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Alone in the Dark

Forenübersicht » Filmrezensionen (Kinofilme) » Alone in the Dark

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LosthirN
ehem. User
06.05.2005 23:17
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

Alone in the Dark



Horror/Thriller , Deutschland/Kanada/USA 2005
Kinostart: 17.02.2005

Auf der Suche nach den Hintergründen für den mysteriösen Tod seines besten Freundes stößt Detektiv Edward Carnby (Christian Slater), seines Zeichens Spezialist für das Paranormale und Übersinnliche in all seinen vielfältigen Erscheinungsformen, auf unheilige Spuren zu einer der Küste vorgelagerten Insel. Dort macht sich ausgerechnet jetzt eine jahrtausendealte Dämonenkultur bereit, die unterirdischen Katakomben zu verlassen und aufs neue das Zepter der Weltherrschaft zu ergreifen. Edward und seine Ex-Freundin Aline (Tara Reid), eine Anthropologin, wollen das verhindern.

Ganz im traditionellen Stile des titelgebenden PC-Spiels verbindet Deutschlands Gruselspezialist Uwe Boll zu etwa gleichen Teilen Rätsel mit Action ("House of the Dead") in seiner bislang aufwendigsten US-Arbeit.

(Quelle: Kino.de)
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23.01.2018 16:59



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LosthirN
ehem. User
06.05.2005 23:22
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

