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The Day After Tomorrow

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LosthirN
ehem. User
16.07.2005 01:15
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

The Day After Tomorrow



Science Fiction - USA 2004
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren - 123 Min. - Verleih: Fox
Start: 27.05.2004

Weil die Welt jahrelang nicht auf Leute wie den Paläoklimatologen Adrian Hall (Dennis Quaid) und die beständigen Warnungen vor den dramatischen Folgen einer globalen Erwärmung hören wollte, peitschen nun Wetterkatastrophen und die Vorboten einer neuen Eiszeit mit Macht auf die angstschlotternde Menschheit hernieder. Statt wie alle anderen gen Süden zu fliehen, macht sich Hall auf nach New York, um seinen Sohn, den Zehnkämpfer Sam (Jake Gyllenhaal aus "Donnie Darko"), aus dem verschneiten New York zu bergen und, falls möglich, einen Ausweg aus dem Desaster aufzuzeigen.

Wenn die Welt mit Pauken und Effekttrompeten in den Orkus fährt, ist Roland Emmerich selten weit. Nach den Außerirdischen ("Independence Day") muss diesmal das Wetter für eine Katastrophen-Odyssee mit nett-naiver Familienzusammenführung herhalten.

 www.the-day-after-tomorrow.de
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LosthirN
ehem. User
16.07.2005 01:26
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

Dieser Film ist eine einzige SFX- und VFX-Parade frei nach dem Motto "Guckt mal was wir alles können, toll, nicht?"
Ja, die Effekte sind toll und während man im Haus, vor Unwetter geschützt, bei Chips vor dem Film sitzt ist man froh nicht in der Welt zu leben die uns Roland Emmerich vorspielt. Einer Welt in der Story nichts , aber Effekte alles sind.
Die Story, die ich mit C&P von Kino.de hier reinkopiert habe klingt ebenso zusammengeklaut, unrealistisch und abgrundtief unvernünftig wie sie es dann auch tatsächlich den ganzen Film über ist.
Alle Handlungsweisen, die den Zuschauer am laufenden Band zum Kopfschütteln bringen, wurden mehr als offensichtlich von anderen Filmen geklaut.
Die Logiklöcher sind so groß wie alle Augen der drei Welt-Stürme zusammengenommen und nicht wert hier auch noch aufgezählt zu werden.
Kurz und knapp: Story mies, Effekte toll.
Da man alles schon irgendwo gesehen hat gibts 5 Punkte als Ausgangswertung abzüglich von zweien für die "Story" bleiben 3 Punkte für Roland...
Gut, dass ich mir den Kinobesuch damals gespart habe, ich hätte mich geärgert...

3 / 10
Jay
Administrator
18.07.2005 16:26
Kommentare: 907
Forenbeiträge: 1734

geile bilder, gschmarre story

jo also wir ham uns auf den film ja schon ungefähr 2 monaten vor kinostart gefreut ... also ich hab mich wirklich gefreut wie ein kind. hab auch schon viele berichte und interviews gesehen und mir auf der homepage infos geholt. die effekte sollten wirklich richtig cool werden; sogar der special effects designer hat mit glänzenden augen darüber erzählt.
enttäuscht wurden wir auch von den effekten keineswegs. die apokalyptischen szenerien waren wirklich saugut gemacht, sehr realistisch und beeindruckend. leider kamen sie meiner meinung nach im vergleich zur gesamtlaufzeit des films etwas zu kurz. man hat der "helden"-geschichte mehr aufmerksamkeit gewidmet. so erscheint der film etwas zerrissen, als konnte sich roland emmerich beim schreiben des drehbuchs nicht entscheiden, was er jetzt für einen film machen will.
als die eiszeit auf die menschheit einzubrechen droht - das geschieht innerhalb weniger tage - macht sich der klimatologe adrian hall (dennis quaid) auf den weg, um seinen sohn aus new york zu retten. dass er dabei zu fuß durch ein unwetter stapft, in dem halb amerika zu tode gekommen ist, ist natürlich nebensächlich... außerdem kann man sich der frage nicht erwehren, was denn diese "helden"-aktion wirklich bezwecken soll? zum einen ist abzusehen, dass sich das unwetter, das die eiszeit einläutet, innerhalb von etwa sieben tagen wieder legt (und damit der weg um einiges einfacher wäre), zum anderen weiß der vater ja gar nicht, ob der sohn überhaupt noch lebt. und dass er dabei ins auge des riesentornados kommt, in dem -100°C herrschen und hubschrauber abstürzen, deren treibstoffleitungen gefrieren, er sich aber durch eine einfache tür und ein kleines feuerchen retten kann, ist auch leicht unglaubwürdig... aber so ist das nunmal bei rolands filmen. trotzdem würde mir der film besser gefallen, wenn man sich mehr auf das verrücktspielende klima und die geilen bilder konzentriert hätte, als die story mit dem vater und dem sohn und die mit dem sohn und seinem schwarm so auszuschlachten. trotzdem, und auch wegen der message, auf die roland emmerich so wert legt - die zerstörung der natur durch die menschheit und deren weitreichende folgen -, aber vor allem eben wegen den bildern und der aufgebauten spannung bekommt dieser film von mir 8 punkte...
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