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Walk The Line

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campaigner
User
04.02.2006 12:56
Kommentare: 622
Forenbeiträge: 159

Walk The Line



Walk The Line

R: James Mangold
D: Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon, Ginnifer Goodwin, Robert Patrick

Die Geschichte des jungen Johnny Cash und seiner Aufsehen erregenden Liebe zu June Carter Cash wird von WALK THE LINE wieder zum Leben erweckt. Regie führt James Mangold, der mit Gill Dennis der auf der Grundlage der Cash-Biografien “Man in Black” und “Cash – The Autobiography”auch das Drehbuch schrieb. Der von Cathy Konrad und James Keach produzierte Film entstand in siebenjähriger Vorbereitungszeit in enger Zusammenarbeit mit Johnny Cash und June Carter Cash, die bis zu ihrem Tod 2003 involviert waren. Die Hauptrollen spielen Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon. Beide Stars singen selbst – in Live-Auftritten, die den Geist und die Seele der Musik einfangen, die zur treibenden Kraft in der Beziehung von Johnny Cash und June Carter wurde.
(Quelle: film.de)
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campaigner
User
04.02.2006 13:11
Kommentare: 622
Forenbeiträge: 159

Der Film erzählt die Geschichte des Lebens, der Musik und der Drogenabhängigkeit des legendären Johnny Cash... zumindest bis zu seinem Comeback mit dem Konzert im Folsom Gefängnis. Wer sich also eine erschöpfende Biographie erhofft, die auch das Spätwerk (die von Rick Rubin produzierten "American Recordings") beleuchtet, also den eigentlichen Grund, warum Cash auch heute noch jüngeren Musikfans ein Begriff ist und wie er gerade bei diesen zur Kultfigur aufsteigen konnte, ist hier leider fehl am Platze.
Gezeigt wird statt dessen Cashs Jugend, die Bedeutung, die sein älterer Bruder bis zu seinem frühen Tod auf ihn hatte, seine Zeit bei der Airforce (nur kurz angeschnitten) sowie seine ersten Auftritte bis zu seiner Drogenabbhängigkeit. Sein Glaube wird ebenfalls mehrmals angedeutet, allerdings nicht plump in den Vordergrund gestellt (Cash selber sah seinen Glauben immer als wichtig an, bezeichnete sich selbst allerdings nur als "3-minus-Christen").
Das Atemberaubendste am Film ist jedoch das Casting der beiden Hauptdarsteller. Gegen Ende glaubt man wirklich, statt Phoenix stünde der große "Man in Black" auf der Bühne. Wie im Abspann vermerkt, haben alle Darsteller ihre gespielten Lieder tatsächlich eingesungen.
Unterm Strich bleibt eine unschnulzige Liebesgeschichte, die vor allem für jeden Fan der Musik der Ära interessant ist. Cash-Fans gehen ja sowieso rein.

9 / 10
DamonHawke
User
16.02.2006 15:06
Kommentare: 139
Forenbeiträge: 109

Sehr gut gespielter, schnörkelloser Film. Phoenix klingt, soweit ich das als Nicht-Cash-Kenner sagen kann, schon sehr nach JR, Reese Witherspoon spielt herausragend und das Setting stimmt. Insgesamt finde ich persönlich den Film einen Tick zu lang, und er hätte etwas raffinierter aufgemacht sein können (denke da an Ray, der war interessanter inszeniert). Dennoch: Empfehlenswert.
8/10
 Team Feuerfeder
hypernerd
User
16.02.2006 16:57
Kommentare: 14
Forenbeiträge: 18

Ich denke in der Mitte des Films fehlt dann irgendwie die Musik und z.T. der nötige Handlungsfortschritt.
Darum erschien mir der Abschnitt bis zum Comeback auch etwas langatmig verglichen mit dem Rest. Aber das trägt doch dazu bei, dass man schlussendlich vom Auftritt in Folsom Prison umso mehr mitgerissen wird. Mir gings jedenfalls so.

Ich habe mich vor dem Film kaum mit Cash beschäftigt, seine größeren Hits kennt man ja... Nachdem ich jetzt die Live-Alben von seinen Gefängnis-Auftritten und den OST zum Film verglichen habe muss ich schon sagen, dass Phoenix nicht annähernd an Cash rankommt. Was den Film aber so besonders und authentisch macht ist nicht die (IMHO eh nicht vorhandene ) stimmliche Ähnlichkeit mit dem Original, sondern vor allem die tolle Inszenierung der Auftritte.
Und da zeigt Phoenix dann was er kann und was er ist: Nämlich ein extrem guter Schauspieler.

Ich würde dem Film auf jeden Fall glatte 9/10 geben.
Renier
User
13.11.2006 11:00
Kommentare: 875
Forenbeiträge: 127

Der Film hat natürlich auch seine Längen und bestimmt hat er die Oscars bekommen, weil er die Amerikansiche Geschichte reflektiert. Phoenix und Reese Witherspoon spielen aber echt glaubhaft, so dass es Spaß macht das zu sehen. Die Musikauftritte nerven meistens auch nicht. Dafür, dass die das selbst eingesungen haben, auf jedenfall Respekt. Ich kenne Johnny Cash nicht so außer "Ring of Fire" und ich fand der Joaquin Phoenix hört sich etwas der Cash an.
Eigentlich nen schöner Film. 8/10
 www.rr-productions.de
Merschfelder
ehem. User
08.11.2007 22:26
Kommentare: 0
Forenbeiträge: 5

filme dieser art über verstorbene legenden sind nicht einfach (darsteller zu finden z.B.) ..
hier aber hat die crew ne richtig geile mischung aus biografie und musikfilm gemacht .. die darsteller sind der wahnsinn, gerade wenn man bedenkt, dass sie die lieder selbst gesungen haben. ein würdiges cineastisches denkmal für johnny cash dass wie schon gesagt auf das spätere leben des country-sängers bzw. die letzendliche beziehung zu seinem vater, sein tod usw. verzichtet, was dem film nicht schadet, sondern ihm eine gesunde spielzeit verleit und ihn nicht an spannung verlieren lässt.
respekt!
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