Jawn in the Dark

Ein Horrorfilm sollte es laut dem Ticketverkaufsfutzi werden. Na da sind wir ja mal gespannt. Den Horrorfilm "Saw" noch vom letzten Wochenende in bester Erinnerung, macht man sich sodenn auf in den Kinosaal. Das vorgelesene Textintro klingt ja ganz interessant (Kultur der Akadier öffnet Tor zur bösen bösen Unterwelt und hat Probleme es zu schließen usw.) und vom Titel "Alone in the Dark" denkt der Zuschauer, dass ihn nun ordentlich was an Psycho-Horror geboten wird. Doch alles kam anders... Erweckte der Opener noch Erwartungen auf Spannung (kleiner Junge läuft wie gehetzt durch den Wald), so war nach wenigen Minuten schon wieder Schluss damit. Flugs wird der Leser 22 Jahre in die Zukunft katapultiert. Der junge Hosenscheisser von damals ist inzwischen älter geworden und sieht verdammt nach Christian Slater aus (Interview mit einem Vampir, guter Film, Slater konnte jedoch kaum seine Schauspielqualitäten (?) unter Beweis stellen).
Nach einer Autoverfolgungsjagd mit Tempo 30 muss sich der kleine Slater auch schon dem ersten Bösewicht stellen und sich ein bisschen prügeln. Warum, das erfährt der Zuschauer nicht. Um zum Punkt zu kommen: "Alone in the Dark" ist KEIN Horrorfilm. Die kläglichen Versuche "Horror" zu erzeugen endeten damit, dass irgendjemand durch einen dunklen Raum läuft, ein paar Mal "Hallo" ruft, die Musik steigert sich langsam und in dem Augenblick in dem bei "normalen" Horrorfilmen die Musik ihren Höhepunkt erreicht und irgendwas Schreckliches passieren sollte, geschieht...nichts. Tja, das ist leider ein paar mal in diesem Film so und irgendwann hört man dann auch auf irgendetwas Spannendes zu erwarten. Naja, die, bei Licht unsichtbaren, Monster sind ganz ok, auch wenn bei ihrem Design schwer von "Alien" und einem Stegosaurier geklaut wurde. Anstatt, dass diese Viecher vereinzelt in einem Haus bzw. Wald nach ihren total verängstigten Opfern suchen, stürmen sie gleich im Hunderterpack gen hoffnungslos verlorene Hundertschaften von Soldaten, die mit lachhaften Muskel-Schusswesten bekleidet sind. Die MGs der Soldaten sind übrigens mit speziellen Ultrahocherhitzten-und-ultraschnellzentrifugierten-Honig-Nektar-Patronen (oder sowas ähnlichem) gefüllt. Solche blödsinnigen Elemente ziehen sich durch den gesamten Film. Da hängt das ganze (Über-)Leben der Soldaten von einem altersschwachen Generator vor einer Bergbaumine ab, da man es ja logistisch nicht hinbekommt mit der anrückenden Armee an Panzern und Jeeps auch ein paar Ersatzgeneratoren mitzuliefern. Nunja, wenden wir uns den überaus unpassenden und von nicht vorhandener Intelligenz strotzenden Dialogen zu. Situation: Lagerhaus, nachts, 20 Soldaten kämpfen gegen ebensoviele Zombies und ein paar "Alien-Saurier". Nach wildestem Geballer sind alle Feinde hinüber, 6 Soldaten auch, und der Gruppenführer meldet ans Hauptquartier: "Wir haben 6 Tote, bringt die Sanitäter!" Bedarf dieser widersinnige Ausspruch noch Erklärung oder ist jedem klar, dass Tote für gewöhnlich auch tot bleiben, selbst wenn da Hundert Sanitäter kommen würden? Nahezu jeder Darsteller in diesem Film hat mindestens einmal einen Dialog von sich zu geben der an Sinnlosigkeit seines Gleichen sucht. Beispiel gefällig? Soldat zu Slater: "Willst du diese Tür öffnen?", Tara Reid: "Manche Türen sollten besser verschlossen bleiben." So what? Eine erste Zwischenbilanz: Horrorelemente? Zumindest für mich nicht erkennbar, Originelle Monster? Fehlanzeige. Schlüssige Story? Wo bitte? Sinnvolle und prägnante Dialoge? Genau das Gegenteil. Action? Stumpfes Ballern, Zerfetzen und zerfetzt werden a la "Starship Troopers"
Aber fahren wir mit den schauspielerischen Qualitäten der beiden Hauptdarsteller Tara Reid und Christian Slater fort. Bei Mrs. Reid wurde wohl in erster Linie darauf geachtet, dass sie gut aussieht, alles andere war mal unwichtig. Nunja, zumindest diesen Punkt erfüllt sie. Jedoch trägt das nicht dazu bei, den Film auf eine höhere (wenn überhaupt auf irgendeine) Qualitätsstufe zu heben. Widmen wir uns Mr. Slater (Dessen Tod ich bei "Mindhunters" übrigens für mehr als gerechtfertigt fand). Dieser Kerl rennt ständig im Muskelshirt rum um den Zuschauern sein böses Aufklebe-Totenkopf-Tattoo zu präsentieren, darüber trägt der Mann von Unterwelt einen langen Mantel, was in Zusammenhang mit seinem kindlichen Gesicht (und Geist?) nicht sehr glaubwürdig erscheint. (Harrison Ford hat in "Blade Runner" auch einen Mantel an, aber der hat zu ihm gepasst!) So. Kürzen wir das Ganze etwas ab. Das Tor zur Unterwelt wird natürlich geöffnet (BOAH, was für ne Überraschung!), irgendjemand spielt den Helden um das Tor wieder zu schließen, hat zwar in der Hinsicht Erfolg das Tor zu sprengen, (nur sich leider auch gleich mit in die Luft zu jagen) jedoch scheint daraufhin irgendwie die ganze Stadt (oder die ganze Welt? Weiß man nicht, is auch egal) von Menschen geleert worden zu sein. Und die Moral: Die Geschichte hat sich wiederholt, zuerst wurden die Arkadier weggeputzt nun ist der Rest der Menschheit dran. Der Rest der Menschheit? Nein! Irgendwo in einer Stadt laufen Reid und Slater Hand in Hand durch die Straßen und stellen fest, dass sie alleine sind. (6,4 Milliarden Menschen warns mal, das kann dauern Reid und Slater...fangt schonmal an, wir geh`n dann mal) Ganz alleine sind die beiden dann zum Glück doch nicht: Ein Monster hat überlebt und verfrühstückt die beiden. Und dann ist der Film auch schon aus...
Besonderes Prädikat des Films: Absolute Zeit- und Geldverschwendung! 0 Punkte

(Wahrscheinlich wird der Film bei irgendeinem schottischen Filmfestival alle Preise einfahren, aber nach "Young Adam" überrascht mich garnichts mehr)

0 / 10
Jay
Administrator
07.05.2005 12:26
Kommentare: 907
Forenbeiträge: 1734

ok obwohl ich die rezension vom ingo ziemlich geil und auch treffend finde (außer dass young adam mit Y geschrieben wird  ), kann ich nur anfügen, dass trotz der vielen mankos, ich teile des films gut, andere teile akzeptabel fand. die monster waren ganz gut gemacht, auch wenn man sich vielleicht etwas mystischeres vorgestellt hat, bei der einleitung. die spannung war im vergleich zu young adam wenigstens vorhanden und lächerliche dialoge findet man in so manchem actionfilm
ich hab schon schlechtere filme gesehen (vor allem deutsch-kanadisch-usamerikanische-koproduktionen, wobei die betonung auf deutsch liegt). die wollen halt auch ein bisschen hollywoodkino machen, und dann kommt halt sowas dabei heraus.
ich würde den film nicht im kino empfehlen, aber wenn man mal eines abends nichts besseres zu tun hat und nicht viel anspruch hat, kann man sich den film schon mal antun.
5 punkte.
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Quentara
ehem. User
07.05.2005 16:23
Kommentare: 205
Forenbeiträge: 213

