0:56 - 1:02
Handy liegt am Tisch, Taste wird betätigt

1:02 - 1:06
Typ schwingt Kopf zur Musik

1:07 - 1:12
Handbuch zum Handy wird gezeigt

1:12 - Ende
Typ schwingt zur Musik

Was erkennt der Zuschauer?
Er erkennt also, dass das Gesicht am Anfang offensichtlich in einem Buch gelesen hat, danach an seinem Handy Musik startet, das Buch weglegt - welches sich als Handyhandbuch herausstellt - und sich dann ein Typ im Takt zur Musik bewegt.

Die getragene Musik in den ersten 2/3 stimmt den Zuschauer auf Eleganz und Gehobenes ein, Mühen beim Lesen signalisieren weder die Bilder noch die Musik.
Danach wechselt die Musik auf fetzig-rockig - gute Stimmung und Spaß wird vermittelt.
Welche Motivation die Musik am Handy ein- oder umzuschalten dahintersteckt, wird nicht klar.
Es wirkt einfach nur wie ein Stimmungswechsel der gezeigten Person.
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actorius
User
19.06.2009 21:58
Kommentare: 12
Forenbeiträge: 17

Den Innhalt habt ihr ja grösstenteils verstanden. Es geht eingentlich nur darum, eine etwas dramatische Stimmung darzustellen, weil die lesende Person den Innhalt des Handbuchs nicht versteht, irgendwann kommt die Person dann endlich darauf, und weiss nun wie sie auf dem Handy seine Lieblingsmusik abspielen kann. Der Hintergrund der Story ist tatsächlich so wie es t-tox beschrieben hat. Genau das wollte ich damit aussagen.
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