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Tornado - Der Zorn des Himmels

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FlorianLinckus
User
08.09.2006 07:31
Kommentare: 29
Forenbeiträge: 76

Tornado - Der Zorn des Himmels

Pro7 produktion á la "Tsunami"...

Ich weiß nicht was Pro7 sich jährlich denkt. Jedes Jahr ein Katastrophenfilm? Und dann auch noch so ein schlechter?

Ich habe ledigleich den 2. Teil des Films gesehen der mich manchmal einfach angekotzt hat. Es ist klar das "Liebe" einfach zu Katastrophenfilmen dazugehört aber diese so Sinnlos einzusetzen, sowas hab ich selten gesehen. Dramaturgisch war der Film einfach nur schlecht und einfach wieder ein standarthaufen voller Mist und Müll.

Man soll ja deutschland nicht mit den USA vergleichen was Filme angeht aber wenn ich mir twister ansehe der 1994-1995 gedreht wurde muss man echt stauen das Deutschland es knapp 12 Jahre später nicht schafft an die Effekte von ILM heranzukommen. Das mein ich ernst, ich war überrascht das die Tornados absolut billig aussahen im gegensatz zu Twister.

An dem Film störten wie gesagt absolut die Handlung die sinnlos war. Tsunami hats vorgemacht und Tornado war genauso schlecht wie sein Vorgänger. Einige Zitate aus Twister waren auch deutlich zu erkennen. Einiges aber auch total Sinnlos:

BSP: Ein Junge in einem Zelt wird vom Tornado der Stärke F3 aufgesaugt und landet genau da wo seine ganzen Freunde hingeflüchtet sind. Und das unrealistischste daran: Er ist bekifft und lebt natürlich noch als das Zelt vom Baum knallt. Desweiteren stört an solchen Filmen das man einen Torndo dargestellt hat wie einen T-Rex der auf Beutejagt ist. Er "rennt" förmlich genau dahinterher wo die Menschen hinflüchten... Fand ich gräßlich.
Billig war 1. das der Tornado einfach da war und 2. GENAU nachdem er den Fernsehturm passiert hat auf einmal weg war,... oO

Man merkt immer wieder was Made by Pro7 ist,... schade eigentlich das sie keine neuen Einfälle haben.



Es kotzt zusätzlich aber absolut an das Pro7 nun Jährlich Angst und Schrecken verbreiten muss. Die Wahrscheinlichkeit eines Tsunamis ist durchaus da, auch die eines Tornados ABER die sind meiner Meinung nach absolut gering. Vor allem in der Gegend um Berlin und Brandenburg in der alle 100 Jahre mal ein Tornado entsteht. Im Norden sieht das ganze anders aus dort gibt es rein statistisch jährlich etwa 5 Tornados alle samt stärke F1-F4...

Weiß nicht, ich motze nur über den Film weil ich im 2. Teil einfach überhaupt nichts gut gefunden habe bzw. wo momente waren wo man sagt wow das war gut gemacht. Ich sehe mir lieber Twister an, der rockt nämlich einfach nur. Die Handlung ist perfekt und die Umsetzung sowie die Darsteller eben auch.

Habt ihr den Film "Tornado - Der Zorn des Himmels" gesehen? Was gefiel euch oder wo teilt ihr eure Meinungen mit mir?
IMP - the impressive way of music
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Jumperman
User
08.09.2006 10:44
Kommentare: 214
Forenbeiträge: 248

Ich hab ihn auch gesehen und mich stört eigentlich größtenteils das, was mich an fast allen Katastrophenfilmen stört, auch aus Hollywood.
Es gibt eine langweilige, blöde, sinnlose Nebenhandlung. Bei Tornado wars - wie gesagt - die Liebesstory. Zum Schluss konnte man da nur eins denken. "Berlin ist zerstört, hunderte Menschen sind wohl tot und andere obdachlos. Aber GOTT SEI DANK, mag der Meteorologe seinen Papi wieder, JUHU!!!"
Das ist sinnlos. Soetwas will der Zuschauer nicht sehen. Und das traurige ist, dass das in fast allen Filmen so ist. "Krieg der Welten", "Tsunamie", "Contact" usw. (in "Twister" wars glücklicherweise nicht so arg.).
Die Leute sehen sich doch einen Katastrophenfilm an, um eine Katastrophe zu sehen oder etwas außergewöhnliches und dann bestehen 90% der Story aus Nebenhandlung.

