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Basta. Rotwein oder Totsein (Kinostart: 28.04.2005)

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Jay
Administrator
14.04.2005 16:00
Kommentare: 907
Forenbeiträge: 1734

Basta. Rotwein oder Totsein (Kinostart: 28.04.2005)



Thriller - Deutschland/Österreich 2004
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren - 107 Min. - Verleih: NFP (Central)
Start: 28.04.2005

Wenn Gangster Oskar (Henry Hübchen) aus Wien nicht gerade im Auftrag des Paten zahlungsunwillige Schuldner diszipliniert oder Konkurrenten in die ewigen Jagdgründe befördert, haut er als heimlicher Gourmetkoch an der heimischen Herdplattenfront gerne mal ein Ei in die Pfanne. Als er obendrein ein Enthüllungsbuch schreibt und kriminelle Intimitäten an seine Psychiaterin (Corinna Harfouch) weitergibt, kommt sein Chef zu dem Schluss, dass nur ein toter Oskar ein guter Oskar ist.

Der Titel "C(r)ook", wie der Film anderswo treffend heißt, gibt die Richtung vor: Dr. Crook, der Strolch, und Mr. Cook, der Koch, wohnen, ach, in einer Brust. Moritz Bleibtreu ist wieder mal der Hitman vom Dienst im hochkarätig besetzten Kriminalspaß vom deutschen Regisseur Pepe Danquart.
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Jay
Administrator
14.04.2005 16:03
Kommentare: 907
Forenbeiträge: 1734

lol, also ich muss schon sagen, als der gestern im sneak kam, waren wir erstmal geschockt, dass uns ein deutscher film vorgesetzt wurde. aber wie so oft wurden unsere vorurteile erfolgreich widerlegt, denn der film war wirklich schön anzuschauen.
hochkarätige deutsche schauspieler und absolut toll gewählte klischeehafte statisten machen diese mafia-komödie (denn ein thriller ist das definitiv nicht) zu einem angriff auf die lachmuskeln und freuen besonders die kleinen sadisten unter den zuschauern (ich hatte also doppelt meinen spaß ).
man muss ihn zwar nicht unbedingt im kino gesehen haben, aber mindestens auf dvd ist diese streifen durchaus empfehlenswert.
6 / 10 punkte.
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LosthirN
ehem. User
17.04.2005 13:54
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

Ich will gleich zum Fazit kommen: 4 von 10 Punkten, da ich in den 107 Minuten Film ganze viermal gelacht habe. Sonstige Gefühlsäußerungen beschränkten sich auf ein leichtes Schmunzeln, was einer Komödie nicht unbedingt positiv anzurechnen ist.
Die Hauptdarsteller Henry Hübchen und Corinna Harfouch stolpern konzeptionslos durch die Story, welche, wie mir scheint, nicht nur den Zuschauer verwirrt hat. Gute Wortwitze waren leider Mangelware und falls doch mal welche auftauchten, kamen sie aus dem Mund des einzigen Lichtblicks: Moritz Bleibtreu und sorgten auch für die o.g. vier Lacher. Jetzt wo ich mir gerade die Inhaltsangabe zu diesem Film durchlese kommt mir langsam um was es in dem Film eigentlich gehen sollte. Schade nur, dass ich die nicht vorher gelesen habe, der Film ist jedenfalls nicht selbsterklärend. Da wird eine tote Tochter aus einem Bestattungsunternehmen geklaut/entführt, es wird gekocht, Bücher geschrieben, geschossen, wieder gekocht, wieder geschossen, Skripte einer Verlegerin übergeben, zur Abwechslung gekocht, gevögelt (aber nur ganz kurz), Toilettenputzmittel getrunken, entführt, gefoltert, geschossen, zwischen drin wieder gekocht und am Ende wieder heftig geschossen und irgend ein armer Typ kommt in die Backröhre und wird gegrillt...und ganz am Ende wenn der Zuschauer nurnoch darum bittet, dass der Film aufhört, wird die Anfangsszene wiederholt und der Zuschauer muss erstaunt feststellen:
Spoiler (zum Lesen anklicken)
Die ganze Geschichte war nur von Henry Hübchen geträumt und die eigentliche Geschichte (die natürlich das völlige Gegenteil des Traumes ist) wird gezeigt, während der Abspann durchläuft.
Toll!
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