hab den film zwar noch nicht sehen können, aber habe letztes mal ein interview mit dem deutschen Regisseur Uwe Boll gesehen.
der ganze film ist ja so entstanden, dass der Boll ja sagt "jeder der zu viel kohle hat und gerne mal sein lieblings-Computerspiel verfilmt haben möchte gibt mir sein geld und ich mach da was draus und am ende teilen wir das auf". auf die frage hin, was er dazu sagt, dass viele seinen film schon im vornherein zerissen haben hat der depp allen ernstes gesagt: "ich gebe auf kritiker nichts, ich mache filme für filmfreunde und leute die sich gerne mit popkorn ins kino setzen um eine schöne zeit zu haben. da ist es klar, dass man für leute, die einfach nur filme lieben, keine großartige story und dialoge strickt. die wollen einfach nur unterhalten werden"

so kann man sich das doch auch mal schön reden. "wenn alle den film scheiße finden, das sind doch nur die intelligenzfuzis. die wahren filmfans brauchen so einen scheiß wie story und dialoge nicht". also nach dem interview stand schon für mich fest: den schau ich mir nicht an.
MacMave
User
27.05.2005 07:12
Kommentare: 43
Forenbeiträge: 7

Irgendwie schafft es Boll die Lizensen für eigentlich recht gute Spiele an Land zu ziehen. Wenn man mal überlegt, daß er demnächst "Far Cry" verfilmen wird ... da wird einem Ansgt und Bange! Ich gehe fest davon aus, daß er auch diesmal den gleichen Film drehen wird: das Ganze wird anders aussehen wie Alone in the Dark und House of the Dead, aber ebenfalls nur schnöde Monster/Zombie Ballereien aneinander reihen.
Das dieser Uwe Boll, wenn er schon die Chance hat, keine eigenen, neuen und frischen Ideen bringt, sollte jedem klar sein, wenn er seine Kinokarte für einen seiner Filme kauft.
Toddd
User
27.05.2005 14:16
Kommentare: 204
Forenbeiträge: 115

Uwe Boll hat Bloodrayne verfilmt!!! Ausgerechnet Bloodrayne!!!

Dieses **********

Er wird nicht aufhoeren, bis alle guten Spiele einen zerschissener Murks als Film bekommen haben!

 www.uweboll.com/
 www.antipop.mypse.de/vids/
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23.01.2018 16:59



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Jay
Administrator
27.05.2005 14:53
Kommentare: 907
Forenbeiträge: 1734


LOL das is ja mal geil.
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andy
User
24.09.2007 17:13
Kommentare: 10
Forenbeiträge: 5

Effekte Hui - Rest pfui

Ich kann kein richtiges Review abgeben, da ich den Film nicht bis zum Ende angesehen habe, das ich es nicht mehr ausgehalten hab. Wie kann ein Film mit so coolen Effekten dennoch so schlecht sein?
Ich gebe einerseits die Schuld den Darstellern, allen voran Tara Reid. In ihrem Wissenschaftleroutfit sieht die meiner Meinung nach eher aus wie eine Sekretärin in einem Pornofilm, die gleich den Kurator des Museums vernascht, als eine erstzunehmende Wissenschaftlerin. Auch Christian Slater finde ich kann nicht überzeugen.
Wenn die Darsteller den Film nicht glaubwürdig rüberbringen können, wie soll dann der Zuschauer den Film für glaubwürdig erachten. Gut, die Story ist nicht grad realistsich aber das ist ja auch ein Fantasyfilm in gewisser Weise.

Naja hätte besser umgesetzt werden können, un vor allen Dingen beim nächsten Mal eine so wichtige Rolle nicht mit einer jungen Frau besetzen, die in erster Linie durch unterirdische Sex-Komödien bekannt ist. Das finde ich genaus schlimm, als wenn R´n´ Stars meinen sie wären gute Horrorfilmdarsteller (Kelly Rowland - LL Cool J - Bustha Rhymes etc)

Insgesamt geb ich 3/10 Punkten, denn wenigstens die Effekte konnten sich sehen lassen.
horrortheke
User
05.11.2008 22:22
Kommentare: 13
Forenbeiträge: 20

kann mal einer was zum 2 teil schreiben
hab gehört der soll gut sein
 mitzubie-mission-soft.de.tl
mitzubie_mission_soft@web.de
MD-Director
User
29.07.2009 13:48
Kommentare: 96
Forenbeiträge: 80

Der Film hat mit dem Spielen wenig zutuhn,ist aber ein unterhaltsamer Horror-Actionfilm.
Also den Titel"Alone in the Dark" wegdenken, den Film anschauen und sich unterhalten lassen.
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