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Liebe mich, wenn du dich traust

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LosthirN
ehem. User
06.05.2005 23:53
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

Liebe mich, wenn du dich traust



Drama/Schwarze Komödie, Frankreich/Belgien 2003
Kinostart: 12.08.2004

Seit sie einander als Achtjährige auf den Straßen einer belgischen Kleinstadt kennen und schätzen lernten, sind Julien (Guillaume Canet), Spross honoriger Großbürger, und Sophie (Marion Cotillard), Tochter armer polnischer Einwanderer aus der Trabantenstadt, treue Freunde. Doch vor allem verbindet sie ein konsequent geführtes Spiel, bei dem einer den anderen mit immer wagemutigeren Streichen stets zu übertreffen sucht. Das Spiel findet seine Fortsetzung, als beide längst erwachsen sind. Doch ob wahre Liebe daraus wird, steht noch in den Sternen...

Romeo und Julia hindern sich gegenseitig an ihrem Glück in dieser ebenso skurrilen wie tragikomischen Beziehungsgeschichte von Yann Samuell.

(Quelle: Kino.de)
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LosthirN
ehem. User
06.05.2005 23:55
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

Sehr empfehlenswerte Schwarze Komödie

Dass die Franzosen nicht so für gute Filme bekannt sind möchte ich bezweifeln. Man siehe sich nur Werke von beispielsweise Francois Ozon an, aber zurück zur Filmkritik.
Gleich zu Beginn brillierte der Film darin, den Zuschauer zu verunsichern ob er wirklich in der Komödie "Liebe mich, wenn du dich traust" sitzt und nicht in einer Dokumentation über Bauarbeiter, denn mit einer Arbeitsszene am Bau beginnt der Film. Verbunden mit der Stimme der männlichen Hauptperson wird lediglich berichtet, dass man sich besser nicht in Beton eingießen lassen sollte. Nebenbei gesagt: Ein guter Ratschlag, den man beherzigen sollte.
Desweiteren hat mich die Kamerafahrt zwischen Büchern einer Schultasche hinaus zu einer Totalen der Schülern begeistert. Wohlgemerkt nur durch einen schmalen Schlitz der Büchertasche hindurch. Solche Kamerafahrten findet man zu Hauf. Die beiden Hauptdarsteller wirkten überzeugend und konnten das innere und äußere Geschehen gut rüberbringen. Jonathan hat ja bereits den genialen schwarzen Humor erwähnt, der sich durch den gesamten Film zieht und den Zuschauer mit immer neuen Überraschungen in seinen Bann ziehen kann.
Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende, welches zwar augenscheinlich mit dem Beginn einen Kreis schließt, jedoch zumindest bei mir etwas Verwirrung hervorgerufen hat, ob die beiden sich am Schluss wirklich haben einbetonieren lassen, da das Paar nochmal als alte Menschen gezeigt wird.

8 / 10
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