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The Descent - Abgrund des Grauens

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HomeMovieCorner
User
17.01.2006 14:35
Kommentare: 92
Forenbeiträge: 75

The Descent - Abgrund des Grauens

So, gestern habe ich mal wieder einen netten Horror-Film gesehen: "The Descent - Abgrund des Grauens" von Neil Marshall. Marshall drehte bereits den viel gelobten Werwolf-Film "Dog Soldiers" (den fand ich persönlich eher schwach).


*** SPOILER ***

Um was geht's: Sarah liebt das Abenteuer in der freien Natur: Rafting, Höhlen wandern, solche Sachen halt. Doch nach einer Rafting-Tour mit ihren Freundinnen geschieht ein Unglück. Ihr Ehemann und die gemeinsame Tochter kommen bei einem Autounfall ums Leben, während Sarah verletzt überlebt.

Ein Jahr später: Um Sarah aufzumuntern, veranstalten ihre Freundinnen eine Höhlentour in den Appallachen in Amerika. Eigentlich sollte es eine einfache Höhle sein, doch Juno (die ein Verhältnis mit Sarahs Ehemann hatte und deswegen auch Schuldgefühle hat) will Sarah einen größeren Kick bieten. Sie lotst ihre Freundinnen in ein unbekanntes Höhlensystem. Sie wollen es gemeinsam erforschen und die Höhle nach Sarah benennen - so stellt sich das zumindest Juno vor. Doch es kommt alles ganz anders. Ein Schacht stürzt ein und schließt die Frauen ein. Nicht wissend, ob es überhaut einen Weg raus gibt, machen sich die sechs Frauen auf die Suche danach. Mit Entsetzen bemerken die Frauen bald, dass sie nicht alleine hier unten sind. Etwas beobachtet sie... etwas, das Hunger hat...

Mal vorweg: Der Film hat mich sehr unterhalten. Er braucht sehr lange, bis er Sarah und die Charaktere eingeführt hat - und ab dem Schacht-Einsturz wird es spannend (dabei tauchen die Monster sogar noch später auf). Die Atmosphäre kommt richtig klaustrophobisch rüber. Ich bin im Stuhl gesessen und hab hin- und hergewetzt. Eigentlich hätte aus dieser Situation alleine schon ein spannender Überlebenskampf werden können. Doch dann kommen noch zusätzlich die Monster - und es wird so richtig blutig, gorig, was weiß ich. Das Spannende daran: Auf Computer-Effekte wurde anscheinend größtenteils verzichtet. Es gibt richtige Flüssigkeiten, richtige Monster, tolle Masken, etc. - und dazwischen ein paar hübsche Frauen, die einem wirklich leid tun. Okay, ein paar Schockeffekte waren nicht notwendig, weil sie eh immer vorkommen (Stichwort: Fledermäuse) - aber alles in allem ein doch sehr netter Genre-Film. Die Synchro ist vor allem am Anfang recht nervig.

INFO:  www.thedescent.de/
 www.tripple.net/contator/cinemunity/film.asp?kfid=1733
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LosthirN
ehem. User
30.08.2006 23:37
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

Hab mir den Film auch gerade eben angetan. Nach der Filmstarts.de-Wertung von satten 9 / 10 Punkten hatte ich auch hohe Erwartungen, die jedoch alle extremst enttäuscht wurden.
Der Film kann mit keinerlei neuen Ideen aufwarten.
Wie es ein anderer Kritiker treffend auf den Punkt bringt ist

"The Descent eine verfilmte Frauenzeitschrift mit den Themen Intrigen, Hass, Eifersucht und Freundschaft, gekreuzt mit einem Höhlentripp der blutige Gefahren in Form von maulwurfähnlichen Kreaturen mit sich birgt."

