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Reservoir Dogs

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dm1138
User
20.12.2013 02:04
Kommentare: 28
Forenbeiträge: 82

Reservoir Dogs

Mit diesem Film schaffte Quentin Tarentino den Sprung ins Film Business.
Erschienen mit Copyright 2003 Universum Films, produziert wohl schon etwas früher.

Also, zuerst fällt auf, daß in dem Film ziemlich viel geredet wird. Im Prinzip ist es eine einzige Aneinanderreihung von Dialogen, unterbrochen von ein paar Schüssen. Fast wie fürs Theater geschrieben, spielt 2/3 des Films in einer Lagerhalle.

Es geht um einen Raubüberfall, den man aber nicht sieht. Man sieht nur die Räuber, wie sie danach am Treffpunkt eintrudeln und herausfinden wollen, wer die Bullen gewarnt hat, wer der Verräter ist.

Das faszinierende daran ist, daß man schon sehr bald kaum mehr bemerkt, daß fast nur geredet wird. Man wird in die Story hineingezogen, die zuweilen Zeitsprünge vor und zurück macht. Trotz dem vielen Gequatsche bleibt es spannend.

Die Kamera ist freihand, spontan, lebendig und doch unaufdringlich, geradezu subtil. Das Framing ist sehr angenehm, ausgewogene Platzierungen, wohl oft im goldenen Schnitt. Es gibt viele One-ers, bei denen man glatt übersieht, daß es One-ers sind, oder nur wenige Inserts eingefügt wurden.

Aber am Ende realisieren Leute wie ich und ihr, daß dieser Film, der von zig Regisseuren immer wieder erwähnt wird, und an den in zig Filmen Hommagen gemacht werden, daß dieser Film ein Nobudget Film ist! So ein Film kann man mit 30'000 $ machen! Klar, letzlich war es Harvey Keitel, der den Film zum Publikum brachte. Aber technisch gesehen ist es ein ultra kostengünstiger Film, der zu 99% vom Schauspiel, dem Script und dem Kamera Operator lebt.

In dieser Hinsicht ein sehr interessanter Film für angehende Filmemacher.









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