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Walking Tall - Auf eigene Faust

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LosthirN
ehem. User
06.05.2005 23:56
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

Walking Tall - Auf eigene Faust



Action/Drama, USA 2004
Kinostart: 15.07.2004

Früher tötete Chris Vaughn (Dwayne "The Rock" Johnson) für Uncle Sam in fernen Wüstenkriegen, jetzt kehrt er heim in sein ehemals beschauliches Hinterwalddorf in Washington. Er muss jedoch feststellen, dass dort längst Kriminelle die Bevölkerung hemmungslos in Angst und Schrecken versetzen. Die Spuren der Zerstörung führen zu einem unlauteren Casino, wo Vaughns Exfreundin mittlerweile auf dem Table tanzt. Vaughn beschließt, sich zum Sheriff wählen zu lassen und den Bösewichten einen Besuch abzustatten.

Die wahre Geschichte eines Knüppel schwingenden Provinzordnungshüters, den auch Mafiamethoden nicht stoppen können, wurde frei nach dem Original von 1972 ("Der Große aus dem Dunkel") neu aufbereitet, diesmal mit Wrestling-Hauklotz "The Rock" und "Jackass"-Vandale Johnny Knoxville.

(Quelle: Kino.de)
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LosthirN
ehem. User
06.05.2005 23:57
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

"Ihr Rücklicht ist kaputt"

Der Titel und die obige Filmbeschreibung lässt den Zuschauer schon erahnen worauf der Film hauptsächlich setzt: "The Rock", der prügelnd und Holzbalkenschwingend durch ein Casino walzt und jeden platt macht der sich nicht bei Drei ein Versteck gesucht hat. Genauso plump wie die Story, die in einem Satz erklärt ist, beginnt auch der Film: Fünf Minuten wird die Rückkehr des zukünftigen Bulldozers und dessen Marsch durch die Kleinstadt gezeigt. Immer die selbe Person mit dem selben "coolen" Gang jedoch vor wechselnder Kulisse. Langweiliger gehts nicht mehr. Erst als Johnny Knoxville auftauchte wagte ich zu hoffen der Abend könnte wenigstens noch etwas witzig werden. Doch bis auf einzelne Sprüche, die mich, zugegebener maßen, ganze fünfmal zum Lachen gebracht haben, lief es unweigerlich auf das vorhersehbare Ende hinaus: "The Rock" wird von einem Gericht von der Anklage der Körperverletzung freigesprochen, wird komischerweise Sheriff (naja in Amerika geht so was...) und macht da weiter wo er vor der Anhörung aufgehört hat. Nun mit einem Sheriffstern, Knoxville als erbärmlichen Hilfssheriff und einem überdimensionalen Baseballschläger bewaffnet beugt er das Recht bis zur Unkenntlichkeit und verkloppt den Casinoboss, der „The Rocks“ Neffen Drogen verkauft hat. Irgendeinen halbwegs triftigen Grund muss der Regisseur wohl gesucht haben um solche Gewaltdarstellungen zu rechtfertigen...Hätte gerade noch gefehlt, dass aus irgendeinem Busch plötzlich die Jackass-Bande auftaucht und fröhlich mitprügelt.
Da ich schon immer mal sehen wollte wie man mit einer Kreissäge am schnellsten einen Truck auseinander nehmen kann oder wie, mit einem coolen Spruch unterlegt, die Rücklichter eines Porsche (siehe Überschrift) zerdeppert werden drücke ich mal ganze 2 Punkte ab.

2 / 10
Renier
User
07.05.2005 12:23
Kommentare: 875
Forenbeiträge: 127

Du bist wohl kein Action oder Wrestlingfan?! Ich fand den Film einfach nur genial und den besten The Rock-Film, den ich bisher gesehen habe. Im Vorfeld habe ich negative Kritik gehört, deshalb habe ich nicht so viel erwartet. Ein prototypischer Actionfilm mit Gewalt, Romantik und Witz. Johnny Knoxville spielt wirklich sehr gut und wirkt sehr glaubhaft.
10 von möglichen 10 Punkten!
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anton
User
07.05.2005 14:01
Kommentare: 11
Forenbeiträge: 7

Ich fand ihn weder richtig schlecht, noch richtig gut.
kann aber auch daran liegen dass ich ihn um 2Uhr Nachts gesehen hab...
Ich würde mal 4/10 geben.
Quentara
ehem. User
07.05.2005 16:10
Kommentare: 205
Forenbeiträge: 213

also ich fand ihn ganz gut, der hatte irgendwas von der atmosphäre, ich weiß nicht genau was, aber der kam mir irgendwie vor wie son neuzeit-western, und da ich ein fan von western bin hat mich das wohl unterbewusst beeinflusst
The Rock spielt sehr sympathisch, genauso wie Johnny Knoxville, dem man das nach Men in Black II eigentlich net zugetraut hat. zudem haben mir die sprüche und einige szenen ebenfalls sehr gut gefallen, vor allem (wie von LosthirN schon erwähnt) die "*klirr* ihr rücklicht ist kaputt" und die auto-kettensägen-szene

Spoiler (zum Lesen anklicken)
Ebenfalls lustig fand ich die Szene, alls Knoxville den typen im Knast aus 1-Meter-Entfernung mit dem Megaphon anschreit


Die Story ist nicht originell, aber besser als die von Rambo Auf Grund der Atmosphäre und vieler lustiger szenen bekommt der film von mir mit abzug für die manchmal stupide gewalt

7/10 Punkten
Jay
Administrator
07.05.2005 16:14
Kommentare: 907
Forenbeiträge: 1734

so schlimm war er doch garnet.

also ich hab öfter als 5 mal gelacht... man nenne mich niveaulos. der film ist zwar an den haaren herbeigezogen, die story schlecht und die gewaltverherrlichung ziemlich hoch, trotzdem war es ein kurzweiliger abend (ok der film war ja auch recht kurz). und die freundin von "The Rock" (was kann ein ex-wrestler auch anderes als um sich schlagen?), ahsley scott, war ja wohl in dem film wirklich ein augenschmaus. aber auch die weiblichen kinobesucher kamen beim muskelbepackten The Rock nicht zu kurz.
5 punkte.
im kino muss man ihn nicht sehen.
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LosthirN
ehem. User
09.05.2005 16:46
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

@Renier:
Zitat:
Du bist wohl kein Action oder Wrestlingfan?!

Actionfilme können doch ganz interessant sein, wenn, ja wenn, die Action halbwegs in einer Story verpackt ist. Das war in diesem Film leider nicht der Fall.

Ach und übrigens: Ich kann Wrestlingfilme nicht ausstehen, aber das war ja kein Wrestlingfilm
Renier
User
09.05.2005 19:17
Kommentare: 875
Forenbeiträge: 127

Jo, hast recht. Der gemeine Wrestlingfan freut sich schon, wenn The Rock mal auf der Leinwand ist.
 www.rr-productions.de
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