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Star Wars Episode III: Die Rache der Sith

Forenübersicht » Filmrezensionen (Kinofilme) » Star Wars Episode III: Die Rache der Sith


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Valentin
ehem. User
28.05.2005 21:54
Kommentare: 15
Forenbeiträge: 25

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-Bis dann ein Freund meinte, dass das eben der Geist von Qui-Gon war.

Und ich dachte, das sei Obi-Wan gewesen... naja, jetzt bin ich schlauer.
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Cord
User
01.06.2005 18:17
Kommentare: 119
Forenbeiträge: 112

Ich würde Euch gerne nun mal die folgende Frage stellen:

Wodurch entscheidet sich Anakin für die "dunkle Seite"?

Ich meine damit nicht irgendeine Schlüsselszene allein, sondern jetzt mal generell - im großen und ganzen betrachtet? Wovon hängt das Eurer Meinung nach ab und hätte das verhindert werden können?

Mein Vorschlag:
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In Episode I wird der sehr junge Anakin auf einem abgelegen Planeten von Qui-Gon-Jinn entdeckt. Er ist alleine (ohne Vater) bei seiner Mutter aufgewachsen und möchte sie eigentlich nicht alleine lassen. Das ist der erste Grund: das Verlassen des (bis dahin) einzigen Menschen, der ihn bedinglos liebt.
Da der Jedirat entscheidet, dass Anakin für die "Jediausbildung zu alt sei, wird der zweite Grund genannt. Seine Persönlichkeit ist schon soweit entwickelt, dass er nur noch bedingt "sensibel genung" für die Ausbildung ist.
Durch den "Dickkopf" Qui-Gon-Jinn wird der Rat aber indirekt überzeugt, weil er Anakin ausgebildet hätte am Ende aber verstirbt und ObiWan das Versprechen abgibt, ihn auszubilden (obwohl er selbst eigentlich noch nicht soweit ist). Nur Qui-Gon-Jinn hätte meiner Meinung nach Anakin richtig ausgebildet, da er über mehr Erfahrungen verfügt als ObiWan (und einfach Strenger oder konsequenter war)!
Neben diesen Gründen kommen noch die Umstände dazu, dass die Jediausbildung durch diverse Aufträge unterbochen wird und man nicht wirklich richtig auf Anakin eingehen kann. Er wird ausserdem nie wirklich sichtlich ernst genommen von den Jedis (einschließlich ObiWan).
Die entscheidenen Gründe unter den bisher genannten Voraussetzungen sind für Anakins Wahl zur dunklen Seite für mich folgende:
Der Tod seiner Mutter brennt sich in seine Seele und er gibt hauptsächlich sich die Schuld. Da nun das einzige, was er noch wirklich liebt und von der er sich bedinglos geliebt fühlt, Padme ist, steigt bei ihm die "Verlustangst", die genährt wird von dem Kanzler und schließlich am Ende (durch Wahnvorstellungen)vollständig platzt!
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Quentara
ehem. User
01.06.2005 20:08
Kommentare: 205
Forenbeiträge: 213

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also im gesamten gesehen sind das für mich der tod seiner mutter, da er dadurch erst den zorn in sich regieren lässt, der ja bekanntlich der pfad zur dunklen seite ist. nebenher noch die möglichkeit durch die dunkle seite der Macht Padme zu retten. außerdem möchte er es allen anderen Jedis zeigen und der größte und der mächtigste werden, damit er nicht mehr von allen so herumgeschubst wird. dass qui-gon dieses hätte evrhindern können glaube ich nicht. er war zwar strenger als obi-wan, jedochist es doch eben diese strenge, die Anakin immer wieder falsch auslegt und missinterpretiert und somit immer zorniger wird. ich denke die enge bindung zu palpatine kam erst dadurch zustande, dass Anakin eine art vaterersatz gesucht hat und Obi-Wan ihm zu streng war. da nimmt man natürlich den papa bei dem man alles darf
Cord
User
01.06.2005 20:46
Kommentare: 119
Forenbeiträge: 112