Man hätte "Tornado" ruhig auf einen Teil kürzen können und sich auf den wirklichen Hauptcharakter beschränken sollen - den Tornado. Klar, ne Einführung und ein paar Menschen nebenher brauchts, aber die Nebenhandlung sollte auch bitte die Nebenhandlung bleiben!
 www.Filmzeugs.de
Ralf
User
08.09.2006 10:51
Kommentare: 119
Forenbeiträge: 39

Was ich im Allgemeinen immer nicht ausstehen kann ist, wenn deutsche Filme versuchen Hollywood zu kopieren. Und das hier war natürlich mal wieder ein gutes Beispiel. Allerdings hat mich der Film jetzt nicht so derbe angekotzt, wie dich. Ich hab ihn einfach über mich ergehen lassen, und ihn als nette Abendunterhaltung angesehen. Ich finde, du solltest es nicht so verkrampft sehen, im Grunde sind doch irgendwie alle Katastrophenfilme unrealistisch, aber mir macht es trotzdem Spaß zuzugucken und im besten Falle noch mitzufiebern. Am coolsten fand ich noch, wie der Typ erst mal zu Fuß über die Feuertreppe den Berliner Fernsehturm hochläuft, und in 250 Metern (!) Höhe ganz locker oben ankommt, und fragt "Was ist hier los?"

Ja, sicher ist das alles unrealistisch, auch das der Tornado zufälligerweise genau durch den Turm geht. Auch die Effekte fand ich jetzt nicht so schlecht. Twister ist schon n paar Jährchen her, ich weiß nicht mehr, wie gut oder schlecht die da waren, aber ich fand den Tornado doch ziemlich gut. Ein Zitat aus der TV Spielfilm von der Produzentin: "Ein Film, der 'Tornado' heißt, muss auch einen beeindruckenden Tornado zeigen. Ich wollte diesen Film nur dann machen, wenn seine Effekte mindestens auf dem Niveau sind, das Pro-Sieben-Zuschauer aus dem Kinofilm 'Twister' kennen."

Ansonsten hatte der Film alles, was man zum Katastrophenfilm braucht: ein Experte, dessen Warnungen übersehen werden, eine beknackte Lovestory und brachiale Zerstörungsszenen. Tsunami hab ich nicht gesehen, aber ich denke, da war es ähnlich. Ich warte ja nur noch auf einen Amateur-Film in diesem Genre, der das alles mal richtig schön durch den Kakao zieht. Oder gibt's den schon?

Richtig blöd fand ich übrigens die Doku mit dem Typen von Galileo, die danach kam. Hab selten etwas so möchtegernreißerisches gesehen. Und dann diese abgesprochenen Texte mit dem "Experten", *kopfschüttel*. Naja, aber informativ war es trotzdem.
FlorianLinckus
User
08.09.2006 11:20
Kommentare: 29
Forenbeiträge: 76

lol,

da hast Du jetzt etwas angesprochen das mir gleich Aufgefallen ist. Aiman beherrscht es zwar Leute wirklich mit zuziehen aber es wirkte doch ziemlich gespielt wie die "Profis" ihre texte vorgegaukelt haben. Es kam so künstlich rüber und genau das hat mich an der Doku gestört genau wie an der Tsunami-Doku.
Allgemein nervt es das jetzt jedes Jahr versucht wird Menschen in Angst und schrecken zu versetzen, nächstes Jahr kommt doch ganz bestimmt das Thema "Erdbeben" dran... kann man schon voraussehen und auch da gab es 1997 in gegen um Halle ein extrem sanftes. Das wiederum Stoff liefern wird das wir hier bald ein Extremes Erdbeben erleben werden... Die Möglichkeit besteht einfach aus geographischen Gründen überhaupt nicht da wir uns nicht auf einer verschiebbaren Ebne befinden.
Hinzukommt dann nochmal der "Supervulkan" diesesmal über Deutschland...

Da muss ich sagen den Film mit Tommy Lee Wallace (hieß der Inferno?) auch total kacke und mächtig übertrieben.

