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Schwebestativ Eigenbau

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DreadSven
User
14.01.2008 13:12
Kommentare: 241
Forenbeiträge: 50

Sieht Cool aus!
Ihr müßt aber begabte Hände haben.
 thueringer-cowboys.de.
 thueringer-cowboys.com

Das beste Filmgenre? Spaghetti Western natürlich!
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Sven
ehem. User
25.07.2008 12:44
Kommentare: 12
Forenbeiträge: 94

Hi,
Hab mir das Ding auch mal aus langeweile im winter gebaut. Die aufnahmen die ich bis jetzt damit gemacht habe sind leider noch ein wenig verwackelt, man braucht halt viel Übeng mit dem Ding.
Sonst kann ich es wirklich nur empfehlen. Allerdings solte der Camcorder nicht mehr als 500g wiegen.
Beim Bauu muss ich allerdings was falsch gemacht haben, denn bei meinem Canon DC-211
habe ich unten am Schwebestativ fast 1kg gewich, obwohl der Camcorder nur ungefähr 200g wiegt.
Sven
ehem. User
25.07.2008 12:47
Kommentare: 12
Forenbeiträge: 94

Hi,
Hab mir das Ding auch mal aus langeweile im winter gebaut. Die aufnahmen die ich bis jetzt damit gemacht habe sind leider noch ein wenig verwackelt, man braucht halt viel Übeng mit dem Ding.
Sonst kann ich es wirklich nur empfehlen. Allerdings solte der Camcorder nicht mehr als 500g wiegen.
Beim Bauu muss ich allerdings was falsch gemacht haben, denn bei meinem Canon DC-211
habe ich unten am Schwebestativ fast 1kg gewich, obwohl der Camcorder nur ungefähr 200g
wiegt.

Schraben usw. bekommt man in Baumärkten oder Metallfachhandel.
Geräteschrauben und Kugelgelenk gibt es bei Amazon im Foto bedarf.
Als Griff habe ich den Schaumstoffgriff eines Fahrradlenkers verwendet.
hanumata
User
04.02.2010 19:18
Kommentare: 3
Forenbeiträge: 4

Steadicam eigenbau

Hallo

Ich bin ziemlich neu hier. Habe aber mal einige Artikel zum Thema Steadicam gelesen. Also ich habe vor mir auch eine selbst zu bauen , ich warte nur noch auf die aluminium Profile. Den rest (federn , schrauben , mittern und co) habe ich schon. Wenn es jemanden intressiert werde ich es hier mal Kommentieren, und ich bin ziemlich guter dinge das es funktional dem original sehr nahe kommt.


Hanumata
Sven
ehem. User
04.02.2010 21:37
Kommentare: 12
Forenbeiträge: 94

klar, gerne. vorallem, da ich mir bald ein neues bauen muss, da meins was ich mir damals gebaut hab nicht für meine neue kamera geht. suche desshalb auch noch anregungen.
dm1138
User
27.07.2013 06:24
Kommentare: 28
Forenbeiträge: 82

Für alle, dies intetessiert. ich mach mich auch gerade an eine Bastelei. Dabei verwende ich nen ähnlichen Rahmen wie das Merlin. Aber was das Gelenk betrifft, hab ich mir eine extreme Vereinfachung ausgedacht: ne simple Aufhängung auf einer Nagelspitze!

Ich denke, wenn das Gegengewicht hoch genug ist, sollte das ganz gut funzen. Ich lass euch wissen, obs geklappt hat..
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dm1138
User
27.07.2013 16:41
Kommentare: 28
Forenbeiträge: 82

Komme gut voran. Habe Rahmen und Plattform fast fertig, jetzt noch den Ballast und das Gelenk.

Bin etwas verunsichert, weil der Rahmen irgendwie axial schwabbelt, da er einem Bogen entspricht.

Grundsätzliche Überlegungen: so eine gebastelte Steadicam glättet ja immer nur Rotation und nicht Bewegung. Die Profis haben aber auch Bewegungsglättung, kostet dann aber auch 60000.

