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Constantine

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LosthirN
ehem. User
06.05.2005 23:13
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

Constantine



Thriller/Science Fiction, USA 2005
Kinostart: 17.02.2005

Als Mann, der sich mit paranormalen Aktivitäten zwischen Himmel und Hölle aus eigener Erfahrung bestens auskennt, ist Detektiv John Constantine (Keanu Reeves) genau der Richtige, um gemeinsam mit der Polizistin Angela Dodson (Rachel Weisz) nach deren auf mysteriöse Weise verschwundener Zwillingsschwester Isabel (auch Weisz) zu fahnden. In der dämonischen Unterwelt von Los Angeles ebenso wie ein paar Etagen darüber erlebt man Abenteuer mit jenseitigen Unholden und stößt auf eine Verschwörung zur Errichtung höllischer Zustände oberhalb der Grasnarbe.

Zur Abwechslung tränkt auch mal beißende Ironie einen weiteren mit Effekten bis zum Stehkragen hochgerüsteten Hollywood-Ausflug in die schönen neuen CGI-Comicwelten, diesmal basierend auf dem DC/Vertigo-Produkt "Hellblazer". Videoclip-Designer Francis Lawrence gibt sein Regiedebüt.

(Quelle: Kino.de)
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LosthirN
ehem. User
06.05.2005 23:16
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

"[...]  seines Zeichens Spezialist für das Paranormale und Übersinnliche in all seinen vielfältigen Erscheinungsformen [...]", so beginnt die Inhaltsangabe von Jawn....ähh Alone in the Dark. Durchaus lassen sich unschwer Parallelen zu John Constantine feststellen. Auch in seiner Kindheit scheint etwas passiert zu sein, sodass er verflucht ist Dämonen, die (für die meisten Menschen unsichtbar) unter uns weilen, sehen zu müssen. Und da hört es zum Glück auch schon auf mit den Gemeinsamkeiten. Keanu Reeves mimt John Neo...nein, John Constantine mit einer Gleichgültigkeit wie es seines gleichen sucht. Nicht der Rolle gegenüber sondern als Schauspieler. Kettenrauchend, desillusioniert, schwer krebskrank, na das ist ja mal ein Held. Die Story ist recht schnell umrissen: Johneo hat in seiner Jugend recht viel Scheiß gebaut, irgendwie hat er die o.g. Gabe Dämonen zu sehen und was macht er? Richtig, ritze ratze, Pulsadern aufgeschlitzt, 2 Minuten Tod. Nach dem Katholizismus zufolge bedeutet Suizid ewige Verdammnis in der Hölle. Gut, John war also 2 Minuten in der Hölle, wurde aber wieder rausgeschmissen (zuviel geraucht? Die Hölle mit seinem Atem zugeteert?). Wie dem auch sei, von nun an verdingt er sich als Nachwuchs-Exorzist und palavert bei seinen Teufelsaustreibung alles mögliche spirituelle Zeugs daher. Dass hierbei eins zu eins von der Filmreihe "Exorzist Folge 1 - 156" kopiert wurde hat mich jedoch nicht gestört. Die "Exorzist"-Filme waren nun mal geil und John ist ja bekanntlich der Auserwählte, der darf das. Neo scheint aus den beiden letzten Matrixteilen gelernt zu haben und hat wahrscheinlich deshalb den Regisseur dazu gebracht, dass John Neo Constantine Reeves seine Rolle nicht ganz so ernst nehmen sollte. Und gerade diese Zynisch-Sarkastischen Szenen machen Constantine zu einer Perle unter den mittlerweile (zu) häufigen Comicverfilmungen. Constantine wirkt recht lässig wenn er in guter James Bond-Manier dem Dämon, der aus einem Mädel ausgetrieben werden soll, zuflüstert: "Mein Name ist John Constantine...Arschloch!". Der Film kann durchaus gefallen. Kritikpunkte sind die völlig fehlbesetzte Gabrieldarstellerin Tilda Swinton, die bereits in „Young Adam“ gezeigt hat, dass sie nicht schauspielern und nur dumm in der Gegend rumvögeln kann. Was sie zum Glück in Constantine nicht gemacht hat! Dass ein Happy Ending zwischen John und Isabel ständig hinausgezögert wird und am Ende dann doch nicht kommt finde ich klasse. Alles andere hätte auch den Film kaputt gemacht.

8 / 10
Cord
User
06.05.2005 23:40
Kommentare: 119
Forenbeiträge: 112

Constantine hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich weiß, dass die Meinungen bei diesem Film unterschiedlich sind. HardcoreComicFans werden diesen Film sehr wahrscheinlich verfluchen, da die Location und Haarfarbe des Hauptdarstellers geändert wurden. Andere wiederum werden in wegen der Thematik lieben. Ich persönlich liebe Filme, die mit der Realität spielen und diesem Thema einen mystischen, biblischen oder symbolischen Hauch geben.
Ich selbst kenne die Comics von Constantine nicht.
Mich hat die Welt von Constantine stark an das geniale KULT-Rollenspiel erinnert. Vor allem die Art des Hauptdarstellers wurde super rübergebracht und meiner Meinung nach sehr gut besetzt mit Keanu Reeves.
Das Problem, was Comicverfilmungen haben, ist, die treuen Fans zu begeistern und Neueinsteigern den Einstieg zu ermöglichen. Daher ist dieser Film wie auch Spiderman 1 hauptsächlich damit beschäftigt, die Welt vorzustellen.
Also ich war begeistert und hoffe, mehr von diesem Kerl sehen zu können!
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rEcOvEr
ehem. User
07.05.2005 10:42
Kommentare: 61
Forenbeiträge: 22

Ich persönlich fand Constantine von der Umsetzung her eigentlich her sehr gut... Die Effekte waren gut platziert und  
wirkten sehr natürlich. Nur störte mich die Handlung des ganzen Films, da ich selbst die Comics nie gelesen habe und auch ganz andere Anischten von Himmel, Hölle, Gott und Teufel habe. Naja das mit "Gott und Teufel spielen ein Spiel" widerspricht leider meinen Ansichten und daher ist das natürlich nur Meinungssache.

6/10
Jay
Administrator
07.05.2005 12:24
Kommentare: 907
Forenbeiträge: 1734

zu ingos kommentar ist noch hinzuzufügen, dass der film - ganz anders als der trailer vermuten ließ - einige längen aufwies, und nicht halb so actionreich war, wie es eben dieser trailer suggerierte. schade.
7/10
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Cord
User
27.05.2005 21:41
Kommentare: 119
Forenbeiträge: 112

Ich bin wirklich mal auf die 2DVD Edition gespannt, die Mitte Juni erscheint. Schließlich mussten manche Szenen verändert werden, weil sie zu krass geworden wären. Vielleicht werden die hier jetzt gezeigt.
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dm1138
User
24.07.2013 02:57
Kommentare: 28
Forenbeiträge: 82

Also, ich kann dem Film nur eine 6/10 geben. Die Darstellung der Hölle war recht gut. Ansonsten waren cg fx nicht wirklich überragend. Aber als Constantine dann irgendwann seinen heiligen Schlagring ausgepackt hat, konnte ich nur noch sagen  "also bitte!..". Man sollte den Film als Komödie betrachten.
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