Ach ich hab bei Tornado ein Kritikpunkt vergessen auf den ich als Zuschauer und Komponist ja auch achte, die Musik... Ich habe eher Mitleid mit dem Komponisten der sich sicherlich garnicht austoben konnte und schlechte Klischeewerke schreiben musste. Die Musik hat keine Handlung unterstützt und passte meines erachtens auch nur bedingt. Auch hier war der kleine Komponist wie bei Tsunami am Werk und hat nichts besonderes abgeliefert. Hier fehlte einfach eine gewisse dramaturgische Musikentwicklung was ich persönlich als sehr wichtig ansehe, Hollywood machts ja so schön vor.


BTW: Ich kann an dem Zitat vom Regisseur übrigens nur rauslesen das er sein Ziel einfach nicht erreicht hat. Deutschland kann nichtmal mit dem Niveau von Hollywood mithalten auch wenn 20 Jahre vergangen sind. Der Tornado sah nett aus aber doch teils sehr gekünstelt wobei die aus Twister einen gewissen realitätsgrad mit sich brachten. Und vor allem natürlich eben auch das die Tornados dort eben nach dem Zufallsprinzip ihren Weg gegangen sind und nicht so gekünstelt wie bei "Tornado" eben eine linie. Bei Twister war es einfach spannend gemacht.

Bei Tornado hat mir das Elend und Leid der Menschen gefehlt das der Tornado angerichtet hat. Der Tornado war weg, der Wettermann verträgt sich mit Papi und fliegt nach Genf wobei rein statisch gesehen genau nach DIESEM Tornado schluss war. Anstatt eben das noch 2-3 folgen...
Auch wenn einige Leute es gern hätten aber Deutschland ist und bleibt ein so gut wie Tornadofreies Land. Wir haben hier garkeinen Golfstrom der größtenteils für die Tornado Alley in den USA verantwortlich ist sowie eben für die tropischen Orkane und Hurrycanes.
Dennoch ist der Tornado wohl das beeindruckendste Naturphänomen sicherlich auch wegen seiner geringen größe aber seiner Enormen kraft.
Wobei ein F5 auch einen Durchmesser von 150m haben kann wenn nicht noch mehr und saust mit 511Km/h rum...

BTW: Ein Amateurfilm zu diesem Thema ist glaub ich längst überfällig! Ich hoffe das man das mal in Angriff nimmt und die ganzen Katastrophenfilme etwas durch den Kakao zieht, Zeit wirds.
IMP - the impressive way of music
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Ralf
User
08.09.2006 11:33
Kommentare: 119
Forenbeiträge: 39

Zitat:
Da muss ich sagen den Film mit Tommy Lee Wallace (hieß der Inferno?) auch total kacke und mächtig übertrieben.


Wer zur Hölle ist Tommy Lee Wallace? Meinst du vielleicht "Volcano" mit Tommy Lee Jones? Ja, den fand ich auch richtig beschissen! Einer der schlechtesten Hollywoodreißer überhaupt! Ansonsten wird das mit dem Erbeben wohl zwangsläufig noch kommen, keine Frage. Aber ich hätte da noch eine: Wieso meinst du, dass es einige Leute gern hätten, wenn Deutschland kein tornadofreies Land wäre?
FlorianLinckus
User
08.09.2006 12:14
Kommentare: 29
Forenbeiträge: 76

lol Tommy Lee Wallace ist der Regisseur von HALLOWEEN 3 (der imo auch total bekloppt war)...
Hab ich verwechselt...

Naja man muss es mal richtig sehen, es gibt wirklich Leute die einfach total besessen von Naturgewalten sind und sich sicherlich mehr Tornados wünschen würden. (Eben Tornadojäger á la Twister)
Der F4 der 1968 Pforzheim verwüstet hat war bisher auch der schlimmste in der Geschichte aber ich weiß nicht es kommt manchmal so rüber als wolle man eben mehr Angst und schrecken verbreiten als wirklich nötig ist. So ein Tornado kommt vielleicht alle 100 Jahre vor. Aber er kommt vor.

Aber es ist ja genauso mit den Medien etc. die müssen bestimmte sachen einfach so hoch hypen das Angst und schrecken verbreitet wird. Siehe Vogelgrippe, siehe BSE etc...

Glaube bis heute ist kein deutscher an der Vogelgrippe gestorben und man hört garnixmehr darüber, die haben sogar vergessen die Stallfrist bisher wieder einzuräumen. Die Zugvögel ziehen ja bald wieder.
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