@Quentara
Spoiler (zum Lesen anklicken)
Sicherlich wäre Quin-Gon strenger gewesen, aber im Gegensatz zu ObiWan war gradliniger und konsequenter. ObiWan ist meiner Meinung nicht authentisch Streng gewesen, sonder versuchte nur, Quin-Gons Stil zu kopieren. Denn ObiWan ist ja eigentlich der liebe nette Kerl. Anakin war meiner Meinung nach ObiWan gegenüber zornig und hat sich von ihm abgewandt, weil er das gespürt hatte, dass ObiWan einfach nur auf Lehrer macht. Quin-Gon hatte, so war es mein Empfinden, Vatergefühle (Verantwortungsbewusstsein, Mitgefühl, an jemanden glauben) gegenüber Anakin gehabt.Vergessen sollte man nicht, dass nicht ObiWan in Anakin den "Auserwählten" gesehen hat, sondern Quin-Gon! Und da ist auch schon die ganze Motivation drin verborgen.
Witzigerweise war der Lehrer von Quin-Gon Graf Dooku, und von ihm war der Lehrer Yoda! Und von Luke ist der Lehrer auch Yoda! Interessante Verknüpfung, nicht wahr? Vielleicht war Yoda (Spekulation) damals ebenfalls bei Graf Dooku zu jung gewesen und erst bei Luke hatte Yoda die entsprechende Reife gehabt.
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LosthirN
ehem. User
13.06.2005 23:46
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

Ich habs mir heute angeschaut. Die digital nachbearbeitete Version für 6,90 Euro.
Es war eigentlich alles drin, was man von einem George Lucas erwartet: Laserschwertkämpfe mit diesmal sogar vier Schwerter, große Raumschlachten und viele Planeten mit der unterschiedlichsten Vegetation.
Leider hatte ich den ganzen Film über das Gefühl George Lucas würde sich bei diesem Film auf dem Star Wars-Kult ausruhen und keine Neuerungen mehr bringen. Naja, es musste ja zumindest auf Episode IV hinführen, somit waren die möglichen Überraschungen begrenzt. Gefallen hat mir unter anderem der Druidengeneral Grievous mit seinen vier Lichtschwertern. Dessen Röcheln ging mir mit der Zeit jedoch langsam aber sicher auf den Wecker. Somit ist er der Dritte im Bunde der Röchler.
Was mir außerdem sehr negativ auffiel sind die Szenenübergänge. Da werden zwar unterschiedliche Überblendungen angewandt, aber das wirkt mir alles zu episodenhaft. Da hätte der George durchaus besser drauf achten können.
Die Umwandlung von Anakin Skywalker zu Darth Vader kam nicht sehr schleichend sondern recht plump offensichtlich rüber. Warum Darth Vader am Ende die Galaxis beherrschen will wo er doch nur zu Darth Vader wurde weil er seine Padme retten wollte soll mir bitte ein eingefleischter Star Wars Fan erklären.

Die beste Episode unter den drei neuen Episoden und ein Muss für Fans. Selbst Nichtfans werden sich, solange neben ihnen jemand der o.g. Fans sitzt, an diesem Film erfreuen können. Bush-Gegner werden sowieso ihren Spass haben...

8 / 10
Quentara
ehem. User
14.06.2005 00:20
Kommentare: 205
Forenbeiträge: 213

so ich bin zwar kein eingefleischter Star Wars-Fan aber ich versuch trotzdem mal einige statements abzugeben

Zitat:
Leider hatte ich den ganzen Film über das Gefühl George Lucas würde sich bei diesem Film auf dem Star Wars-Kult ausruhen und keine Neuerungen mehr bringen.


Das war ja leider in den vorherigen Episoden auch schon so denke der film zeichnet sich halt mehr dadurch aus, dass die "Neuerungen" halt die sachen aus der alten Trilogie sind die ans Tageslicht kommen. Aber die kennt man ja leider schon (es sei denn man ist wie mein bruder und schaut sich erst 1, 2 und 3 an und danach erst die alte Trilogie wenn man sie vorher nicht kannte ).

Zitat:
Was mir außerdem sehr negativ auffiel sind die Szenenübergänge. Da werden zwar unterschiedliche Überblendungen angewandt, aber das wirkt mir alles zu episodenhaft. Da hätte der George durchaus besser drauf achten können.


