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Zimt und Koriander (Start: 28.04.2005)

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Jay
Administrator
21.04.2005 12:17
Kommentare: 907
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Zimt und Koriander (Start: 28.04.2005)



Drama - Griechenland/Türkei 2003
108 Min. - Verleih: Alamode Film
Start: 28.04.2005

Einst lebte der Astrophysiker Fanis (Georges Corraface) wie viele Griechen im türkischen Istanbul. Doch als 1964 die Osmanen ihre hellenischen Nachbarn zwangen, das Land praktisch über Nacht zu verlassen, musste auch Fanis sein Päckchen schnüren. Nun steht ein Wiedersehen bevor, denn sein in Istanbul verbliebener Großvater, der ihn einst nicht bloß die hohe Kunst des Kochens lehrte, ist schwer erkrankt. Das ist Anlass genug für Fanis, seinen eigenen Lebensweg zu hinterfragen und die Gedanken schweifen zu lassen.

Dieses gern als mediterrane Antwort auf "Bittersüße Schokolade" apostrophierte Drama um Liebe, Familienbande und die völkerverbindende Macht der guten Küche wurde ein echter Publikumserfolg an der östlichen Adria.
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Jay
Administrator
21.04.2005 12:33
Kommentare: 907
Forenbeiträge: 1734

also im werbeheft von unserem kino stand eindeutig "griechische komödie". wir ahnten, dass der sneaken würde, aber da man bei sneak preview ja eh net entscheiden kann, was man sieht, und dann positiv oder negativ überrascht sein kann, trifft uns keine schuld, dass wir gerade den film gesehen haben. denn sehenswert ist er definitiv nicht. das kann man allerdings erst sagen, wenn man ihn gesehen hat.

genug der philosophie. der film war schlecht. er war übelst langweilig. das als komödie angepriesene drama, war eher ein kochfilm fürs fernsehen, als ein kinofilm.
was mir seltenst passiert, aber in diesem film mehrmals: augen zufallen und kurz wegschlummern.
wenn man 5x den gleichen witz erzählt, ist er eben irgendwann nicht mehr komisch, das sollten sich gerade die macher dieses werks zu herzen nehmen.
auch wenn ich ein begeisterter griechen-fan in sachen essen bin, in einem langweilign film kann auch das mich nicht begeistern, vor allem weil ich da ja eher weniger schmecke.
lange rede, kurzer sinn: 2 punkte für die auffallend langen kamerafahrten und die schönen kameraeinstellungen.
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LosthirN
ehem. User
30.05.2005 18:04
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

Die Geschichte von Zimt und Koriander ist zwar interessant, wurde jedoch leider sehr langatmig erzählt. (Habe ich da ein Schnarchen an meiner Seite gehört? ).
Die spärlichen Witze waren zwar ganz gelungen, haben sich allerdings mehrmals wiederholt, was dann nicht mehr wirklich lustig war. Im Endeffekt ist die "griechische Komödie" von der uns am Kartenschalter erzählt wurde ein Generationen-Gesellschaftsdrama. Man muss dem Regisseur und dem Kameramann jedoch positiv anrechnen, dass sie ihre Landschaften und die Städte sehr schön darstellen konnten. Was mir an diesem Film besonders gefallen hat war eine Kamerafahrt bei der zuerst ein Vogelschwarm am Himmel gezeigt wurde, kurzes Rauszoomen, der Imam tritt ins Bild, rauszoomen, das Minarett kommt ins Bild und der Ruf des Imam ist zu hören, anschließend Kamerafahrt über die schön geschmückten Häuserdächer einer Stadt bis zu einer Gasse mit Läden und vielen Menschen um am Ende beim Kleinsten aufzuhören: Ein paar Pfefferkörner in einem Laden für Gewürze. Sehr beeindruckend. Ganze 2 Kilometer Kamerafahrt durch die Luft.
Jedoch trübt die langatmige Erzählweise den ersten Eindruck so sehr, dass ich nicht mehr als 3 Punkte vergeben kann.

3 / 10
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