Alle Schockmomente sind vorhersehbar und somit keine mehr.
Die Monster ähneln wirklich verdächtig Gollum mit etwas längeren Zähnen.
Die Gesetze der Physik wurden völlig abgeschaltet: Monster rennen an glatten, nassen Decken entlang...HALLO? Wollen die mich verarschen??
Die Höhle ist viel zu gut ausgeleuchtet und die Schauspielerinnen laufen (wenns dann doch mal etwas dunkler sein sollte) viel zu schnell durch die Gänge.
Charaktere wurde fast alle, bis auf Sarah, viel zu schnell eingeführt und sind auch durchwegs flach gezeichnet.

Spoiler (zum Lesen anklicken)
Warum Sarah ihrer letzten Wegstreiterin plötzlich den Pickel ins Bein haut und sie somit an die Monster ausliefert ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Irgendwo habe ich gelesen diese letzte Wegstreiterin hätte ein Verhältnis mit Sarahs Mann gehabt, nur konnte ich das im ganzen Film nie rauslesen


Fazit: Kein Horror, keine Überraschungen, flache Story, Finger weg von diesem Film!

1 / 10
Karambo
User
01.09.2006 01:21
Kommentare: 35
Forenbeiträge: 73

@ Ingo

Spoiler (zum Lesen anklicken)
die (ich weis nich wie se heist) wurde von Sarah ausgeliefert, weil sie der einen am Anfan den Eispickel durch den Kopf geschlagen hat, weil sie dachte, da wär ein Monster


ich fand den Film gut, für mich warn die Schockmomente nicht wirklich vorauszusehen.

Spoiler (zum Lesen anklicken)
vorallem die Szene wo sie mit der Kamera im Nachtsichtmodus gefilmt hat und nach dem Schwenk steht das Monster plötzlich zwischen den Frauen, da is mir ein Schauder den rücken runter gelaufen^^


Über die physikalischen Eigenschaften der Monster kann man (ich zumindest) hinwegsehen, da man ja net weis, ob sie nich an Wänden laufen können^^
Die Ähnlichkeit zu HDR war aber wirklich erstaunlich
Was mich auch noch beeidruckt  hat, war der sehr gut abgemischte Dolby Sound, es war nie irgendwo still in einer Ecke meines Wohnzimmers, die Ambiente der Höhle würde gut wiedergegeben.
Donner
ehem. User
01.09.2006 09:22
Kommentare: 100
Forenbeiträge: 56

Orginal von LosthirN:
"The Descent eine verfilmte Frauenzeitschrift mit den Themen Intrigen, Hass, Eifersucht und Freundschaft, gekreuzt mit einem Höhlentripp der blutige Gefahren in Form von maulwurfähnlichen Kreaturen mit sich birgt."

1 / 10


Da bin ich ganz anderer Meinung. The Descent ist einer der wenigen Filme, in denen Frauen nicht nerven. Ausserdem geht es nicht um typische Frauenprobleme, sondern um ganz normale zwischenmenschliche Spannungen, ohne die der Film nun mal nicht funktioniert. Neil Marshall erlaubt hier den frauen den ganzen Film zu tragen, ohne nur die typischen randklischees zu bekleiden und runzunerven. Ich fand es eine Wohltat mal einen Horrorfilm ohne dumme kiffende Teenager und dämlichen Tussen zu sehen. Der Film ist sicher nichts neues, aber wenn ich mir die neue Geneation Horrofilme ansehe, ist das auch gut so. Ich hoffe der Trend geht wieder in richtung klassischer Horror, weg von dem ganzen Plastikhorroscheiss für 15 jährige.

Fazit: Geiler klassischer horrorstreifen mit (endlich) mal Frauen die mehr drauf haben als rumschreien. Gute Splatterszenen und geile Atmosphäre. Mehr davon!

10 / 10

Arathas
User
01.09.2006 10:05
Kommentare: 59
Forenbeiträge: 85

Hier prallen ja die Extreme aufeinander. Ich geh mal moderat dazwischen mit: Der Film ist nicht schlecht, denn er bietet schon ein paar nette Sachen, die ein Horrorfilm so bieten sollte. Er ist aber auch keine Glanzleistung, eben WEIL es ein paar doofe Stellen gibt und im Grunde nix neues vorkommt. Man kann ihn sich - ohne allzu große Erwartungen - gut angucken und viel Spaß dabei haben. Wenn man sich drauf einlässt.

