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Pathfinder - Fährte des Kriegers

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Ruhn
User
09.03.2007 23:18
Kommentare: 236
Forenbeiträge: 295

Pathfinder - Fährte des Kriegers



Abenteuer - USA 2006
FSK: keine Jugendfreigabe - 100 Min. - Verleih: Fox
Start: 08.03.2007

Im 9. Jahrhundert fallen die Wikinger in Nordamerika ein, rauben, plündern und brandschatzen. Nach einer Schlacht der Aggressoren treibt das Clanschiff vor der Ostküste. Indianer finden einen kleinen Normannen, der als einziger in den eisigen Fluten überlebt hat. Sie taufen ihn Ghost (Karl Urban) und ziehen ihn groß, obwohl seine Angehörigen sie beinahe ausgelöscht hätten. Als Ghost 25 Jahre alt wird, kehren die Wikinger zurück und überfallen das Dorf erneut. Ghost beginnt einen persönlichen Feldzug gegen seine barbarischen Blutsverwandten, um das Morden zu stoppen.

Nach "Texas Chainsaw Massacre" wartet Marcus Nispel in seinem zweiten großen US-Film erneut mit einem Remake auf. Diesmal liegt ein norwegischer Hit von 1987 zu Grunde, der mit optischer Pracht und martialischer "Rambo"-Action aufgefrischt wurde.

(Quelle: Kino.de)

Wenn man schon auf der Welt sein müsse, gefragt habe einen ja keiner, könne man auch versuchen, etwas zustande zu bringen. [Die Vermessung der Welt]
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Ruhn
User
09.03.2007 23:19
Kommentare: 236
Forenbeiträge: 295

Apocalypto für Arme?

filmstarts.de kam zu dem Urteil, Pathfinder sei ein Apocalypto für Arme.
Ich hab mir auch mal ein Bild gemacht.

Der Filmanfang zeigt schon einmal, wie der junge Ghost die Brutalität der Wikinger zu spüren bekommt. Plötzlich kehren sie zurück und Ghost kann endlich seinen Rachefeldzug gegen sie starten.
Auf nicht viel mehr beschränkt sich die gesamte Story, was dem Zuschauer schon mal ein gelangweiltes Gähnen entlocken kann. Hierfür braucht es natürlich auch keine ausgefallenen Dialoge.
Ich hörte von einer Zwickmühle bei Ghost, ob er nun ein Wikinger oder ein Indianer ist und auf welche Seite er sich schlagen wird. Doch die Antwort ist so vorhersehbar wie der komplette Film.

Der Held scheint unantastbar, die kamferprobten Wikinger scheinen machtlos zu sein gegen seine Kampfeskunst, obwohl er noch nicht einmal bei den Indiandern zu den Kriegern gehört und keine Kampferfahrung vorzuweisen hat. Er hat das Kämpfen eben im Blut.

Das ist nur ein Punkt, der den Film unglaubwürdig macht. Die Wikinger, die sich kein bisschen daran stören, dass sie ständig weniger werden, liefern sich lieber Schlittenjagden mit dem Helden der Filmgeschichte oder starten eine ausgewiefte Albernheit: Löschen ihre Fackeln aus, damit sie einen Überraschungsangriff starten können, tröten dann aber schon aus weiter Entfernung in ihr Horn, woraufhin der Held gut erkennt "Sie kommen."

Somit bestätigt sich für mich, dass Pathfinder ein Apocalypto für Arme ist.
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holmol
ehem. User
24.02.2008 22:09
Kommentare: 10
Forenbeiträge: 17

naja sooo schlecht war der film auch wieder nicht ich fand vorallem die optik genial... schöne landschaftsaufnahmen und wenn das blut gespritzt ist, dann immer schön in zeitlupe^^ sah cool aus
Aftermathfreak
User
25.02.2008 02:29
Kommentare: 218
Forenbeiträge: 59

Ich hab mir mal den Pathfinder vor einiger Zeit im Kino angesehn. Auf Großleinwand kam das ganze nicht so schlecht rüber. Auch die Wikinger sind vom Styling der Hammer. Pathfinder besitzt einige geile Kämpfe und nette Gore-Effekte.
Aber nach einer Weile war der Film dann doch nicht mehr so cool wie zu Beginn. Pathfinder gleitet auf einmal in die Langeweile ab. HALT! STOP! Was heißt Langeweile?
In der Mitte kommt ja die geile Schlittenfahrt bzw. Fahrt auf dem Schild. Das war aber nicht cool, sondern erinnerte mich an James Bond und wirkte so nur lächerlich.
Zum Ende hin, kannte man sich fast gar nicht mehr aus, wer wer ist.
Und "mittendrin statt nur dabei" war auch noch Ralf Möller Yeah!

Der Film ist schon nicht schlecht. Aber irgendwie, wurde nicht alles ausgespielt. Da wäre einfach noch mehr herauszuholen gewesen. Pathfinder verliert sich in endlosen Kämpfen, ohne einer tollen Handlung zu folgen. Vieles ist nur einseitig dargestellt. Die Wikinger sind natürlich die Bösen und die Indianer natürlich die Guten. Das ist mir dann doch zu einfach.
Nätürlich gewinnen dann auch noch die Guten - aber das war ja logisch.

Ich überlege mir aber trotzdem, ob ich mir die DVD nicht doch noch kaufen soll.
Hm! Mal sehn... Wie gesagt, schlecht ist er auf keinen Fall.
  
 myspace.com/horrorpassau
 myspace.com/undergroundsplatter

HomeMovieCorner
User
25.02.2008 13:03
Kommentare: 92
Forenbeiträge: 75

Hat denn jemand das Original "Ofelas" gesehen? Der Film war damals immerin als bester nichtenglischsprachiger Film für den Oscar nominiert. Ich habe den Film mir auf DVD zugelegt - und er wirkt von der Bildsprache her schon ein bisschen antiquiert. Andererseits hat er sehr schöne Landschaftsaufnahmen - und sehr viel Mystik. Er ist nicht unbedingt blutig (im Sinne von Gore), aber doch sehr grausam. "Pathfinder" werde ich mir schon mal aus Vergleichsgründen anschauen.
dm1138
User
24.07.2013 02:28
Kommentare: 28
Forenbeiträge: 82

Ich mag den Film recht gut, wenngleich Carl Urban etwas deplatziert wirkt. Sehr gefallen hat mir Russel Means ("er braucht Ruhe...und ich auch") und auch die anderen Nativeamericans, die heute eher selten Rollen kriegen. Den Stil fand ich sehr ästhetisch, so blass. Und für Möller wars wohl seine beste Rolle bisher. Der Regisseur hat nachher Conan 3D gemacht, meines Erachtens viel schwächer. Oder erinnert sich irgendwer noch daran, worum es in Conan ging?
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