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Paranormal Activity, 50i

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g3m1n1
User
29.07.2011 13:02
Kommentare: 20
Forenbeiträge: 66

Paranormal Activity, 50i


Hi Leute,

Paranormal Activity wurde mit einer Sony HDR FX 1000 gedreht.

Diese Kamera unterstützt lediglich interlace. 50i.

Meint ihr, das Material wurde für die Kino und DVD Auswertund deinterlaced auf 25p ?

Wäre es - wenn man die Möglichkeit hat - nicht am Besten, in 50p aufzunehmen und
bei Bedarf auf 25p runterzurechnen ?

Bin am Überlegen welches Format ich nehmen soll für einen "Wackelkamerafilm".
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21.11.2017 13:02



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Jumperman
User
29.07.2011 14:03
Kommentare: 214
Forenbeiträge: 248

Also in der heutigen Zeit wärs völlig unsinnig noch mit Interlaced aufzunehmen. Das war zu Zeiten von Röhren-Fernsehern noch aktuell, aber heute nicht mehr.

Ich würde auf jeden Fall zu Progressiver Aufzeichnung raten. Obs dann 50p oder 25p ist, sei dahingestellt.
Ich persönlich finde 25p schöner, weil es dem gewohnten filmischen Look näher kommt, als das extrem flüssig wirkende 50p. Aber das ist eher Geschmackssache.
 www.Filmzeugs.de
g3m1n1
User
29.07.2011 18:27
Kommentare: 20
Forenbeiträge: 66


Nun ja, PA wurde interlaced aufgezeichnet.
Hat den Vorteil, dass die Bewegungen - gerade bei Wackelkamera - flüssiger sind.

Für mich stellt sich also die Frage, 50p oder 50i. Beides kann man zu 25p machen im Nachhinein.

Hast du denn Erfahrung mit Kamerastilen wie REC oder PA ?
Jumperman
User
30.07.2011 15:50
Kommentare: 214
Forenbeiträge: 248

bei 50i hast du zwar auch 50 Bilder pro Sekunde, aber nur in halber Höhe. Dir geht also im Prinzip die Hälfte der Auflösung flöten. Wenn du unbedingt flüssige Bewegungen haben möchtest (sieht dann eben immer nach TV-Soap aus), kannst du auch in 50p filmen, wenn du die Möglichkeit schon hast.

Ich hab keine große Erfahrung mit solchen Handkamerastilen, aber ich kenne mich mit Kameratechnik aus. Da ist auch nicht viel Unterschied zu normaler Kameraführung. Heutzutage wird ja auch so oft schnell geschwenkt oder gewackelt.
Der einzige Unterschied zu so Produktionen wie "Rec" oder "Cloverfield" ist, dass die Kamerabewegungen inhaltlich motiviert sind. Die Kamera wird zum Schauspieler.

Also wie gesagt, ich würde keinesfalls in Interlaced filmen, weil es technisch absolut veraltet ist und vorallem in der Nachbearbeitung nur Nachteile bringt.
 www.Filmzeugs.de
dm1138
User
27.07.2013 05:42
Kommentare: 28
Forenbeiträge: 82

man kann 50i oder 50p nicht auf 25p "runterrechnen."  Man kann es nur deinterlacen. Dann hast du 2 frames in einem, also ein geist schatten. Wenn die Verschlusszeit kurz war, sieht das ganz erheblich anders als 25p aus. bei 25p und ner verschlusszeit von 1/25 hast du eine samtweiche motionblur, sehr ähnlich wie konventionelles Kino. Bei deinterlactem 50i hast du bloss ein doppelbild, aber selbst bei t 1/50 ist es kein ersatz für 25p. Desweiteren gibts noch dropfield deinterlacing, dh. eines der felder wird weggeschmissen und die fehlenden zeilen interpoliert. das gibt ein leicht unscharfes 25p frame mit einer maximalen verschlusszeit von 1/50, meines Erachtens bereits ziemlich unflüssig.
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