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8 Blickwinkel

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dm1138
User
26.07.2013 03:09
Kommentare: 28
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8 Blickwinkel

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Columbia Pictures, Original Film, Sony, 2008
Regie: Pete Travis

Der US Präsident hält in Spanien eine Rede und wird vor laufenden Kameras erschossen. Leibwächter Dennis Quaid verfolgt den Mordverdächtigen, bis er ihn schliesslich stellt. Das tönt jetzt vielleicht abgedroschen und langweilig, doch das ist der Film keineswegs. Er erzählt die selben 23 Minuten 8 Mal und begleitet dabei jedes Mal eine andere Figur. Nach und nach erst begreift man so, was sich wirklich abgespielt hat in dieser komplexen Geschichte um Liebe, Hass, Verrat, Terror und und und. Mehrere unerwartete Wenden sind geschickt eingebaut. Die Dramaturgie ist konsequent aufbauend, obwohl der Film schon mit hohem Tempo anfängt.

Für uns Filmemacher ist er ein ganz besonderer Leckerbissen, weil er m.E. neue Massstäbe setzt für Schnitt (Stuart Baird) und Kamera (Amir Mokri). Die meist handheld Kamera ist sehr unruhig, aber anders als bei z.B. Bourne 2 bekomme ich hier keine Kopfschmerzen vom Gezappel. Ich vermute mal, das liegt an ner rel. schweren Kamera, deren Bewegungen träger sind. Die Carchasing Szene: kenne keine Bessere. Bourne hoch zwei, um den Streifen nochmal als Vergleich zu nehmen.
Sehr guter Einsatz von CG für die Volksmasse. In einer Sequenz begleitet man einen Terroristen, der eiskalt die gesamte Leibwache des Präsidenten erledigt, im Schleichmodus mit Schalldämpfer durchs Hotel. Hab nie eine realistischere Verfilmung dieses typischen Splinter Cell osä. Stoffs gesehen.

Der Film hat mich sehr beeindruckt. Es gibt viele Filme, wo man sagt "ja, also mit den Millionen könnt ich das auch". Dieser nicht.
Die Thematik an sich war nicht so mein Ding, deshalb nicht 9 sondern nur
8/10
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