Wobei mir das Ende SEHR gefallen hat:

Spoiler (zum Lesen anklicken)
Da, wo sie ganz zum Schluss wieder in der Höhle sitzt - wie habt ihr das verstanden? Klar, man könnte das so sehen, dass ihr die Flucht nie gelungen ist, dass die Flucht nur in ihrem Kopf stattfand. Aber ich bevorzuge die andere Sicht: Die Flucht IST ihr tatsächlich gelungen ... und die letzte Szene, wo sie wieder in der Höhle sitzt, stellt den Zustand dar, wie es nun in ihrem Kopf aussieht völlig allein und kaputt. Wenn das von den Filmemachern so gemeint war, dann: Respekt. Ein Horrorfilm-Ende, das zum Nachdenken anregt. Wieviele solcher Horrofilme gibt es schon?
LosthirN
ehem. User
01.09.2006 12:08
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

Orginal von Donner:
Fazit: Geiler klassischer horrorstreifen mit (endlich) mal Frauen die mehr drauf haben als rumschreien.

...stimmt, nämlich völlig sinnlos im Dunkeln rumrennen.

Das Ende interpretiere ich so, dass ihr die Flucht in der Realität nicht gelungen ist und sie sich mit dem Tod, bzw. einem Leben mit den Kreaturen (sie sieht ja in manchen Einstellungen selbst wie eine solche aus) abgefunden hat.
Alternativ, aber das ist auch sehr spekulativ, hat sie das Koma nach ihrem Autounfall am Anfang nicht überlebt und die Höhle, bzw. die Flucht daraus spiegelt ihre misslungene Flucht aus dem Koma wieder.
Wenn dies der Fall gewesen wäre, was im Film jedoch so nicht rüberkommt, dann hätte ich dem Film auch 9 / 10 Punkten gegeben
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ano31
User
09.10.2006 16:44
Kommentare: 114
Forenbeiträge: 3

also sorry, aber wie schauen denn hier einige Filme?!? Das die Asiatin ein Verhältnis mit dem verstorbenen Mann hatte, wird klar und deutlich in mehreren Szenen verdeutlicht.
Spoiler (zum Lesen anklicken)
der deutlichste: als die Asiatin der Freundin versehentlich den Pickel durch den Hals jagt, entreist diese der Asiatin eine Kette. Als die Blonde die Sterbende später antrifft, gibt sie Ihr die Kette mit der Aufschtift "Für immer Du" (oder so ähnlich)
Die Reaktion der Kontrahentin am Ende des Films, kann ich allerdings auch nicht nachvollziehen, da Sie sich in diesem Moment moralisch auf die gleiche Stufe stellt.
Ich fand den Film äußerst spannend und bedrückend, allein schon durch die vielen klaustrophobischen Szenen. Ich kann diesen Film nur jedem weiter empfehlen, der ihn noch nicht gesehen hat.
 www.tiefgang-erleben.de/
Route66
ehem. User
19.06.2007 22:49
Kommentare: 40
Forenbeiträge: 56

Hey ich habe dewn Film auch gesehen und fande ihn sehr gut. Da ich ihn im Dunekln gesehen habe bekam ich eine Runde Platztangst alsi die Frauen sich durch die engen tunnelwege durchgeschoben habe.
Doch man muss lange auf die erwarteten Horror Szenen warten da die erst knapp ma ende kommen und vorher nur spannung aufgebaut wird.
Waldwaechter
User
21.06.2007 22:58
Kommentare: 248
Forenbeiträge: 361

Fand ihn eher langweilig... Frauen in der Hölle...na ja...nur für Sonntag Mittag Ok..zum Kaffee und Kuchen...aber nichts besonderes.
MD-Director
User
29.07.2009 13:51
Kommentare: 96
Forenbeiträge: 80

Nichts neues, aber gut gemacht.
8/10 Punkten.
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