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Gewaltdarstellung bei Amateurfilmen strafbar?

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Toddd
User
25.10.2005 18:47
Kommentare: 204
Forenbeiträge: 115

Ittenbachs Filme waren in Spanien sehr erfolgreich und gewürdigt - wärend ihm in Deutschland eigentlich nur Ärger ins Haus geflattert ist.

Dieses Land hat eben seinen Kunstanspruch an den Nagel gehängt. "Dichter und Denker", pah!

@ DreadSven: Ich würde den Film sehr gerne sehen
 www.antipop.mypse.de/vids/
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Doomjunkie
User
26.10.2009 19:48
Kommentare: 11
Forenbeiträge: 3

Orginal von DreadSven:
Ein kumpel meint er hätte eine Doku über Amateurfilmer im fernsehen gesehen. Er meint das die verhaftet und für ein jahr verklagt worden sind weil deren film voller gewalt und blut war.

Mh, sollte das der Wahrheit entsprechen, wären Olaf Ittenbach, Andreas Schnaas und vor allem Heiko Fipper für`s "Komabrutale Duell" wohl lebenslang in den Bau gewandert

Ist natürlich Quatsch, ich darf als Filmemacher so viel Blut und Gewalt darstellen, wie ich will (was ich auch stets mache

Ich kann mir denken, dass beim Dreh von Blut-& Gewaltszenen Beim es ein paar Dinge gibt, die es zu beachten gilt, dann sollten keine Schwierigkeiten auftreten:

A: Die Gewalt ist gestellt und nicht echt (ist is ja wohl klar

B: Keine Minderjährigen beim Dreh von Gewaltszenen anwesend

C: Der Dreh von Gewaltszenen sollte unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfinden um "Erregung öffentlichen Ärgernisses" zu vermeiden.

Wenn Ihr also auf Privatgelände dreht, was nicht offen einzusehen ist und natürlich die Dreherlaubnis habt (oder am besten eigenes Gelände benutzt) kann eigentlich nix passieren.

Der Dreh im benachbartem Waldstück ist natürlich öffentlich und stellt immer ein Risiko dar!
Da langt, dass das ein Jogger mitkriegt, sich gestört fühlt und schon habt ihr die Bullerei am Hals, wenn der das meldet.
Andererseits: Eine Dreherlaubnis würde man hier aber nie bekommen, kann ich mir denken.


Sollte der Film, bzw. das Medium nach Fertigstellung beschlagnahmt werden (siehe "Burning Moon" oder eben halt "Das komabrutale Duell") hat dies wohl ausschließlich wirtschaftliche Schäden für den weiteren Verkauf (in Deutschland), aber keine weiteren Konsequenzen für die Macher, so weit ich weiß.
 www.myspace.com/knochenwald
 www.myspace.com/nocturnispictures
Jojo
User
27.10.2009 12:27
Kommentare: 23
Forenbeiträge: 34

Orginal von DreadSven:
Hallo Leute!
Ein kumpel meint er hätte eine Doku über Amateurfilmer im fernsehen gesehen. Er meint das die verhaftet und für ein jahr verklagt worden sind weil deren film voller gewalt und blut war. Was meint ihr? Also ich glaube es nicht so richtig das das möglich ist.


Also die Rechtslage ist so weit ich weiß so, dass du das recht hast zu drehen und Gewalt und Blutszenen zu haben wie du willst. Beim Verkauf auf DVD ist eine FSK einstufung auch keine Pflicht, es darf aber eine eigene Einschätzung vorgenommen werden(halte ich für sinnvoll, aber keine Copyrigts verletzen!Also eigenes Zeichen) .



Ich halte es für Schwachsinn das man Amateurfilmer in deutschland deswegen einsperren kann, das wäre allerhöchsten ein Zivilrechtlicher Prozess. (Geldstrafen etc.)

In unserem Grundgesetzt steht die Freiheit der Künste drin!
Aber auch der Schutz der Jugend, d.h. schaut ein bissl danach wer das kauft(wenn ihrs direkt verkauft), im Internet Bestätigungsbuttons(Ja, ich bin 18) usw. was soll man da auch anderes machen, ich denek da sind die Eltern ikn der Pflicht.(kindersperre, nachgucken was die bestellen, Verlauf usw.).
Dann sollte es da kein Stress geben.



 pbh-film.de
Challenger
User
03.02.2010 20:00
Kommentare: 9
Forenbeiträge: 13

Ich hab da auch schon solche Geschichten von wegen Verhaftung aufgrund von Gewaltverherrlichung bzw. anstehendem Amoklauf etc. gehört. Aber so richtig kann ich mir auch nicht vorstellen, dass auf einmal die Polizei vor mir steht, weil ich ne blutige Szene auf youtube hochgeladen habe.
dm1138
User
26.07.2013 05:12
Kommentare: 28
Forenbeiträge: 82

Ganz so einfach ist es wohl nicht. Und vor allem ist es verschieden, je nach Land. Eine Altersfreigabe ist meines Wissens fast überall Pflicht. In DE beispielsweise gibt es einen ganz konkreten Katalog von sende-unfähigen Szenen. So ist es etwa verboten, zu zeigen, wie eine Kugel im Körper eindringt, aber legal, den Austritt der Kugel am Hinterkopf zu zeigen. (obwohl bei über 400m/s der Austritt die Hauptwunde verursacht.)
In USA wird von 13 auf 18 hochgestuft, wenn Waffe und Opfer im selben Bild sind.
In der Schweiz gibt es den sogenannten Brutalo-Artikel, der meines Wissens die Herstellung von Splattern unter Strafe stellt. Und wer eine Geldstrafe nicht zahlt, der sitzt sie ab.

Ich bin kein Freund der Zensur, jedoch auch kein Fan von Splattern. Drum kümmert mich das wenig, weil härter als der Durchschnitt Hollywoods sind meine Sachen eh nie.

Was aber blöd ist, das ist wenn man gestoppt wird, weil das Establishment Angst hat, man könne seine politische Meinung verbreiten. Selbst in Hollywood gibt's nicht diese politische Zensur.  
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