Zum Glück können aber moderne Kameras ziemlich gute Bewegungsglättung intern! (egal ob jetzt optisch oder digital), lassen aber exakt das vermissen: Rotationsglättung! Ergo müssten sich interne Bewegungsglättung und externe Glättung der Rotation durch Bastel-Steadicam sehr gut ergänzen!

Mehr später.
dm1138
User
27.07.2013 22:33
Kommentare: 28
Forenbeiträge: 82

Update: nach ersten Tests, auf der Fingerspitze balancierend, war ich nicht zufrieden mit den Eigenschaften der Trägheit und habe mich deshalb auf mein eigenes Gefühl für das Hebelgesetz besonnen. Auch ist mir die Philosophie hinter den Gewichten beim Merlin ein Rätsel.

Jetzt habe ich immer noch den Bogen, aber unten hab ich ne Platte horizontal montiert, ca. 30x30cm. 2 Verstrebungen versteifen die Konstruktuon zusätzlich, vorhin hatte sie gefedert und ich nehme an, das erzeugte Schwingungen, die zu Pendeln führen, bzw. solches begünstigen.

In jeder Ecke der Bodenplatte steht ein Brausetabs Röhrchen mit 5 alten Bleikugeln drin. Erste Tests stimmen optimistisch.

Ausserdem habe ich über ein Scharnier auf einem Abstandhalter eine zweite Montageplatte angebracht, damit kann ich die Kameta jetzt nach unten und oben schwenken, denn ich drehe ja fast nie rein horizontal. (z.b. Dialoge bevorzugt aus Bauchhöhe)

Fortsetzung folgt
dm1138
User
28.07.2013 00:39
Kommentare: 28
Forenbeiträge: 82

Update: Ernüchterung greift um sich. Erstens hat das Scharnier Spiel, wodurch jedes Zittern auf die Kamera übertragen wird, wobei die notwendige Haltung des Arms Zittern fördert... Verkrampfungshaltung...
Ausserdem: zwar funzt es bei seitlicher Bewegung sehr gut, aber bei vorwärts und rückwärts gibt es eine fatale Pendeltendenz, die, wie ich nun sehe, auf die Bogenform zurückzuführen ist. Das Ding ist nix anderes als ne Wippe mit enorm langer Auspendelzeit... exakt das Gegenteil von dem, was es tun soll.
Ich werde also den Rahmen redesignen. Möglichst ein gerader Stab von der Kamera bis runter zum Gewcht bzw. der Bodenplatte.

Die Idee mit der Aufhängung auf nem stumpfen Nagel halt ich immer noch für gut.

Zudem hab ich gerade ne Idee für das Glätten von auf und ab Bewegung: den Griff vertikal federn, aber mit Hilfe einer einstellbaren Luftschleuse die Federung ausbremsen. (d.h. die Feder ist in nem zylinder drin, der seinen Luftinhalt nur über ein kleines Loch ändern kann)

Mal sehn...
to be continued.
dm1138
User
31.07.2013 04:11
Kommentare: 28
Forenbeiträge: 82

Gesagt, getan. Das Ding besteht jetzt aus nem Stück Dachlatte, das mittig auf die Bodenplatte geschraubt ist. In den Ecken der Platte gibts Gewichte. Funzte schon ganz gut, aber das Scharnier der Montageplatte wackelt, was natürlich nicht geht. Habe kurzerhand die Montageplatte entfernt und mein Stativ über die Dachlatte gestülpt. Jetzt wird es langsam etwas schwer. aber das Verhalten ist schon ziemlich gut! Konnte diverse Erkenntnise gewinnen. Z.b. je weiter die Gewichte von der Latte entfernt sind, desto mehr verhilft die Fliehkraft zu endlosem Drehen beim kleinsten Drehmoment. Ausserdem:  der stumpfe Nagel als Ersatz für einen "Gimbal" hat sich bewährt. Simpel, aber hocheffizient. Grad tüftel ich nun an einem Gyro Stabilizer, der die Latte immer schön vertikal hält. Man könnte ein Fahrradrad verwenden, Vorderrad mit leisem Elektroantrieb. Ich verschon euch mit Fotos, solange nichts wirklich geniales rauskommt.
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