Die Überblenden benutzt er ja schon seit Episode IV und hat aus der Kritik darauf noch nie regiert. Irgendwie ist es ja schon Star Wars-Kult geworden diese Überblenden, aber mir gefielen die damals schon nicht Wer etwas lustiges mal dazu sehen möchte:  www.newgrounds.com/portal/view/238514

Zitat:
Die Umwandlung von Anakin Skywalker zu Darth Vader kam nicht sehr schleichend sondern recht plump offensichtlich rüber. Warum Darth Vader am Ende die Galaxis beherrschen will wo er doch nur zu Darth Vader wurde weil er seine Padme retten wollte soll mir bitte ein eingefleischter Star Wars Fan erklären.


Ich denke die Umwandlung war nur so plump weil du ja schon wusstest das er Vader wird denn im film selbst waren ja einige male drinne, wo er sich noch nicht sicher war ob er übertreten sollte oder nicht. das war ja ein ganz schönes hick-hack. Leichte andeutungen zum übertreten waren ja schon in Episode II sichtbar, das kam nicht erst in Episode III heraus. Vader will die Galaxie beherrschen, weil 1. Sein Meister die Galaxie beherrschen will und er ja in seinen diensten steht und 2. einfach weiß, wie groß seine macht ist. Dieses Ziel setzt er sich auh schon in episode II ("Eines Tages will ich der mächtigste Jedi aller Zeiten werde") und als er merkt, dass er nun auch stärker ist als der Imperator denkt er sich "Hey, wenn der Kerl mal nicht mehr da ist, dann gehört das ja alles mir"
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HomeMovieCorner
User
15.06.2005 09:55
Kommentare: 92
Forenbeiträge: 75

Mit den Überblendungen gebe ich Quentara vollkommen Recht. Die waren NIE gut.

Zitat:
Warum Darth Vader am Ende die Galaxis beherrschen will wo er doch nur zu Darth Vader wurde weil er seine Padme retten wollte soll mir bitte ein eingefleischter Star Wars Fan erklären.


Na ja, das wird auch anders angedeutet. Vader/Anakin kann mit dem Rat der Jedis, der Republik und dem Senat nicht viel anfangen. Er denkt, dass ein einzelner Herrscher (vorzugsweise Kanzler Palpatine) in Ernstfällen sehr viel schneller agieren kann. Demokratie adé, hallo Tyrannei.

Die Problematik kommt, glaube ich, auch schon in Episode II vor. Da hat sich ja Palpatine mit Sondervollmachten ausstatten lassen - und das legal vom Senat. Dass der Krieg, der diese Erlasse ermöglicht, von ihm selbst geplant und verursacht wurde, weiß ja niemand. Erinnert mich etwas an Hitler, der ja auch "demokratisch" gewählt wurde, um nur dann die Demokratie abzuschaffen. Und den Polen-Feldzug, den er startete, weil angeblich polnische Soldaten die deutsche Grenze übertraten (dabei waren das SS-Soldaten verkleidet in polnischen Uniformen). Oder eben an Bush, der ja auch Sondervollmachten aufgrund einer Krise bekam - und flugs einige Grundrechte beschnitt.

Das Problem bei Anakin ist eben, dass Macht korrumpiert. Er war ja immer schon ehrgeizig (ebenfalls nicht unbedingt ein Attribut der hellen Seite der Macht).

Edit: @ Quentara: Vielen Dank für den Link zu dem Animationsfilm. Habe mich köstlich amüsiert.
LosthirN
ehem. User
15.06.2005 10:03
Kommentare: 193
Forenbeiträge: 209

Jetzt ist mir das um einiges klarer. Danke an Quentara und HomeMovieCorner
Alvesang
User
08.03.2006 16:07
Kommentare: 18
Forenbeiträge: 5

Bei mir ist der Film heute auf DVD eingetrudelt, allerdings muss ich mir mit meiner Lebensgefährtin erst noch den (fürchterlichen und scheusslichen) zweiten Teil geben (sie kennt ihn noch nicht). Ich hoffe inständig, der dritte ist besser.

Glücklich war ich, als mir gestern der Postbote die "Star Wars - The Definitive Collection" Laserdisc-Box brachte. Endlich, nach über zehn Jahren der Abstinenz, kann ich mir die Original-Trilogie in der Urfassung ansehen. Episode IV haben wir uns auch direkt gestern Abend angesehen - was für ein Fest. Diese unsägliche, nachbearbeitete DVD-Fassung kann jetzt im Regal verstauben. Und wäre die Bonusdisk nicht (und ich nicht so ein dusseliger Sammler), die DVDs wären schneller bei eBay eingestellt, als ich "George Lucas" sagen könnte.
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