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Assault on Wallstreet

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dm1138
User
30.11.2013 03:11
Kommentare: 28
Forenbeiträge: 82

Assault on Wallstreet

Assault on Wallstreet
(Ursprünglich: BAILOUT - THE AGE OF GREED)

Regie Uwe Boll, NY, Vancouver 2012

Ein echter Uwe Boll Film, at it's best. Ein Mann verliert wegen der Immobilienkrise alles. Als dann seine Frau Suizid begeht, sieht er rot. Er zieht los und legt jede Menge Banker un.

Was recht sinpel tönt, ist in Wahrheit eine akribische Studie, nicht nur der Immobilienblase und der Unkultur im Investmentbankingbereich, sondern darüberhinaus eine plausible Annäherung an die Motivanalyse bei Amoklauf. Eine ganze Stunde nimmt Uwe sich Zeit, um die Vorgeschichte zu zeigen, in der Dominic Purcell immer mehr den Boden verliert. Liebevoll inszeniert, bewegend. Die Schauspieler sind top und die Kamera erfrischend spontan.

Einzig negativ: während dem Amoklauf, bei dem der Zuschauer seine Identifizierung mit dem Protagonisten überdenkt, ist die Musik unpassenderweise etwas zu glorifizierend/billig, hier wäre etwas zwiespältiges besser gewesen.

Ansonsten m.E. eine Perle erster Güte. Taxi Driver, ein Mann sieht rot, gepaart mit der Information über die monströsesten realen Kapitalverbrechen der letzten 100 Jahre, die nach wie vor straffrei bleiben. Ausserdem guter Audiokommentar. Weiter so, Uwe.



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17.11.2017 18:37



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dm1138
User
03.12.2013 21:46
Kommentare: 28
Forenbeiträge: 82

Ich möchte noch hinzufügen, daß das Thema "Amok" sehr problematisch ist, insbesondere, wenn man sagt, sowas müsste öfters geschehen, was der Audiokommentar durchaus vermittelt. Denn jede Art des Amoklaufs dient nur dem Ausbau des totalitären Polizei- und Überwachungsstaats sowie dem Abbau von Bürgerrechten, wie Privatsphäre, Meinungsfreiheit usw.

Revolution ja, Amok nein.
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